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'Pferdestall' mit Gründungssatzung auf Weg zum e.V.

Um das Projekt „Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid“ voranzutreiben, hat sich am Mittwoch in Remscheid ein Trägerverein gegründet. Gestützt auf den erklärten Willens aller Fraktionen und Gruppen im Rat der Stadt, das Projekt zu unterstützen, „betrachtet es die Stadt Remscheid als unerlässlich, Gründungsmitglied des Vereins in Gründung zu werden“, hieß es in der gestrigen Ratssitzung in einer Beschlussvorlage, der der Rat zustimmte. Damit wurde ein entsprechender Dringlichkeitsentscheid gebilligt, den am 28. Juni Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der CDU-Fraktionsvorsitzende Jens Peter Nettekoven unterzeichnet hatten. Demzufolge ist die Stadt Remscheid Gründungsmitglied und wird künftig in der Mitgliederversammlung des Vereins durch den Oberbürgermeister vertreten.

Im Video Gründungs- und Vorstandsmitglieder des neuen Vereins: Francesco Pasquale Lo Pinto, Klaus Blumberg, Johannes Kessler (Geschichtsverein), Nick Jannis Schmeißer, der evangelische Superintendent Hartmut Demski Dechant Thomas Kaster, Stephanie Licciardi, Leonid Goldberg, der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, Johann Max Franzen und Hans Heinz Schumacher.

Satzung und Vorstands des Vereins stellte gestern im großen Sitzungsaal des Rathauses eine Stunde vor Beginn der Ratssitzung EMA-Schulleiter a.D. Hans Heinz Schumacher als tags zuvor Vorsitzender vor. Und die Pressevertreter waren Zeuge, wie Stadtdirektor Sven Wiertz in Vertretung des erkrankten OB, der katholische Dechant Thomas Kaster, der evangelische Superintendent Hartmut Demski und Leonid Goldberg, der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, ihre Unterschriften unter die Gründungssatzung des neuen Vereins setzten.

 

Was bisher geschah

Der Verein soll der Erinnerungskultur im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Remscheid dienen und im ehemaligen Pferdestall des Polizeikomplexes am Quimperplatz das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, an ihr Leiden und Sterben durch Verfolgung und Inhaftierung, pflegen und das Lernen aus der Geschichte am historischen Ort ermöglichen. Anlässlich der Progromnacht in Deutschland vor 80 Jahren plant der Verein für den 10. November eine weiterte Ausstellung in der künftigen Gedenkstätte.

Der Vorstand besteht neben Hans Heinz Schumacher aus den EMA-Schülern Francesco Pasquale Lo Pinto und Nick Jannis Schmeißer ( beide stellvertretende Vorsitzende), Klaus Blumberg (Schatzmeister), der früheren EMA-Schülerin und heutigen Journalistin Stephanie Licciardi (Schriftführerin) und den Beisitzer Roya Banaeian, Mirjam Geiler, Tina Horky, Tabea Imig, Hauke, Michael Müller, Marko Röhrig, Theodora Tu und EMA-Schulleiter Olaf Wiegand.

Juristische Mitglieder des Vereins sind: Bergischer Geschichtsverein Abteilung Remscheid, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Remscheid, Evangelischer Kirchenkreis Lennep, DGB-Stadtverband Remscheid, Geschichts-AG des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, IG Metall Remscheid-Solingen, Jüdische Kultusgemeinde Wuppertal, Katholisches Stadtdekanat, und die VVN/BdA Kreisverband Remscheid (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten).

Der Mitgliedbeitrag: Ordentliche Mitglieder zahlen zwölf Euro im Jahr, juristische Personen 20 Euro im Jahr und Schüler, Studenten etc. drei Euro im Jahr.

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Kommentare

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Jürgen Hardt (MdB, CDU) am :

Letzte Woche Donnerstag hat mich eine Schülergruppe des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Remscheid in Berlin besucht. Nach einer Führung durch das Reichstagsgebäude – inklusive tollem Ausblick von der Kuppel – habe ich mich den vielen Fragen der interessierten Schülerinnen und Schüler gestellt. Neben dem Interesse an meinem Arbeitsalltag und der Arbeit in meinem Büro haben wir insbesondere eine angeregte Diskussion über die Einführung eines Wahlrechts ab 16 Jahren auf Bundesebene geführt – und die Gruppe war bestens vorbereitet! Denn im Rahmen ihres Politikunterrichts haben sie sich mit dem Thema ,,Wählen ab 16! Eine Gefahr für die Demokratie?“ beschäftigt. Für ihre entsprechenden Recherchen, Interviews verschiedener Politiker und die Gestaltung eines Flyers wurden sie sogar von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet. Zwar habe ich den Schülerinnen und Schülern erläutert, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt die Beibehaltung der Altersgrenze von 18 Jahren befürworte, es mich aber freue, derartiges politisches Interesse und Engagement junger Menschen zu fördern. Im Anschluss konnte die Gruppe den ereignisreichen Tag im Regierungsviertel bei viel Sonnenschein ausklingen lassen.

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