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Busse der Stadtwerke zwei Tage kostenfrei?

Auf Antrag der Fraktionen von SPD, GRÜNEN und DIELINKE hat der Rat der Stadt in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, in der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Remscheid GmbH am 23. August den zusätzlichen Tagesordnungspunkt „Durchführung einer Marketingaktion zugunsten des ÖPNV in Remscheid“ zu beantragen und den folgenden Beschlussentwurf zur Abstimmung zu stellen: „Zum Zwecke der Förderung der Attraktivität des ÖPNV in Remscheid im Rahmen einer Marketingaktion wird die Nutzung der Busse der Stadtwerke Remscheid GmbH aus Anlass des ‚Tages der Vereine‘ am 9. September 2018 ganztägig und anlässlich der „Nacht der Kultur“ am 27. Oktober 2018 ab 17 Uhr bis Betriebsschluss kostenfrei gestellt. Die Stadtwerke Remscheid GmbH verhandeln die hierzu erforderlichen Modalitäten mit dem VRR. Für beide Aktionen ist ein Bericht über das Fahrgastaufkommen und die Reaktion der Fahrgäste öffentlich vorzulegen.“ Begründung: „Am 9. September 2018 präsentieren sich die Remscheider Vereine im Innenstadtbereich. Von der Alleestraße bis hin zum Theodor-Heuss-Platz werben sie an Ständen und auf Aktionsbühnen mit Bewegungs- und Unterhaltungspro-grammen für ihre Angebote. Um allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt den Zugang zu dieser Veranstaltung zu ermöglichen könnte die Nutzung des ÖPNV kostenfrei angeboten werden.

Armut im Deutschland ist auch in Remscheid ein Thema. Menschen die davon betroffen sind (Alte, Alleinerziehende, SozialhilfeempfängerInnen usw.) können sich in vielen Fällen die Fahrkarten für den ÖPNV nicht leisten um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Gerade dieser Bevölkerungsschicht könnte an diesem Tag Zugang und Teilhabe am Leben der Stadt ermöglicht werden.

Auch die jährlich stattfindende „Nacht der Kultur“ am 27. Oktober 2018 ist ein Kultur-Fest in Remscheid. Vielfältig und kreativ zeigt sich Remscheid von seiner besten Seite und lockt die Menschen in die Innenstadt und zu den ungewöhnlichsten Orten. Autofahrer können an diesen Tagen auf die Nutzung des eigenen Pkw verzichten. Die angespannte Parkplatzsituation in der Innenstadt würde im Vorfeld bereits entzerrt. Die Diskussion um günstigen öffentlichen Personennahverkehr ist ein Thema, mit wir uns immer wieder auseinandersetzen. Die österreichische Hauptstadt Wien erlebte einen Ansturm auf Busse und Bahnen als diese ein Tagesticket für einen Euro anboten. Die Fraktionen möchten einen „Versuchsballon“ starten und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt die Möglichkeit bieten, an diesen zwei Tagen die öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei auszuprobieren. Gleichzeitig betrachten wir dies auch als Werbung für die Veranstaltungen und für den ÖPNV.“

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Kommentare

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Michael Mahlke am :

Weil in Remscheid nur noch die Hälfte erhältlich ist und ich nicht alles Online kaufen will, fahre ich nach Wuppertal oder weil einige Behörden nur noch in Wuppertal sind, fahre ich nach Wuppertal etc. Ein Tagesticket, um nach und in Wuppertal mobil zu sein kostet aktuell über 14 Euro für eine Person. Das ist doch ein Witz. Ein Wupperticket für Erwachsene für RS, W, SG müßte als Monatsticket für 49 Euro angeboten werden. Arbeitsplätze, Behörden, Einkaufsmöglichkeiten sind doch zunehmend in Wuppertal, selbst der Remscheider OB lebt in Wuppertal. Aber ein Ticket dorthin ist fast unbezahlbar. Ein Monatsticket in der sog. Preisstufe B kostet weit über 100 Euro. Wenn Politik vor Ort was bewegen könnte für Bürger, dann das: 49 Euro für ein Monatsticket für alle zwischen Remscheid und Wuppertal im Nahverkehr.

Martina Pohl am :

Oder doch online kaufen. Ist immer noch billiger als die Gurkerei nach Wuppertal und wenn es der Einzelhandel nicht anders will... Ich habe übrigens aus genau diesem Grund vor einiger Zeit meine Krankenkasse gewechselt: die Geschäftsstelle wurde sang- und klanglos nach Wuppertal verlegt. Also habe ich zu einer Kasse gewechselt, die eine Geschäftsstelle in Remscheid unterhält. Man muß diesen Leuten nicht hinterher rennen, man muß seine Konsequenzen ziehen. Das ändert natürlich nix daran, daß die Buspreise in der Tat ein schlechter Witz sind.

Michael Mahlke am :

München führt das neue "Wupperticket" als Isarticket ein für knapp unter 60 Euro ein und hebt die Zeitbeschränkungen bei den 9 Uhr Tickets auf - so geht Bürgerfreundlichkeit und Umweltfreundlichkeit, ist doch gar nicht so schwer https://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/mvv-will-preissystem-einfach-und-gerechter-machen-100.html

Bildung statt Ausgrenzung e.V., Barbara Zirbes am :

"Bergisches Wupperticket" - hört sich gut an , Herr Mahlke ! :-) Was meinen Sie, wie lange wir davon träumen müssen ? Die Interkommunale Zusammenarbeit RS-SG-W wird in vielen Bereichen als das "Non plus Ultra" gepriesen und uns - gefühlt wöchentlich- als supertoll verkauft. Werbewirksam unterstrichen wird dies öfter durch hochkarätige Arbeitstreffen an "der Schnittstelle" der drei Städte im Restaurant Haus Müngsten. Kaum einem der Akteure scheint wirklich bewusst zu sein, dass für viele Eltern z.B. die Erreichbarkeit der Kindergeld - Familienkasse in Wuppertal außerhallb ihres Budgets liegt. RS Jugendliche/jugendliche Erwachsene werden von der AA in die Hünefeldstraße nach Wuppertal zur Vorsprache zitiert, Jugendliche mit Handykaps auf Ausbildungssuche ...zur AA nach Solingen-Merscheid. Menschen, deren Erwerbsfähigkeit vom Jobcenter und der AA durch Test überprüft und durch Gutachten regelmäßig belegt werden müssen - wissen oft nicht, wie sie die Hin - und Rückfahrt in die hier zuständigen Nachbarstädte finanziell bewältigt bekommen. RS benötigte schon für die Einführung des Sozialtickets enorm lange im Vergleich zu anderen NRW (Groß)Städten. Meinen Sie Herr Mahlke, das wir zwei das "Bergische Wupperticket" noch life erleben werden ? ;-)

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