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Schwimmen mit Doc Esser im Freibad Eschbachtal

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Autogrammstunde mit Doc Esser gibt es am Sonntag, 22. Juli, um 12.30 Uhr im Freibad Eschbachtal Wer Interesse hat, kommt vorbei, schwimmt ein paar Runden (Kurzschwimmertarif ab 18 Uhr), lässt sich mit Doc Esser fotografieren und bekommt von ihm ein Autogramm. Schon seit ein paar Jahren kommt Doc Esser regelmäßig ins Freibad Eschbachtal und schwimmt dort seine Runden. Der Arzt im Sana-Kinikum ist begeisterter Sportler und Musiker, hat ein Buch geschrieben und eine eigene Fernsehsendung im WDR. Vergangene Woche war er in der WDR-Talökshow „Kölner Treff“ zu Gast. Wie er das alles schafft und was das Freibad Eschbachtal damit zu tun hat, verriet er Karin Ittermann, Mitarbeiterin des städtischen Fachdienstes Sport und Freizeit, in einem Interview.

Karin Ittermann: Was bedeutet das Freibad Eschbachtal und die aktive Pause für Sie?

Doc Esser: Als ich vor drei Jahren meine Stelle in Remscheid angefangen habe, suchte ich händeringend ein Freibad für die Sommersaison. Seit gefühlt 1000 Jahren nutze ich den Schwimmsport, um meinen „Wahnsinn“ in Zaum zu halten. Schwimmen entspannt mich, ich kann im wahrsten Sinne „Abtauchen“ und fühle mich danach immer komplett geistig regeneriert und körperlich zumindest  teilrestauriert. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich das Freibad Eschbachtal entdeckt habe. Optimaler geht’s nicht: Wunderschön gelegen, nahe an meiner Arbeitsstelle und mit viel Enthusiasmus und Leidenschaft betreut. Für mich eines der schönsten Freibäder (und ich kenne so ziemlich alle).

Karin Ittermann: Wie sind Sie zum Fernsehen gekommen?

Doc Esser: Purer Zufall. 2005, 2006 hatte ich keine Lust mehr auf die Musikindustrie und die Musikindustrie nicht mehr auf mich. Deswegen habe ich mich sehr über ein Jobangebot als Arzt gefreut und dankend angenommen. Einige Jahre später hat es mir aber wieder musikalisch in den Fingern gejuckt und ich habe neben meiner Arbeit als Arzt für neue Künstler komponiert und produziert. Im Rahmen der Vermarktung war ich bei einer großen Künstleragentur vorstellig, die aber deutlich mehr Interesse an mir als Arzt als an der Sängerin, die ich produziert hatte, zeigte. Kurz danach hatte ich mein erstes Casting und anschließend meine ersten Aufzeichnung für den WDR. Damit war der Stein ins Rollen gekommen.

Karin Ittermann: Wie bekommen Sie alles unter einen Hut?

Doc Esser: Auch wenn man es mir nicht ansieht und auch nicht glaubt: Ich habe ein ziemlich gutes Zeitmanagement und bin recht diszipliniert. Außerdem brenn´ ich für all diese Dinge mit Leidenschaft und Hingabe und muss mich nie zu irgendwas zwingen. Sollte das mal der Fall sein, würde ich die jeweilige Sache sofort beenden. Es gibt nichts Schlimmeres als Dinge nicht tun dürfen können sondern Dinge tun müssen. Und wer diesen Satz verstanden hat…

Karin Ittermann:  Ein paar Worte zu Ihrem Buch noch, Kittel Keime Katastrophen?

Doc Esser: Und jetzt schreibt der Kerl auch noch ein Buch…..JA tut er. Und zwar weil das Krankenhaus nach wie vor ein Mysterium für viele Patienten ist. Scheinbar gefangen in einer riesigen Maschinerie, ohne Einfluss auf das äußere Geschehen und komplett abhängig von der Pflege und von Ärzten, die dann noch nicht mal so gut aussehen wie George Clooney. Und jetzt kommt MEIN Buch: Hier erkläre ich nämlich, wie man einen Krankenhausaufenthalt nicht nur problemlos überlebt, sondern auch noch was Gutes daraus mitnimmt. Ich gebe Tipps und Tricks, wie man als Patient das Verhältnis zur Pflege und den Ärzten optimiert, in der Hoffnung, so auch schneller gesund zu werden. Das ganze natürlich auf humorige Art und Weise und mit vielen persönlichen Geschichten.

Karin Ittermann: Warum sind Sie tätowiert?

Doc Esser: Einen wirklichen tiefsinnigen Grund kann ich leider nicht nennen. Ich habe ja lange als Musiker in einer Rockband gespielt und Rock n Roll gelebt, so dass mein damaliges Umfeld natürlich auch ziemlich bunt aussah. Und das färbt natürlich ab, so dass ich mir bereits in frühen Jahren die ersten Tattoos  habe stechen lassen. Ich bereue dahingehend auch nichts. Diese Zeit war eine aufregende und wilde Zeit, die ich niemals missen möchte.

Karin Ittermann: Zum Schluss vielleicht noch ein Tipp für ein gutes Leben und gute Laune?

Doc Esser: Mein wichtigster Tipp: Bleiben Sie gelassen. Die meisten Dinge lassen sich mit ruhigem Kopf deutlich besser regeln und sind meist gar nicht so schlimm wie sie zuerst erscheinen! Mein 2. wichtigster Tipp: Lernen Sie das Leben leben! Dafür braucht man weder Luxus noch viel Geld. Da reicht oft schon ein Essen mit gutem Wein im Kreise der Familie. Oder ein Besuch im Freibad Eschbachtal.

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