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Badevergnügen an bergischen Talsperren

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Der Sommer zeigte sich bisher in Sachen Sonnenschein von seiner allerbesten Seite. Mit dem Start der Sommerferien haben daher die Talsperren des Wupperverbandes hohen Zulauf. Damit das Baden und die Freizeitnutzung an den Talsperren für alle ein ungetrübtes und sicheres Vergnügen ist, sollten alle Freizeitgäste die Regeln einhalten und Rücksicht auf ihre Mitmenschen und die Natur nehmen. Die Bever-, Wupper-, Brucher- und Lingese-Talsperre des Verbandes sind offizielle Badegewässer. Dort sind Badegäste herzlich willkommen. Der Wupperverband weist zur Sicherheit und zum Komfort aller Gäste an den Talsperren ausdrücklich auf die Baderegeln hin. An den eigens dafür gekennzeichneten Badestellen ist das Baden erlaubt, erfolgt aber auf eigene Gefahr. Schwimmer sollen sich in den mit Bojen gekennzeichneten Badebereichen aufhalten. Grundsätzliches Gebot für alle ist auch, Müll und Lärmbelästigung zu vermeiden.

In der Badesaison vom 15. Mai bis zum 15. September untersuchen die zuständigen Gesundheitsämter alle vier Wochen die Wasserqualität an den Badestellen. Die Informationen zu den Badestellen, Baderegeln und zur Qualitätsüberwachung sind auf der Homepage www.wupperverband.de in der Rubrik Service / Freizeit / Baden eingestellt. Alle anderen Talsperren des Wupperverbandes, z. B. die Trinkwassertalsperren sowie die Ronsdorfer Talsperre, die Panzer Talsperre oder der Stausee Beyenburg sind keine Badegewässer. Dort ist das Baden nicht erlaubt. Darüber hinaus gilt für alle Talsperren, dass das Springen von Staumauern oder Staudämmen sowie von Brücken in die Talsperre lebensgefährlich und daher verboten ist. Die Gefahr besteht hier u.a. darin, dass der Wasserstand in den Talsperren schwankt sich auf dem unebenen Talsperrengrund z. B. Steine befinden können.

An warmen Tagen erfreut sich Grillen großer Beliebtheit. In der Natur kann dies allerdings zu Problemen führen. Daher ist grundsätzlich an den Talsperren des Wupperverbandes das Grillen und Feuer machen verboten. Auf den offiziellen Campingplätzen ist Grillen jedoch möglich. Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit ist Feuer momentan besonders gefährlich und erhöht die Gefahr von Bränden.

Trotz stetig verbesserter Wasserqualität ist die Wupper als stark von menschlichen Nutzungen geprägter Fluss in einem Ballungsraum kein Badegewässer. Zum Beispiel wird aus Kläranlagen gereinigtes Abwasser in die Wupper geleitet. Bei starken Niederschlägen können außerdem Abschläge aus Regenüberlaufbecken, die der Kanalisation als Entlastung dienen, in die Wupper und ihre Nebenbäche gelangen. Bis zu 90 Prozent der im Abwasser enthaltenen Bakterien und Viren werden im Reinigungsprozess der Kläranlage entfernt, so dass das gereinigte Wasser immer noch eine gewisse Menge davon enthält. Dies gilt nicht nur für die Wupper, sondern allgemein für Flüsse, in die Abläufe von Kläranlagen münden. Dies muss jeder bedenken, der in einem Fluss badet.

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