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Überdachung des gesamten Platzes ist logisch

Der Busbahnhof im dchweizerischen Aarau. Foto:Andreas-Braun.

von Martin Klück

Ich bin am Freitag letzter Woche trotz des schönen Wetters und Temperaturen über 30⁰ nicht zur Aktion der Remscheider SPD-Fraktion gepilgert, um nur rum zu meckern. Ganz im Gegenteil. Ich hatte einen realisierbaren Gegenvorschlag mitgebracht. Mein Vorschlag beinhaltet die komplette Überdachung des Platzes in der heutigen Ausdehnung nach dem Muster des Zentralen Omnibusbahnhofs in Aarau in der Schweiz (siehe Foto rechts) Dieser Vorschlag trägt unter dem Gesichtspunkt der Witterungsverhältnissen für das Bergische Land mit viel Regen und Wind, in vollem Umfang Rechnung.

In der Planung und Diskussion um den Platz darf es einzig und allein um die Aufenthaltsqualität der Nutzer gehen! Und da liegt der viel gescholtene Hund des architektonischen Gewinnerentwurfs begraben. Zur Erinnerung: Die Nutzer sind die zahlenden Fahrgäste der Stadtwerke, nicht zu vergessen die Fahrer der Busse. Ohne die geht hier nichts. Mir geht es um die Verbesserung der Aufenthaltsqualität der täglichen Nutzer des ZOB und nicht um die Verbesserung der Aufenthaltsqualität irgendwelcher imaginären Besucher unserer Stadt. Der Platz hat eine rein funktionelle Daseinsberechtigung.

Und wenn dann auch noch Geld übrig ist, warum auch nicht noch etwas Grün dazu, welches in der Folge gepflegt werden MUSS! Natur ist ja etwas Feines, aber möglichst nicht so wie im Waterbölles vom 30. Juli unter dem Titel „Urban Gardening am Friedrich Ebert Platz“ verdeutlicht.

Noch einmal, bei den normalerweise herrschenden Wetterbedingungen hier im Bergischen Land, macht eine Überdachung des gesamten Platzes logischen Sinn, der jedem einleuchtet, wenn sie oder er denn auf die Nutzung des ÖPNV angewiesen ist.

Sensationell wäre es, wenn die Damen und Herren Entscheider – alles Pkw-Nutzer – sich dieser Einsicht anschließen könnten. Warum der Platz in seiner jetzigen Größe erhaltenswert ist?

  • Zukunftsfähig erhalten, weil die Ausweitung des ÖPNV absehbar ist
  • Smart City Auswirkungen usw. usw.

Zum Schluss möchte auf den sehr lesenswerten Artikel im Waterbölles vom 3. Juli  mit dem Titel „Vorsicht, in zwei Jahren sind Kommunalwahlen“ hinweisen!

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Kommentare

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Gerd Rothbrust am :

Der „Klücksche Gegenvorschlag“ enthält gute Ansätze, auch das Foto zeigt eine stylische Wartehausüberdachung. Nur wechselt man die Perspektive und nimmt ein Maßband, werden Realitäten sichtbar. Busbahnhof Aarau: Es ist nur der Wartebereich überdacht. Schon der Weg zum Bahnhof ist ungeschützt. Mit ca. 1200 m² ist der fast quadratische Platz, ca. 4-mal kleiner als der Friedrich-Ebert-Platz. Seine quadratische Form machte diese Überdachung möglich. Friedrich-Ebert-Platz: Der Platz hat die Form eines rechtwinkeligen Dreiecks und ist mit ca. 4200m² viel größer als Aarau. Die Dreiecks-Form erschwert eine komplette Überdachung nach dem Schweizer Vorbild. Als Fazit bleibt: Geschütztes Warten an einer Bushaltestelle ist ein MUSS, allerdings dafür den gesamten Friedrich-Ebert-Platz zu überdachen, wäre unsinnig.

Martin Klück am :

Ihren negativen Einwand bzw. Kommentar habe ich erwartet. Schade, ich hätte mich zu gern getäuscht, gerade weil Ihre Reaktion an dem Stand der SPD Fraktion eine andere war. Was sollte denn aus Ihrer Sicht außer dem Ebert Platz denn noch überdacht werden, so wie in Aarau der ZOB? Des weiteren, ob nun der Platz quadratisch, rund rechteckig, dreieckig, vielzackig - ich könnte jetzt noch weitere Formen aufzählen - der Dachkonstruktion ist sie völlig egal, ebenso die Ausdehnung der Fläche. Stellen Sie sich das waagerechte Dach der Aarauer Überdachung in die Senkrechte und sie werden an die Allianz Arena des FC Bayern erinnert. Fragen zur Fläche sind somit auch letztlich beantwortet. Schön, wir sind uns glücklicher weise wenigstens in einem Punkt einig, dass geschütztes Warten ein Muss sein sollte, warum Sie dann aber den Nutzerinnen, Nutzern und unserer Stadt Remscheid ein realisierbares und architektonisches Highlight verwehren wollen, in dem Sie es als unsinnig abtun ist mir sowas von einem Rätsel. Oder sollte es mir nicht?

Gerd Rothbrust am :

Da ist ein Widerspruch in Ihren Ausführungen: Sie erwarten meinen negativen Einwand, erinnern sich aber an meine positive Einstellung am Stand…? Nun Herr Klück ich habe mir auf Google-Maps die Überdachung in Aarau angeschaut und sie vermessen. Dieses Dach überdeckt in Aarau NUR die Haltestellen. Der Platz ist klein, ist quadratisch und die wenigen Haltestellen sind dicht zusammen. Genau diese geographischen Tatsachen ermöglichten diese Überdachung. Beim Friedrich-Ebert-Platz (FEP) ist das anders: Der Platz ist groß, die Form dreieckig (siehe Google-Maps), es gibt viel mehr Haltestellen und sie sind nicht dicht zusammen. Klar man kann Dächer in jeder Form und Größe bauen, nur man sollte vorher eine Kosten-Nutzen-Abschätzung vornehmen! So eine Abschätzung schließt die vollständige Überdachung des FEP aus! Architektonisches Highlight…? Wir reden über eine Bushaltestelle mit Umsteigemöglichkeit. Die Menschen die nicht umsteigen müssen bleiben im Bus sitzen. Die Umsteigenden beeilen sich um den Anschlussbus nicht zu verpassen und Menschen die ins Ämterhaus oder zu den Schulen etc. wollen verlassen den Platz zügig. Ein architektonisches Highlight ist somit nicht gefragt, ist teuer und verursacht hohe Unterhaltungskosten!

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