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Offenes Gespräch auch zu kritischen Themen

Video von der gestrigen Pressekonferenz im Rathaus. Das Gespräch mit Bürgermeister Yasar Bahceci, sei offen gewesen, berichteten Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Hartmut Demski, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Remscheid-Kirsehir.

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Hartmut Demski, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Remscheid-Kirsehir, berichteten gestern Nachmittag auf einer Pressekonferenz im Rathaus über ihren zweitätigen Arbeitsbesuch in der türkischen Partnerstadt Kirsehir. Dabei stand ein mehr als zweistündiges Gespräch mit Yasar Bahceci, dem Bürgermeister von Kirsehir, im Mittelpunkt, in dem man sich einig gewesen sei, die Partnerschaft fortzusetzen. Die war 2015 begründet worden vor dem Hintergrund, dass 5.600 Bewohner Remscheids einen türkischen Pass haben und viele davon aus der Gegend von Kirsehir stammen. Immerhin 36,2 Prozent aller Einwohner der Stadt haben einen Migrationshintergrund.

„Dringende Bitte um Unterstützung für Adil Demirci“, überschrieb waterboelles.de, das kommunalpolitische Internetforum für Remscheid, am16. Juli eine Pressemitteilung der AG Jugendsozialarbeit (JSA) zur Verhaftung ihres Kollegen Adil Demirci in der Türkei. Zitat: „Die Angehörigen von Adil Demirci und auch wir befürchten nach den Erfahrungen, die Deniz Yücel, Meşale Tolu und weitere regimekritische Journalisten machen mussten, dass Adil Demirci monatelang in Haft bleiben muss.“ Bei ihrem Besuch in der türkischen Partnerstadt Kirsehir in der vergangenen Woche sprachen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Hartmut Demski, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Remscheid-Kirsehir, gegenüber Yasar Bahceci, dem Bürgermeister von Kirsehir, das Thema an.

Von der Entwicklung Kirsehirs zeigten sich die Gäste aus Remscheid beeindruckt. Das Oberzentrum mit großem ländlichen Umland wuchs seit 2008 um 26.000 Einwohner, darunter viele Flüchtlinge. Nicht eingeschlossen sind darin die 27.000 Studierenden in der neuen Universität am Stadtrand. Mast-Weisz: „Der Bauboom ist unübersehbar. Toll das neue Kulturzentrum mit Theater- und Konferenzsälen nebst Gastronomie auf 20.000 Quadratmetern!“

Bislang zweimal organisierte der Partnerschaftsverein Remscheid-Kirsehir Schülerfahrten in die türkische Partnerstadt Kirsehir. Es waren zumeist Schülerinnen und Schüler des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums, die an diesen Fahrten teilnahmen. Für die dritte Reise, die 2019 ansteht, ist das Interesse deutlich geringer. Dies ist sicherlich auf die politischen Entwicklungen zurückzuführen, die gerade viele junge Deutsche kritisch sehen. Doch Hartmut Demski, der Vorsitzende Partnerschaftsverein Remscheid-Kirsehir, ist „wild entschlossen“, nicht nur diese Fahrt zu realisieren sondern auch eine zehntägige touristische Reise von ca. zwölf Erwachsenen in die anatolische Partnerstadt.

Das Gespräch mit Bürgermeister Yasar Bahceci, den er zuletzt im März in Dortmund getroffen hatte, sei offen gewesen, berichtete der OB. Auch kritische Punkte wie etwa die Verhaftung des Remscheider Sozialarbeiters Adil Demirci (Video links) habe man angesprochen.

Im September wird eine türkische Delegation zum Tag der Vereine erwartet. Bahceci habe den Wunsch, geäußert, dann mit Vertretern der türkischen Migrantenvereine zusammenzutreffen. Hartmut Demski berichtete, er strebe für 2019 die dritte Reise einer Schülergruppe nach Kirsehir an (Video rechts unten).

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