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Improvisations-Comedy trifft auf Kabarett

Mit der neuen Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Kabarettist Sascha Korf.  © Sascha KorfPressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag,  17. Januar, um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) tritt der Kabarettistin Sascha Korf in der Schatzkiste, Elberfelder Straße 7-9, auf. Schlagfertig und urkomisch entzündet Sascha Korf ein Feuerwerk der Sprache! Denn darum geht es Sascha Korf. Ums Sprechen! Die Menschen haben verlernt, miteinander zu reden. Alle kommunizieren nur noch mit Statusmeldungen und Emojis. Wir können uns millimetergenau orten lassen, unsere Schritte und Pulsfrequenz zählen lassen oder unser Leben lang Fantasy-Serien streamen. Und das in Sekunden. Wir schaffen es aber inzwischen nicht mehr, Freunde zum Geburtstag persönlich anzurufen, den neuen Nachbarn Brot und Salz zum Einzug zu schenken, oder dem Fremden zu sagen, dass sich seine Sprache schön anhört.

Der Wahl-Kölner tritt den Kampf gegen das Verstummen an: Sein Programm ist die pure Kommunikation. Und zwar zwischen Publikum und ihm. Sascha Korf hat auch viel zu erzählen: Er echauffiert sich über das aktuelle politische Geschehen, diskutiert über Online-Supermärkte ohne Regale, Hotlines mit kalten Ratschlägen oder Burn-Out-Pilger mit Navi und Luxuszelten. Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro. (Dr. Volker Schatz)

Kabarettisin Dagmar Schönleber. © Dagmar SchönleberAm Donnerstag,  31. Januar, um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) tritt die Kabarettistin Dagmar Schönleber in der Schatzkiste, Elberfelder Straße 7-9, auf. „ Respekt“ ist ihr Programm überschrieben. Respekt – alle fordern ihn, niemand hat ihn zu verschenken, und angeblich ist er nicht käuflich. Aber wer hat ihn denn wirklich verdient? Was, wenn die Oma, der man in der Bahn den Sitzplatz anbietet, ein Nazi ist? Wie reagieren, wenn Eltern beim Fußballturnier den Schiri verprügeln, weil der eigene Sohn gefoult hat? Und reicht nicht manchmal eine gute Mischung aus Toleranz und Ignorieren? Getrieben vom Wunsch nach Ordnung und Revolution zeigt Dagmar Schönleber, dass die beste Aussicht nicht von der Wetterlage abhängt, sondern von einem klaren Kopf.

In einer Zeit, in der Trolle immer realer und die Politiker immer ungeheuerlicher werden, macht sie sich auf die Suche nach den Anfängen des richtigen Umgangs, und blickt auf die Zukunft des Miteinanders im Durcheinander. Ein Abend zwischen Anstand und Aufstand, Etikette und Ekstase, Knigge und Knast. Dabei gilt wie immer: Die Lebensweisheiten sind frei, während die Gitarre Akkordarbeit leistet. Respekt! Eintrittspreise: Vorverkauf 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, Abendkasse 24 bis 27 Euro. (Dr. Volker Schatz)

 

 

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