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Trockener und heißer Juli ohne Rekorde

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Der Hochsommer hatte Deutschland im Juli im Griff. Der Ferienmonat präsentierte sich von einer besonders sonnigen und heißen Seite. Dies zeigen auch die Wetteraufzeichnungen des Wupperverbandes. So fielen zum Beispiel an der Bever-Talsperre nur 26 Liter Regen pro Quadratmeter, üblich sind in diesem Monat 115 Liter. Hier war es der niederschlagärmste Juli seit 1955, damals fielen nur 19 Liter. In Wuppertal, im Klärwerk Buchenhofen war es sogar der niederschlagärmste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1937, denn hier fielen lediglich 23 Liter, Durchschnitt sind dort 95 Liter. In Wermelskirchen an der Großen Dhünn-Talsperre waren es 30 Liter, 109 Liter fallen dort im Mittel. Einen so trockenen Juli gab es zuletzt 1994 mit ebenfalls nur 30 Litern Regen. Im Klärwerk Solingen-Burg fielen 34 Litern, statistisch sind es sonst 113 Liter. In1982 war hier zuletzt in einem Juli so wenig Regen zu verzeichnen, damals waren es 32 Liter. Am wenigsten regnete es an der Messstation Klärwerk Leverkusen mit nur 9 Litern im gesamten Monat. Durchschnittlich fallen dort 78 Liter. Am meisten Niederschlag fiel mit 46 Litern in Neumühle am Zulauf der Großen Dhünn-Talsperre. Viele Tage waren niederschlagsfrei. Am meisten regnete es am 9. und 10. Juli. Am 9. Juli fielen in Buchenhofen 14 Liter, am 10. Juli fielen in Lindscheid an der Großen Dhünn-Talsperre 13 Liter.

Auch war der Juli sehr heiß. Allerdings gab es in jüngster Vergangenheit bereits heißere Tage. Am Klärwerk Leverkusen wurden am 26. Juli 37,9° C gemessen; in 2012 am 19. August waren hier 38,3° C das Maximum. In Wuppertal-Barmen wurden in der Spitze am 26. Juli 36,6° C gemessen, am 2. Juli 2015 waren es allerdings 36,8° C gewesen. An der Bever-Talsperre wurden als Maximum 34,5° C am 27. Juli gemessen, am 2. Juli 2015 war es mit 35,5° C noch heißer gewesen. Vielen Menschen hat allerdings die lang anhaltende Hitze zu schaffen gemacht. Laut DWD war es der zweitsonnenscheinreichste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen 1951.

Dank des nassen Winters sind die Talsperren des Wupperverbandes bei der momentanen Trockenheit gut gefüllt. Die Hauptsperre der Trinkwassertalsperre Große Dhünn hat zurzeit einen Füllstand von rund 80 Prozent. Die Brauchwassertalsperre Wupper-Talsperre ist zu 62 Prozent gefüllt, die Bever-Talsperre liegt derzeit bei 84 Prozent.

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