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"Eschtival" soll im Freibad zur festen Größe werden

Mit Unterstützung der Stadt Remscheid, der Stadtwerke Remscheid u. a. veranstaltet der Förderverein Freibad Eschbachtal e.V. das zweite Eschtival im ältesten Binnenfreibad Deutschlands – im Remscheider Freibad Eschbachtal. Nach dem mutigen und erfolgreichen Start mit „Köbes Underground“ im September vorigen Jahres, bei dem die Musiker vor tausend begeisterten Fans spielten und das Freibad-Gelände als „tolle Konzert-Location“ lobten, steht vom 7. bis 7. September nunmehr die zweite, deutlich größere Ausgabe des Open-Air-Festivals an: Unter dem Motto „Dat Freibad rockt“ werden „Die Kölner „ Höhner“, „Casa d’Locos“, „Jürgen Drews mit Band“, „Fachwerk“ und „Lina Marocco“ zu hören und zu sehen sein. Stefan Grote, seit 1997 Vorsitzender des Fördervereins Freibad Eschbachtal, berichtete gestern auf einer Pressekonferenz vor Ort gemeinsam mit dem Beigeordneten Thomas Neuhaus sowie Martin Sternkopf und Karin Ittermann vom Fachdienst Sport und Freizeit, dass man an allen drei Tagen organisatorisch, das Sicherheitspersonal eingeschlossen, auf bis zu 3.000 Gäste vorbereitet sei. Die (gegenüber 2017 größere) Bühne werde vor dem Kleinkinder-Planschbecken stehen, gut einsehbar auch für weiter hinten stehende Zuschauer dank der zum Eingangsgebäude hin ansteigenden Liegewiese.

Schon jetzt - ohne größere Werbeaktionen - sind für die drei Tage bereits 2.200 Eintrittskarten verkauft. Die Veranstalter gehen von 3.000 Besuchern am Freitag, 2.000 bis 2.500 am Samstag und 1.000 am Sonntag aus. Der Kartenvorverkauf in Remscheid:

  • www,remscheid-live.de, Hotline Tel. RS 163116
  • GOTTL. SCHMIDT, Alleestraße
  • ROTATIONSTHEATER, Kölner Straße (vom 1. bis 25. August Sommerferien)
  • MERKUR-REISEBÜRO, Gertenbachstraße  33

Das im Jahre 1912 eröffnete älteste Binnenfreibad in Deutschland mit künstlicher Wasserzufuhr bietet heute - über 100 Jahre später - für bis zu 5.000 Personen an Sommertagen mit Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Babybecken, Rutschen, Sprungturm, einem Beachvolleyballfeld und einem Grillplatz ein schönes Ziel für Familienausflüge. Zudem wurde der Spielplatz 2017 durch einen Abenteuerspielplatz ersetzt. Während in umliegenden Regionen Freibäder aus Kostengründen schließen müssen, möchte der Förderverein des Freibad Eschbachtal und die Stadt Remscheid neue Wege finden, dass Freibad auch für andere Events zu öffnen und somit neue Einnahmequellen zu erschließen, um es zu erhalten.

„Dat Freibad rockt“ am 7. bis 9. September

Freitag, 7. September, 19 Uhr
Die Höhner
Einlass ab 18 Uhr. Karten 25 € plus VVK-Gebühr, Abendkasse 29 €.
Zu ihren bekanntesten Liedern gehören die Karnevalsschlager „Schenk mir dein Herz", „Ich bin ene Räuber" und das überregional bekannte „Viva Colonia" sowie der Song zur Handball-WM 2017 „Wenn nicht jetzt, wann dann?"
Die Höhner veröffentlichten 2005 das Album 6:0. Auf dieser CD wurde die Erstversion von „Wenn nicht jetzt, wann dann?" veröffentlicht. Nachdem der Song in einer abgeänderten Version zum offiziellen WM-Song der Handball-Weltmeisterschaft 2007 geworden war, stand er im Februar 2007 auf Platz 1 der offiziellen Verkaufshitparade von Media Control.

Samstag, 8. September,
16 Uhr: Band Casa de Loco (Einlass: 15 Uhr)
Casa d' locos ist eine bergische Band, die die Sonne des Südens in sich trägt. Gustavo, Miky, Jonas und Juan haben für jeden etwas dabei – Buena Vista, Bob Marley, Sting, James Brown, Mando Diao, in ihrem etwas anderen Stil, eben „loco", eben verrückt. Mit Leidenschaft und Liebe zur Musik arrangieren sie ihre Songs um und sehen sich deshalb auch nicht als Coverband. Gute Laune ist garantiert!

19 Uhr: Jürgen Drews mit Band
Karten 25 € plus VVK-Gebühr, Abendkasse 29 €.
Jürgen Drews: – was wäre die deutsche Schlagerlandschaft ohne ihn? Auch nach mehr als 40 Jahren sprüht er auf der Bühne noch immer vor Energie und Tatendrang. Seine Mega-Hits wie „Ein Bett im Kornfeld", „Barfuß durch den Sommer" und „Wir zieh'n heut' Abend auf's Dach" sind längst zu Schlager-Kult-Klassikern geworden. Beim Eschtival erleben ihn die Besucher ihn live mit seiner Band.

Sonntag, 9. September, 15 Uhr
Band Fachwerk
Mit rockigen, fetzigen souligen und gefühlvollen Interpretationen zu rhythmischen Grooves hat sich Fachwerk zu einem gefragten Live Act etabliert.Ihr einzigartiger Sound und die eigene musikalische Interpretation kommen beim Publikum gut an. Eine Band mit ständig wachsendem Repertoire, das sein Handwerk versteht.
und anschließend

Lina Marrocco mit Band
Begonnen hat Lina Marocco mit der Musik bereits mit 14 Jahren. Ihre erste Erfahrung als Sängerin machte sie im Alter von 15 Jahren bei „Jugend musiziert" in der Musikakademie Remscheid. Gesangsunterricht nahm sie bis zu ihrem 17. Lebensjahr. Dann trat sie der Band „Blue Velvet" bei. Mit dieser stand sie mehr als 13 Jahr lang bei den verschiedensten Veranstaltungen auf der Bühne, entwickelte sich aber auch als Solistin weiter.
Einlass ab 15 Uhr. Tageskarte zehn €. (Ende gegen 20 Uhr)

„Totgesagter leben länger“, sagte Stefan Grote gestern und freute sich über mehr als 40.000 Besucher und rund 100.000 Euro Einnahmen. in der laufenden Saison. „1995 wollte die Stadt das Freibad schließen; da wurde der Förderverein gegründet!“ Ein Hinweis, der „mit mir nicht abgesprochen war“, betonte Thomas Neuhaus augenzwinkernd. „Alle, die sich um das Freibad kümmern, haben diese tolle Saison total verdient!“ Da könnte das bevorstehende „2. Eschtival" bei gutem Wetter „die Kirsche auf dem Sahnehäubchen“ werden.

Der Kartenvorverkauf sei zwar etwas zäh angelaufen, ergänzte Stefan Grote. Aber inzwischen ziehe er deutlich an. Und das ganz ohne Werbetrommel. Grote geht deshalb von einem Einnahmeüberschuss aus; der soll dazu dienen, das Freibad zugute noch attraktiver zu machen. Dank sagte der Vorsitzende des Fördervereins den Mitarbeiter/innen des städtischen Fachdienstes Sport und Freizeit. Denn es seien für das dreitägige Festival „viele behördliche Genehmigungen notwendig gewesen, und inzwischen liegen alle vor!“

Sein Ausblick auf 2019: Aus einem ein- bzw. zweimaligen Musikereignis soll eine Tradition erwachsen, ein jedes Jahr widerkehrendes Festival, wenn gleich nicht immer drei Tage lang, auf jeden Fall aber „Image-Pflege für das Freibad und für Remscheid!“ Für 2017 sei man sich mit „Köbes Underground“ schon einig geworden. „Und die hatten von sich aus angefragt“, freute sich Stefan Grote. Und auch Thomas Neuhaus hatte für die Freunde der Remscheider Freibades noch eine gute Nachricht parat: „Wir möchten die nächste Saison gerne am 1. Mai eröffnen!“

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Kommentare

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Chronist am :

Stefan Grote Ich habe gerade mit der Managerin von Jürgen Drews telefoniert. Dem Auftritt von Jürgen Drews steht im Moment nichts im Wege; er ist weiter auf dem Weg der Besserung und wird am Samstag im Eschtival seinen Auftritt haben, wenn nichts Weiteres mehr eintritt. Der Auftritt ist auch auf seiner Homepage eingetragen. Seitens des Managements wird es aber in den nächsten Tagen noch eine größere Pressemitteilung geben. Weise nochmals darauf hin, dass Freitag bei den Höhnern und Samstag bei Jürgen Drews mit Band die Besucherzahl auf 3.000 beschränkt ist und der Vorverkauf am Donnerstag um 24 Uhr eingestellt wird. Restkarten sind dann nur noch an der Abendkasse erhältlich.

Stadt Remscheid am :

Um eine geordnete An- und Abfahrt der Gäste des 2. Eschtivals vom 7. bis 9. September im Freibad Eschbachtal zu gewährleisten, wird die Straße Eschbachtal ab Parkplatz Mebusmühle in Richtung Wermelskirchen/Preyersmühle vom 7. September, 11 Uhr, zur Einbahnstraße. Rechts darf geparkt und links gefahren werden. Die Einbahnstraßenregelung gilt bis Sonntag, 9. September, 10 Uhr. An der Preyersmühle und in Wermelskirchen/Dellmannstraße wird eine Umleitung über die Straße Wüstenhof/K3 ausgeschildert. Sowohl am Freitag als auch am Samstag setzen die Stadtwerke Remscheid nach Veranstaltungsende Sonderbusse ein.

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