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Bahn AG sucht Käufer für die Güterstrecke Bliedinghausen

Die DB Netz AG bietet derzeit „Eisenbahn-Infrastruktur zur Übernahme bzw. zur Kostentragung an“, konkret, die Strecke Remscheid Hbf (ausschl.) — Remscheid-Bliedinghausen (einschl.) Dabei handelt es sich um eine eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn von 1,3 Kilometern Länge, die ausschließlich von Güterzugen zur Andienung angrenzender Firmen genutzt wird. In der öffentlichen Ausschreibung der Bahn heißt es: „Den jährlichen Kosten für die Vorhaltung der Infrastruktur von rd. 29.100 EUR (zzgl. 200.000 EUR in 2009) stehen nur geringe Einnahmen aus der Infrastrukturnutzung gegenüber. Die Strecke kann von der DB Netz AG nicht wirtschaftlich betrieben werden. Außerdem stehen größere Investitionen an. (…) Ist die Abgabe der Infrastruktur an einen anderen Betreiber als Strecke nicht möglich, wird nach der Stilllegung die Infrastrukturvorhaltung als Privatgleisanschluss in Erwägung gezogen.“ Eisenbahn-Infrastruktur-Unternehmen, die die Strecke ohne zeitliche Unterbrechung übernehmen und für den öffentlichen Verkehr in eigener Verantwortung weiter betreiben wollen, können bis spätestens 19.12.2007 ein Angebot bei folgender Adresse anfordern: DB Netz AG, Regionalbereich West, I.NVR-W-A (P) Mo, Hansastr. 15, 47058 Duisburg. Im städtischen Bauausschuss hieß es dazu am Dienstag, die Verwaltung werde mit den betroffenen Unternehmen über die Konsequenzen dieser Ausschreibung Gespräche führen und dem Ausschuss sodann wieder berichten.

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Kommentare

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Felix Staratschek am :

Es gibt zwei Bahnunternehmen, die mit Kommunen kooperieren, um preiswert Bahnstrecken zu erhalten: http://www.regionaleisenbahn.de http://www.rhein-sieg-eisenbahn.de Letztere hat in Bonn eine ähnliche Strecke übernommen und mit Erfolg weiterbetrieben. Viellicht läßt sich damit auch wieder ein Gütertarifpunkt am alten Güterbahnhof Remscheid-Ost einrichten. Und hier noch ein Link für mehr Güter auf der Schiene, für alle Unternehmen, die nicht direkt ein Anschlußgleis nutzen können: http://www.containerserviceamladegleis.de Mit dieser Technik und den oben genannten Bahnen müßte es doch möglich sein, die Bahnnnutzung auch in Remscheid wieder zu steigern.

Chronist am :

Die Firma Mannesmann und andere haben die Bahn AG darauf hingewiesen, dass sie auf die die Güterstrecke angewiesen sind. Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein gestern im Bauausschuss: „Auch die Stadt Remscheid wird alles versuchen, damit die Trasse nicht aufgegeben wird. Denn andernfalls würde das zusätzlichen Schwerlastverkehr auf der Straße bedeuten!“ Und für den ist derzeit die Bahnüberquerung auf der Lenneper Straße nicht ausgelastet; deren Instandsetzung steht noch aus. Mit dem Angebot eines Privatunternehmers für die von der Bahn AG ausgeschriebene Strecke rechnet Sonnenschein nicht. Denn die Strecke rentiert sich für die Bahn AG nicht. Und warum sollte das bei einem anderen Betreiber anders sein?

Frank Schneider am :

"AAARRRGGGHHH...!!!" - So ungefähr muss man auf diesen Blödsinn wohl reagieren! Erst schenkt die Bahn AG uns (= der Stadt) ihre maroden Brücken und will hinterher eine benötigte Strecke loswerden. (Was fast gleichbedeutend mit deren Stilllegung ist.) Damit der Verkehr zukünftig über DIE Brücke rollen muss, die dem Zusatzverkehr nicht gewachsen ist, weil die Bahn AG sie rechtzeitig vor der Sanierung losgeworden ist. Danke liebe Bahn AG: Ihr wälzt Eure Sorgen und Probleme auch immer gut auf andere ab! FRECHHEIT! FARCE! UNVERSCHÄMTHEIT!

Chronist am :

Für den Erhalt der Güterstrecke nach Bliedinghausen will sich jetzt auch die Salzgitter AG einsetzen, zu der „DMV-Mannesmann“ gehört. Das Remscheider Unternehmen versendet schwere Röhren und Maschinen auf der Schiene

Chronist am :

Im Bauausschuss machte Hans Lothar Schiffer (FDP) jetzt auf ein Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums aufmerksam, von dem er beim Speditionstag in Köln gehört hatte. Es dient der „Wiederbelegung“ von Gleisanschlüssen für den Gütertransport. Auf einer Internetseite des Minsteriums findet sich dazu Folgendes: „Auf Grundlage der Gleisanschlussförderrichtlinie gewährt der Bund Wirtschaftunternehmen in privater Rechtsform … zur Wiederbelebung stillgelegter oder nicht mehr genutzter Gleisanschlüsse und zum Ausbau von bestehenden Gleisanschlüssen finanzielle Zuwendungen in Höhe von maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten als nicht rückzahlbaren Zuschuss. Voraussetzung ist, dass sich die Unternehmen verpflichten, innerhalb des Förderzeitraums mittels Gleisanschlusses auf der Schiene ein bestimmtes - zusätzliches - Frachtvolumen (Mehrverkehre) zu transportieren. Bei Nichterreichung dieses Frachtvolumens ist der Zuschuss anteilig zurückzuzahlen. Zuständige Bewilligungsbehörde ist das Eisenbahn-Bundesamt (EBA).“ Die Strecke nach Bliedinghausen wäre somit nicht förderungswürdig. Denn dabei geht es nicht um künftigen zusätzlichen Gütertransport, sondern um die Sicherstellung des gegenwärtigen.

Chronist am :

Für die Güterbahnstrecke nach Bliedinghausen gebe es einen Interessenten, berichtete heute im Bauausschuss die Vorsitzende Elke Rühl (CDU), ohne Namen zu nennen. Da angrenzende Firmen am Erhalt der Strecke interessiert seien, könne sich ruhig auch einmal die Industrie- und Handelskammer des Themas annehmen, meinte York Edelhoff (SPD). Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein relativierte: Das Frachtaufkommen sei relativ gering.

Peter Hölterhoff am :

Vielleicht sollten sich die Damen und Herren der DB AG und der Stadt Remscheid einmal vor Ort informieren, anstatt vom Bürostuhl aus. Seit dem in Remscheid die Firma QSZ agiert, ist der Güterverkehr nach Güldenwerth, vor allen Dingen aber nach Bliedinghausen, sprunghaft angestiegen. Die Firma Mannesmann, bis zuletzt der einzige Anschließer in Bliedinghausen, soll natürlich nicht unerwähnt bleiben. Nach Bliedinghausen fahren nun an zwei bis drei Tagen in der Woche sogar zwei Güterzüge am Tag, die manchmal bis zu 20 Wagen oder mehr zustellen oder abholen. In Remscheid Hbf sind fast täglich zwischen 10 bis20 Wagen abgestellt, die ebenfalls für Bliedinghausen bestimmt sind. So etwas gab es zuletzt vor mehr als zehn Jahren! Wenn sich das nicht lohnt, was dann? Es scheint allerdings eine Lösung gefunden worden zu sein. Seit kurzem rangiert eine Diesellok eines privaten Unternehmens in den genannten Remscheider Bahnhöfen. Ich wünsche der Bliedinghauser Strecke und vielen anderen, denen es ähnlich geht, noch ein langes Leben!!

Peter Hölterhoff am :

Ich muß meine Aussage vom 14.03.2008 aktualisieren. Der Betrieb wird nach wie vor komplett von der DB abgewickelt. Die "fremde" Lok der Firma SECO RAIL ist von der DB nur angemietet. Da diese Lok erheblich stärker ist als die Baureihe 290 der DB, können die Waggons morgens in einem Zug nach Remscheid gebracht werden und somit entfällt die zweite Fahrt um die Mittagszeit, was natürlich auch weniger Kosten verursacht. Also warten wir mal ab, wie es mit der Bliedinghauser Strecke weiter geht, da sich an der Grundsituation bis jetzt nichts geändert hat.

Peter Hölterhoff am :

Nun hat sich etwas geändert: Die Firma QSZ hat Ihren Standort in Bliedinghausen leider geschlossen. Jetzt ist der Zustand von "früher" wieder aktuell, wonach im Moment nur die Firma Mannesmann durch die DB bedient wird. Dieses geschieht nun mit einer Lok der Baureihe 294. Angesichts der Wirtschaftskrise ist der Güterverkehr allgemein auf ein erschreckendes Minimum gesunken. Bei allen Remscheider Anschließern wie auch auf den Magistralen. Der Güterzug nach Remscheid besteht teilweise nur aus zwei Wagen! Hoffen wir trotz der "doppelten" Krise, daß die Strecke nach Bliedinghausen nicht stillgelegt wird!

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