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Revitalisierung (11): Kaum Brachflächen

Der Teilraum östlich des Marktes ist überwiegend von Wohn- und Geschäftshäusern in Blockrandbebauung ohne besondere Fassadengestaltung geprägt. Der Teilbereich zwischen der Alten Bismarckstraße und der Elberfelder Straße wird von einer riegelartigen Wohnbebauung aus den 1980er Jahren dominiert. Im Quartier südlich der Alleestraße wechseln Blockrandbebauungen und Solitärbauten, die überwiegend wohngenutzt sind. Die Fassaden untergenutzter und leerstehender Gebäude sowie von Gebäuden an den Hauptverkehrsstraße weisen in einigen Fällen Spuren der Vernachlässigung auf. Diese deuten auf einen objektbezogen erheblichen Sanierungs- und Instandsetzungsbedarf hin.   

Die Remscheider Kunst- und Musikschule. Foto: Lothar Kaiser Aufgrund ihrer historischen Bedeutung finden sich in den Innenstadt Remscheid einige Bau- und Bodendenkmäler, deren Erhaltung und Nutzung wegen ihrer Bedeutung für die Menschen in der Stadt im öffentlichen Interesse ist. In die Denkmalliste der Stadt sind folgende Baudenkmäler eingetragen:

  • Rathaus Remscheid, Theodor-Heuss-Platz
  • Teo-Otto-Theater, Konrad-Adenauer-Straße
  • Städtische Galerie, Scharffstraße
  • Denkmal, Theodor-Heuss-Platz
  • Ev. Stadtkirche, Ambrosius-Faßbender-Platz
  • St. Suitbertus-Kirche, Papenberger Straße
  • Villa Böker, Elberfelder Straße
  • Kindertagesstätte, Hofstraße 19
  • Geschäftshaus, Schulgasse 2
  • Bürogebäude, Elberfelder Straße 39
  • Wohn- und Geschäftshaus, Scharffstraße 3
  • Wohnhaus, Konrad-Adenauer-Straße 29
  • Wohnhaus, Freiherr-vom-Stein-Straße 17

Da sich Produktionsbetriebe in der Zeit der Industrialisierung Remscheids in einem südlich der Innenstadt liegenden Gewerbegürtel ansiedelten und eine störende Kleinbetriebe aus dem Sanierungsgebiet Altstadt  Remscheid bereits in den 1970er Jahren verlagert wurden, stehen in der Innenstadt keine klassischen Brachflächen oder größere mindergenutzte Flächen für eine städtebauliche Verwendung zur Verfügung. Lediglich zwei Baulücken an der Konrad-Adenauer-Straße und in der Alten Bismarckstraße bieten Möglichkeiten der baulichen Ergänzung.

Ein nennenswertes Potenzial zur funktionalen Entwicklung der Innenstadt bieten allerding die zahlreichen Leerstände und Teilleerstände überwiegend im Bestand der Einzelhandelsimmobilien. Ihre Zwischen- und Wiedernutzung sollte durch ein aktives Leerstandsmanagement aufeinander abgestimmt sein. Weiteres Entwicklungspotenzial kann durch eine Neuordnung des Busbahnhofs Friedrich-Ebert-Platz geschaffen werden.

(Aus der Beschlussvorlage 15/1294 („Entwicklungskonzept zur Revitalisierung der Innenstadt Remscheid“) vom 21.5.2015, beschlossen vom Rat am 18. Juni 2015.)

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