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Ein Wartehäuschen am neuen Bahnhof ist viel zu wenig

Ein besserer Windfang soll am Remscheider Bahnhof/Haltepunkt der einzige Regenschutz bleiben. Foto: Lothar KaiserDie geplante Einrichtung nur eines Wartehäuschens auf dem künftigen Bahnsteig des Hauptbahnhofs in Remscheid genügt aus Sicht der SPD den Anforderungen an einen komfortablen Bahnbetrieb nicht“, heißt es auf der Internetseite der Remscheider SPD. Die Kritik an nur einem Wartehäuschen war in der jüngsten Ortsbesichtigung auf Einladung der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Süd so artikuliert worden: "Die angedachte Lösung ist für unser bergisches Wetter ein Witz." Deshalb stellte die SPD am Dienstag im städtischen Bauausschuss den Antrag, die Stadt Remscheid möge Kontakt mit der Deutschen Bahn AG aufnehmen, um zu erreichen, dass (doch noch) ausreichende Wetterschutzmöglichkeiten auf dem Bahnsteig installiert werden. Darüber hinaus regte die SPD an, einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG in die nächste Sitzung des Bauausschusses einzuladen, um die Situation mit ihm erörtern zu können. Die übrigen Fraktionen schlossen sich dem an.

Zuvor hatte Lothar Krebs (SPD) betont, mehr als 30 wartende Pendler dürften morgens und abends auf dem Bahnsteig nicht „im Regen stehen gelassen“ werden. Für sie sei ein einziges Wartehäuschen einfach zu wenig. Und wenn man dann noch bedenke, dass in Solingen der Bahnsteig des neuen Bahnhofs Grünewald überdacht ist und die Bahn dort sogar dort auf eigene Kosten zwei Aufzüge hat bauen lassen…. Krebs: „Baudezernent Kennepohl hatte ein vernünftiges Verhandlungsergebnis mit der Bahn zugesagt. Und was ist daraus geworden!? Nichts!“ Das aber wisse man nicht erst seit gestern, wandte Lothar Schiffer (FDP) ein: „Dass es nur ein Wartehäuschen geben soll, haben wir hier schon oft beklagt!“ (Über eine baubudenartige Übergangslösung hatte sich im Juni bereits die W.I.R. lustig gemacht.) Merke: Der Haltepunkt Güldenwerth ist künftig in puncto Überdachung besser ausgestattet als der Bahnhof Remscheid.

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Kommentare

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Chronist am :

In der nächsten Woche werde es ein Gespräch zwischen der Stadt Remscheid und der Bahn AG geben bezüglich des Wartehäuschens auf dem Bahnsteig des Bahnhofs / Haltepunktes Remscheid. Das kündigte heute im Bauausschuss Oberbürgermeisterin Beate Wilding an. York Edelhoff (SPD) sprach von einem "Mini-Häuschen", mit dem sich die Stadt nicht abfinden dürfe. Meinte Hilmar Somborn (CDU) ironisch: "Der neue Hauptbahnhof Remscheid wird in Lennep gebaut!"

Chronist am :

Am 29. Oktober habe das angekündigte Gespräch mit der Bahn AG stattgefunden, erfuhren heute die Mitglieder des Hauptausschusses. Noch in diesem Monat hofft die Stadt Remscheid zu erfahren, wie die von der Bahn zugesagte Prüfung der städtischen Anträge bez. Überdachung des Bahnhofsbahnsteigs ausgegangen ist. "Ich gehe davon aus, dass was Vernünftiges dabei heraus kommt", sagte York Edelhoff (SPD). Ob das ironisch gemeint war?

Fraktion der W.i.R. am :

Offener Brief: Was schützt die Bahnreisenden vor dem Bergischen Wetter? Sehr geehrte Frau Wilding, Ende vergangenen Jahres haben Sie die Öffentlichkeit darüber informiert, dass es Ihnen gelungen ist, in Gesprächen mit der Bahn AG, diese von der Notwendigkeit eines zweiten Wartemoduls für die Reisenden am Hauptbahnhof Remscheid zu überzeugen. Vor einigen Tagen konnten W.i.R. aus den Medien erfahren, dass Sie von dieser Zusage inzwischen Abstand genommen haben. Stattdessen soll das vorhandene Wartemodul durch ein etwas größeres Wartehäuschen ersetzt werden. Grund sei, so der Pressebericht, dass die Lieferfirma ein zu kleines Modul instaliert hat und es kostenlos gegen ein größeres austauschen muss. W.i.R. möchten Sie bitten, Ihre guten Kontakte zu Herrn Mehdorn zu nutzen um eine wirkliche Verbesserung der Unterstellsituation zu erreichen. Der Fehler der Lieferfirma sollte es ermöglichen folgenden Deal zu machen: Das vorhandene Modul bleibt zusätzlich zu dem neuen, größeren Modul stehen. Die Lieferfirma spart die Demontage, und für die Bahn AG wird der geringe Restwert eines demontierten, gebrauchten Moduls eine überschaubare Investition sein. W.i.R. sind uns sicher, dass Ihre guten Verbindungen zur Bahn AG und Ihr Verhandlungsgeschick den Bahnreisenden am Remscheider Hauptbahnhof eine deutliche Besserung der derzeitigen Situation bringen wird. Mit freundlichen Grüßen gez. Wieland Gühne, Fraktionsvorsitzender Roland Kirchner, Fraktionsgeschäftsführer

Arnd Zimmermann, Büro der Oberbürgermeisterin am :

Zum Offenen Brief („Was schützt die Bahnreisenden vor dem Bergischen Wetter?") vom 10. Juli möchte ich Sie nachfolgend über den aktuellen Stand bezüglich der von der Bahn vorgesehenen Ausstattung des Bahnsteiges informieren. Wie Sie zutreffend schreiben, hat Frau Oberbürgermeisterin Wilding Ende letzten Jahres darüber informiert, dass in Gesprächen mit der Bahn eine Zusage für ein zweites Wartemodul erfolgte. Dieses Wartmodul wird etwa die Größe des bereits errichteten Moduls haben, wie mir ein Sprecher der Bahn heute nochmals bestätigte. Weiterhin wurde mir mitgeteilt, dass die Ausschreibung, in welcher dieses zweite Modul enthalten ist, derzeit läuft. Die Bahn plant die Errichtung für Februar 2009, also etwa zum Zeitpunkt der Gesamtfertigstellung am Bahnhof. Die Medienberichte über ein zu kleines Wartemodul, welches kostenlos ausgetauscht werden muss, möchte ich insofern präzisieren, als dass das erste Modul Mängel aufwies und deshalb durch den Auftragnehmer nachzubessern war. Die Grundfläche ändert sich jedoch hierdurch nicht. Die Ausstattung der Bahnsteige liegt in der alleinigen Verantwortung der Bahn; bereits im vergangenen Jahr hat die Bahn erklärt, dass dabei das Fahrgastaufkommen an der jeweiligen Station das objektive Entscheidungskriterium darstellt.

Chronist am :

In einem Brief an OB Wilding geht die W.i.R.-Fraktion auf die Stellungnahme von Arnd Zimmermann ein. Es heißt darin: "Sicher ist die Frage nach der Anzahl der am "Hauptbahnhof" installierten Wartehäuschen nicht das größte Problem in Remscheid. Trotzdem können W.i.R. die Ausführungen von Herrn Zimmermann nicht unkommentiert stehen lassen. Halten Sie es wirklich für einen Erfolg, wenn Ihre Gespräche mit der Bahn dazu führen, dass ca. 15 Monate später ein zweites Wartehäuschen in Aussicht gestellt wird? Im Klartext, zwei regnerische Winter müssen im Bergischen Land vergehen, bis ein zweites Wartehäuschen aufgebaut wird. Ist für Sie unser Vorschlag so abwegig, mit geringem finanziellen Aufwand ein weiteres Wartehäuschen (statt zwei jetzt sogar drei) für unseren "Hauptbahnhof" umzusetzen? Der Hinweis in Ihrem Schreiben, dass die Zahl der Unterstellmöglichkeiten vom Fahrgastaufkommen abhängt, ist sicher richtig. Für uns stellt sich nun aber die Frage, von welchem Fahrgastaufkommen gehen Sie aus? Vom Heutigen oder dem Zukünftigen? W.i.R. gehen von steigenden Fahrgastzahlen aus, sonst wäre der Bau eines ca. fünf Mio. Euro teuren P+R – Parkhauses aus Steuermitteln sinnlos. Bisher waren W.i.R. der Meinung, dass die Attraktivität des Hauptbahnhofs gesteigert werden sollte. W.i.R. möchten Sie nochmals bitten, Ihre guten Kontakte zu Herrn Mehdorn zu nutzen, um eine wirkliche Verbesserung der Unterstellsituation zu erreichen." Der Brief ist unterzeichnet von Wieland Gühne und Roland Kirchner.

Christoph Humpert am :

Es ist schon wirklich merkwürdig. Es gab eine Projektgesellschaft Hauptbahnhof, der Hauptbahnhof wurde seit Jahren "geplant", war für Fred Schulz Prestigeobjekt und ist jetzt Frau Wildings Baby. Trotzdem war es scheinbar nicht möglich, für die Bahnreisenden einen adäquaten Regenunterstand zu bauen. Jetzt wundern sich auf einmal alle, dass es nur ein kleines Wartemodul gibt. Vielleicht hätte man, neben den Planungen für den Einzelhandel am Hauptbahnhof, auch einmal mit der Bahn über die Regenunterstände reden können. Das hätte man vor Jahren machen können und nicht erst jetzt! Übrigens kann sich auch niemand rausreden, weil die Bahn seit Jahren solche Wartemodule bei modernisierten Bahnhöfen baut.... Da hat mal wieder jahrelang die ganze Verwaltung und Politik gepennt!

Harald Fetsch am :

Gut, dass auch Sie dieses Thema aufgegriffen haben. Ob der Grund hauptsächlich oder allein die schnarchenden Beamten im Rathaus sind, da habe ich einige Zweifel. Das Projekt „Hauptbahnhof-Neubebauung“ wurde intensivst von der Politik begleitet. Kurz vor Fertigstellung des Bahnsteigs habe ich von dort dann erste Reaktionen vernommen! Ebenso sieht es mit der Renovierung der Bahnstrecke auf Remscheider Gebiet aus. Da sind seit Jahren die ständigen Ankündigungen, dass jetzt! der Lenneper Bahnhof umgebaut wird. Und die seit mehr als einem Jahrzehnt geplanten neuen Haltepunkte Kremenholl / Honsberg und Mixsiepen / Baisiepen, von denen man so gut wie nichts hört(e). Diese sollen große Wohngebiete an die Bahnlinie anschließen. Es würden damit neue Fahrgastpotentiale erschlossen, bzw. den Bewohnern dort die Bahnlinie nutzbar gemacht werden. So braucht man im Augenblick vom Kremenholl zum Hauptbahnhof etwa fast so viel Zeit wie vom Hauptbahnhof nach Düsseldorf. An anderer Stelle im Forum wurde gegen diese Haltepunkte opponiert, weil sie die Fahrzeit verlängern würden. Aber nur für diejenigen, die am Hauptbahnhof wohnen. Was bei anderen, stärkeren Zügen auch nicht der Fall wäre. Seit Jahren habe ich von der Politik oder der Verwaltung so gut wie keine Aktivitäten dazu wahrnehmen können. Von Mitgliedern des Bauausschusses erhielt ich nur die müde „Auskunft“, dass mal wieder ein Brief an die Bahn AG geschrieben wurde. Bei Nachfragen zu diesem Thema wurde man rüde „abgewatscht“. Dafür beschäftigte man sich in Remscheid, als das Thema akut sein sollte, lange und intensiv mit der „Farbe der Ampel“ an der Karstadt-Kreuzung, und der Frage der Anbringung des Allee-Center-Schriftzuges. Solingen hat schon seit einiger Zeit zwei neue Haltpunkte zwecks besserer Anbindung an den ÖPNV „geschafft“. Wenn beispielsweise ernsthaft von Politik und Verwaltung geplant wird, mit den Mitteln der ÖPNV-Pauschale den Busbahnhof teilweise zu einen Auto-Parkplatz umzubauen, dann zeigt dies die allgemeine Einstellung in Remscheid. Neben den Remscheider Gründen hat wahrscheinlich auch die Bahn Aktiengesellschaft ein großes Interesse an dem jetzigen Zustand, nämlich der Vermeidung von Ausgaben wenn irgendwie möglich.

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