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IG Hasenberg und Caritas kümmern sich gemeinsam

Dass der Hasenberg in Lennep multikulti und lebendig ist, ist ein Verdienst der Interessengemeinschaft (IG) Hasenberg und ihrer rührigen Mitglieder. Seit 1972 setzt sich der Verein erfolgreich für die Belange der Bewohner des Stadtteils ein, tritt mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und Freizeitangeboten gegen Einsamkeit und Isolation an. Und weil auch Gutes noch besser werden kann - und  das Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ), Hasenberger Weg 13a, für das die Stadt Remscheid die Miete und die Nebenkosten zahlt - noch über frei Kapazitäten verfügt – hat die IG das Angebot des Caritas-Verbandes Remscheid gerne angenommen, sich im und für den Hasenberg ebenfalls zu engagieren. Denn „Bausteine für ein Miteinander“ könne es gar nicht genug geben, waren sich gestern auf einer Pressekonferenz im BBZ Rainer Hoffmann (Vorsitzender der IG), Heinz-E. Boden (Schriftführer der IG, Sandra Engelberg (Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes Remscheid e.V.) und Joel Zollmarsch (bei der Caritas Fachbereichsleiter Seniorendienste & Projektkoordination Quartiersentwicklung) einig. Sie wollen im Quartier verstärkt zusammenarbeiten. Ein ähnliches Angebot hatte die IG zum Jahresanfang bereits von der Freien Evangelischen Gemeinde erhalten und angenommen, die von der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Lennep das Gemeindezentrum am Höhenweg übernommen hat.

Die Caritas, am Hasenberg schon seit längerem mit der Tagespflege für Senioren vertreten, sieht bei den Bewohner/&innen des Hasenbergs einen größeren Bedarf an Begegnungs- und Beratungsmöglichkeiten. Joel Zollmarsch: „Die Lebensbedingungen in der Stadt Remscheid, insbesondere für ältere Menschen, haben sich auf Grund demografischer und gesellschaftlicher Entwicklungen und durch die Verlagerung von Freizeit- und Kulturangeboten in Zentrumsnähe oder gar in anderen Städten stark verändert. In Hasenberg leben der höchste Anteil der über 65-Jährigen und der zweitgrößte Anteil der über 80-Jährigen im Vergleich zu den übrigen Remscheider Stadtteilen. Gleichzeitig hat Lennep der höchste Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund!“

Alles gute Gründe für den Caritasverband Remscheid, der über langjährige Erfahrungen in der Senioren-, Kinder-, Familien- und Migrationsarbeit verfügt, um den Stadtteil aktiv mitzugestalten und das BBZ als zentralen Ausgangspunkt für die Quartiersentwicklung weiterzuentwickeln.

Ende vergangenen Jahres fand ein erstes Kooperationsgespräch zwischen dem Caritasverband und der IG Hasenberg statt. Zwischenzeitlich wurden bereits konkrete Angebote umgesetzt: ein Märchenstammtisch für Erwachsene, eine Sprechstunde der Freiwilligenzentrale „Die Brücke" und eine Migrationsberatung. Letztere organisiert der Fachbereich für Integration und Migration des Caritasverbandes, der sich schon seit Jahren an der Stadtteilarbeit beteiligt und mit vielen örtlichen Migrationsgruppen zusammenarbeitet. Darüber hinaus sind ein offenes Computer-Café für Senioren und eine Kunst- und Schreibwerkstatt für die zweite Jahreshälfte in Planung. Langfristige Ziele sind vielfältige Teilhabe, Begegnungsmöglichkeiten und Beratungsangebote für die Bürgerinnen und Bürger am Hasenberg, die ihnen den Verbleib in der gewohnten Umgebung trotz eventuellen Unterstützungsbedarfs ermöglichen und den Hasenberg damit als attraktiven Wohnstandort für Jung und Alt erhalten. Joel Zollmarsch: „ Wir fangen piano an und hoffen darauf, das sich über Christa Hellmann von der Ehrenamtsbörse ‚Die Brücke‘, die im BBZ jeden 1. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Beratung anbietet, weitere Anwohner finden, die sich engagieren möchten. Denn nur gemeinsam können wir neue Angebote schaffen!“

Schon jetzt können die Anwohner im BBZ aus ganz unterschiedlichen Angeboten wählen:

  • Offenes Singen (Monika Fecken / Kerstin Sterz-Jendro)
  • Skatgruppe (Gerhard Hanke)
  • „NASHDOM“ (Nina Wittmer) Jeden Sonntag gemeinsam kochen, essen, spielen und erzählen.
  • Modellbaugruppe (Winfried Hundhausen)
  • Internationale Mutter-Kind Gruppe (Manuela Hoffmann-Pöttgen)
  • Bücher-Tausch-Schrank (Kerstin Sterz-Jendro) rechts neben dem BBZ und dem Friseursalon Dattner.
  • Senioren Café (Manuela Hoffmann-Pöttgen)
  • Fotowerkstatt (Heinz-E. Boden)
  • Neu: Märchenstammtisch für Erwachsene (Rosina Wastl), wo Märchen nicht nur erzählt, sondern zu passender Musik auch analysiert werden.
  • Demnächst: Computer-Cafè (Joel Zollmarsch / Rainer Hoffmann)
  • Demnächst: Migrantenberatung der Caritas (Marie Munstermann)

Weitere Angebote in der Umgebung des BBZ:

  • Boulbahn auf dem Spielplatz an der Kita (Rainer Hoffmann)
  • Kunstprojekt im ehemaligen Hasenberger Laden (Ramona Schösse), betreut durch das Jugendzentrum "Die Welle".
  • Lauftreff Hasenberg (Kristina Ruhrmann)
  • Second Hand "Wundertüte“ (Kerstin Sterz-Jendro) Mittwochs von 15 - 18 Uhr und Samstags von 10 - 13 Uhr gegenüber Emil-Nohl-Str. 12.

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Kommentare

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Sandra Maria Hefen am :

Das ist aber eine tolle Idee. Es wird ja für jeden etwas angeboten. Klasse!

Heinz-E. Boden am :

Danke für diesen tollen und sehr gut lesbaren Artikel. Das unterstützt uns dabei, im Quartier bekannter zu werden und Menschen zu ermutigen, unsere Projekte aktiv zu unterstützen und zu nutzen.

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