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Turminstallation erzählt surreale Geschichten

Die katholische Gemeinde von Bonaventura in Lennep wird 150 Jahre alt. Gefeiert wird das Jubiläum am Sonntag, 9. September, mit einem Festgottesdienst. Bis dahin werden die Kirchenbänke ausgelagert und das Innere der Kirche ganz neu und in anderen Kontexten zu erleben sein: Künstler und Gruppen sind eingeladen, die Kraft des Ortes auf ihre jeweils eigene Weise neu erfahrbar zu machen und die Gemeinde künstlerisch nachhaltig zu bereichern. Der weite, leere Raum soll zum Sinnieren, Meditieren und Staunen anregen. Beinahe täglich werde der Raum sich verwandeln, verspricht der Theaterregisseur und Kulturprojektentwickler Ansy Dino Iussa aus Wuppertal: Er eröffnete am Sonntagnchmittag die Ausstellung „Die Frau des Federmachers“ des Kölner Künstlers Künstler Detlef Bach. Dieser präsentiert eine ungewöhnliche Turminstallation aus Tapeziertischen. Darauf Bilder, die immer neue surreale Geschichten erzählen. Die Installation wird ergänzt durch eine Ton-Collage von Andy Dino Iussa, die leider bei der Eröffnung zu leise eingestellt und folglich nicht zu hören war. Der Waterbölles hat sich deshalb erlaubt, seine Video-„Rundreise“ um die mitten im Kirchenschiff aufgestellte Turminstallation mit Musik aus dem Internet zu unterlegen.

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Chronist am :

Unter dem Titel „Andersraum“ hat die von der Kath. Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz im Bergischen Verlag eine Dokumentation der Jubiläumswochen Sommer 2018 in der leer geräumten Kirche St. Bonaventura in Lennep herausgegeben – als „Rausch durch Kultur, Phantasie, Träume und Realität“. Aus Anlass ihres 150jährigen Bestehens wurde die Kirche St. Bonaventura in Remscheid-Lennep Im Sommer 2018 fast drei Wochen lang zu einem anderen Ort – zu Kunsttempel, Performance-Bühne, Dancehall, Konzertsaal, Festtafel, Pfadfinderlager, Wallfahrtsziel bzw. „Chillin’ Church“. Andy Dino Iussa: „Das kulturelle und spirituelle Angebot zog Menschen von nah und fern an, jenseits aller Unterschiede in Glauben, Herkunft und Generation. Die Begeisterung war fast körperlich spürbar. Es gab natürlich auch Kritik; schon das Entfernen der Bänke evozierte hier und da Empörung. Besonders eine Kunst-Installation löste einige kontroverse Diskussionen aus. Das betraf eine kleine Minderheit der Besucher*innen, aber darüber kamen Gemeindemitglieder, andere BesucherInnen und Hauptamtliche in z. T. spannende und inspirierende Gespräche über das Verständnis von Kirche.“ Das jetzt erscheinende Buch dokumentiert diese Tage und das, was Menschen in St. Bonaventura bewegt hat. Mit beeindruckenden Fotografien und inspirierenden Texten möchte der Band zu Austausch und Diskurs anregen: Wie kann, wie will Kirche morgen sein?

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