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Gute Lage trotz steigender Arbeitslosigkeit

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Der bergische Arbeitsmarkt steht auch im August noch im Zeichen der Sommerferien. Die Arbeitslosenzahl stieg in diesem Monat noch einmal leicht an, weil sich eine nennenswerte Anzahl junger Menschen gemeldet hat, die auf den Beginn des Studi-ums, des Bundesfreiwilligendienstes oder auf eine Ausbildung warten. Hinzu kommen noch Ausbildungsabsolventen, die nach der Prüfung nicht übernommen wurden und jetzt auf der Suche nach einer passenden neuen Beschäftigung sind“, erläutert Martin Klebe (Foto), Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die unverändert positive Situation auf dem bergischen Arbeitsmarkt. Die Arbeitskräftenachfrage ist in allen drei Städten während der Sommerferien zu-rückgegangen. Im August wurden 1.140 Stellen neu gemeldet - das ist rund ein Drittel weniger als vor einem Jahr.

Mit steigender Qualifikation sinkt das Risiko arbeitslos zu werden. In der Regel ist man im Helferbereich öfter und schneller wieder arbeitslos als mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem akademischen Abschluss. Gut 31.300 Personen ohne anerkannten Berufsabschluss sind im Agenturbezirk sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Darüber hinaus macht sich Qualifikation auch beim erzielbaren Arbeitsentgelt be-merkbar. So verdienen Beschäftigte mit einem akademischen Berufsabschluss im Agenturbezirk Solingen-Wuppertal mehr als doppelt so viel wie Beschäftigte ganz ohne Berufsausbildung. Auch Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsbildung verdienen noch über ein Viertel mehr als die ungelernten Beschäftigten.

In Wuppertal verdienen ungelernte Beschäftigte und Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung am meisten, mit einem akademischen Abschluss kann man in Remscheid den höchsten Verdienst erzielen. In der Klingenstadt waren die mittleren Entgelte (Median) in allen drei Bereichen (Ungelernte, Fachkräfte, Akademiker) am niedrigsten. Die Differenz zwischen den Fachkräften und den ungelernten Arbeitskräften liegt im Agenturbezirk Solingen-Wuppertal bei monatlich 809 € (leicht über NRW mit 783 €). Bei den Fachkräften mit Berufsausbildung bestehen darüber hinaus Unterschiede innerhalb der Berufsgruppen: So liegt das mittlere Gehalt der Friseure bei 1.498 €, für Einzelhandelskaufleute bei 2.277 €, für Maurer und Betonbauer bei 2.902 € und bei Zerspanungsmechanikern bei 3.367 €.

Das macht deutlich, dass sich eine Aus- und Weiterbildung für jeden lohnt, auch noch zu späteren Zeitpunkten im Erwerbsleben. Dabei gewinnen nicht nur die Beschäftigten – unmittelbar finanziell, durch ein geringes Risiko arbeitslos zu werden und mit höheren Rentenansprüchen – auch die Betriebe profitieren von einer höheren Qualifikation ihrer Beschäftigten, die ihre Zukunftsfähigkeit sichern und Knowhow in den Betrieben halten.

Die „Weiterbildungsinitiative Bergisches Land“ hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen gering qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern den Erwerb eines qualifizierten Berufsabschlusses zu ermöglichen. Gerne informieren wir interessierte Beschäftigte und Betriebe zu Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung vor Ort und beraten über individuelle Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten. Anfragen telefonisch unter 0800 4 5555 20 oder gerne auch per Mail an weiterbildung.BergischesLand@abeitsagentur.de

Im bergischen Städtedreieck sind im August 26.355 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, das sind 443 Menschen mehr als im Juli, aber 2.489 Personen weniger als vor einem Jahr. Im bergischen Städtedreieck meldeten sich im August insgesamt 6.270 Personen bei der Agentur für Arbeit oder den Jobcentern neu oder erneut arbeitslos. Das waren rund vier Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 5.839 Menschen ihre Arbeitslosigkeit, 392 weniger als im August 2017. 3.108 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahre sind aktuell arbeitslos gemeldet, 274 Personen oder 9,7 Prozent mehr als im Juli, aber immer noch 243 oder 7,3 Prozent weniger als im August vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote für die drei Städte steigt von 7,9 Prozent im Juli auf aktuell 8,1 Prozent (August 2017: 8,9 Prozent). Zählt man alle Personen, die im August eine Erwerbstätigkeit anstreben, zu den gesetzlich definierten Arbeitslosen von 26.355 in den drei Städten, ergibt sich eine „Unterbeschäftigung“ von 44.261 Personen. Dies sind 344 weniger als im Juli, und 3.209 weniger als vor einem Jahr.

In Remscheid ist die Arbeitslosigkeit im August gesungen. Aktuell sind 4.307 Menschen arbeitslos gemeldet, 83 weniger als im Juli und 680 Personen (13,6 Prozent) weniger als im August vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sinkt auf aktuell 7,3 Prozent. Im Vormonat betrug sie 7,4 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote im August noch 8,6 Prozent. Es meldeten sich 873 Personen im August neu oder erneut arbeitslos und 955 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist gesunken. Konkret wurden in diesem Monat der bergischen Arbeitsagentur 1.140 offene Stellen gemeldet, 354 Stellen weniger als im Juli, und 520 Stellen weniger als vor einem Jahr. Insgesamt sind im bergischen Städte-dreieck aktuell 5.395 freie Stellen gemeldet. Das sind 217 Stellen mehr als vor einem Jahr (+ 4,2 Prozent). 4.690 (86,9 Prozent) aller Stellen sind unbefristet, 705 Stellen (13,1 Prozent) werden in Teilzeit angeboten. Besonders gesucht sind Fachleute aus den Bereichen Metallerzeugung, -bearbeitung, Metallbau; Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe, Medizinische Gesundheitsberufe sowie Verkehr und Logistikberufe. In Remscheid besonders gesucht werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Metallerzeugung, -bearbeitung, Metallbau; Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe; Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe; Verkehr, Logistik, sowie Büro-, Sekretariatskräfte.

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