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„Tag des offenen Denkmals“ am 9. September

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit 25 Jahren wird in Deutschland der „Tag des offenen Denkmals“ ausgerichtet. Mittlerweile ist die Aktion am zweiten Septembersonntag zu einem festen Termin in jedem Kulturkalender geworden. Einen Blick hinter sonst verschlossene Türen zu werfen, Parks und archäologische Grabungen zu besichtigen, an den vielerorts angebotenen Sonderführungen, Vorträgen und Rahmenprogrammen teilzunehmen – das mobilisiert Jahr für Jahr Millionen Bürgerinnen und Bürger.Das Motto in diesem Jahr bezieht sich explizit auf das „Europäische Kulturjahr 2018“. In ganz Deutschland beteiligen sich während des gesamten Jahres die unterschiedlichsten Kultureinrichtungen, Museen, Schulen und, Bürgerinitiativen am Kulturerbe-Jahr. Mit dem gewählten Motto ist der „Tag des offenen Denkmals“ ein wichtiges Highlight in diesem Zusammenhang.

Marmor aus Italien, Farbpigmente aus dem Orient, Tapisserien aus Flandern, Fliesen aus Delft – dies sind Beispiele für besondere, teilweise exotische Materialien, die über Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg verhandelt wurden. Diese Güter nutzten Handwerker/innen und Künstler/innen nicht nur wegen ihrer herausragenden Qualität, ihre Verwendung belegte zugleich eindrucksvoll den Reichtum, Geschmack und die Weltgewandtheit ihrer Besitzer/innen. Auch „einfachere“ Materialien wie Bauholz, Steine oder Ziegel kauften Bauherren/innen, Architekten/innen und Handwerker/innen überregional ein, sobald sie von besonderem Rang sein sollten. Im Remscheider Stadtgebiet konnten wieder engagierte Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer gewonnen werden, die ihre Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich machen.

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Deutsche Röntgengesellschaft e.V. am :

Anlässlich des bundesweiten Tags des offenen Denkmals am 9. September öffnet das Geburtshaus von Wilhelm Conrad Röntgen in Remscheid-Lennep seine Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Das Geburtshaus von Wilhelm Conrad Röntgen soll zukünftig als Treffpunkt für ein nationales wie internationales Publikum dienen. Am Sonntag können sich Interessierte ein Bild vom Stand der Umsetzung machen und Initiatoren wie Förderer vor Ort treffen. Anwesend sein werden auch Unterstützer, die eine Fensterpatenschaft für das Haus übernommen haben. Die Einweihung des Geburtshauses in Remscheid-Lennep ist für 2020 anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Entdeckung der Röntgenstrahlen und des 175. Geburtstags Röntgens geplant. Bereits im Frühjahr 2019 wird eine Publikumsausstellung zum Leben von Wilhelm Conrad Röntgen fertiggestellt. Die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. erwarb das denkmalgeschützte Gebäude 2011 von der Stadt Remscheid und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Ursprungsort des weltberühmten Wissenschaftlers umfassend zu sanieren und so zu gestalten, dass er als ein lebendiges Denkmal und Inspiration von Besucherinnen und Besuchern aus der Region, Deutschland und der Welt genutzt und erlebt werden kann. Mit einer öffentlichen und kostenfrei zugänglichen Ausstellung, Tagungs- und Konferenzräumlichkeiten sowie einem Gäste- und Stipendiaten-Apartment bietet er künftig all jenen eine Heimstätte, die mehr über Röntgen erfahren möchten, sich ihm verbunden fühlen und deren Denken und Tun einen Bezug hat zu seiner Forschung und seinem Verständnis von Wissenschaft. Paten für das Geburtshaus von Wilhelm Conrad Röntgen Privatpersonen, Gruppen, Vereine und Unternehmen haben die Möglichkeit, als Pate unmittelbar Teil dieses einzigartigen Erinnerungsortes zu werden. Eine erste Patenschaftsaktion wurde im Jahr 2017 erfolgreich ins Leben gerufen. Für über 20 Fenster auf den drei Etagen des Geburtshauses konnten binnen kürzester Zeit Paten gefunden werden. Am 9. September um 12 Uhr werden die Fenster in Anwesenheit der Paten feierlich eingeweiht. Getragen, begleitet und finanziert wird das Geburtshaus von den rund 8.500 Mitgliedern der Deutschen Röntgengesellschaft e.V. sowie zahlreichen Bürgerinne und Bürgern sowie Unternehmen aus der Region. Die NRW-Stiftung und der Landschaftsverband Rheinland haben zusätzliche Fördermittel bereitgestellt. Zu den rund 200 Partnern, Förderern und Spendern gehören u.a. Bracco Imaging Deutschland, die Dr. Wolf, Beckelmann und Partner GmbH, die Radiological Society of North America und der Georg Thieme Verlag. Die Planung und Umsetzung erfolgt in enger Kooperation mit dem Deutschen Röntgen-Museum und der Stadt Remscheid sowie unter Einbindung lokaler Dienstleister.

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