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SPD-Sommerfest: Auch ein Plädoyer für Hasten

„Das Gelände an der Cleffstraße wird im wahrsten Sinne des Wortes gut gefüllt sein, wenn die Remscheider SPD auf das Gelände des Historischen Zentrums zum dritten Mal ihr Familienfest feiert“, prophezeite in der vergangenen Woche die Remscheider SPD in ihrem Ausblick auf den gestrigen Sonntag. Und es stimmte: Von 11 bis 18 Uhr brummte es zwischen auf dem kleinen Platz zwischen Deutschem Werkzeugmuseum und Haus Cleff. Besser hätten es sich Antonio Scarpino und sein kleines Team ehrenamtlicher Helferinnen  und Helfer aus dem SPD-Ortsvereinen nicht wünschen können. Jung und Alt kamen auf ihre Kosten. Die Kleinen bei Hüpfburg, Torwand, Riesendart, Clown René und "Durchsholzer Puppentheater", die Erwachsenen – von Speis und Trank ganz abgesehen – bei Führungen von Stadtführer Klaus R. Schmidt durch die aktuelle Ausstellung des Werkzeugmuseums, bei Auftritten von Musikgruppen und bei Interviews auf der kleinen Bühne, bei denen die Zuhörer Neues über den Steffenshammer e.V., den Manuelskotten e.V. und den Förderkreis Werkzeugmuseum erfuhren, aber auch über den Stadtteil Hasten und seine Förderer Verein „Hasten für Hasten e.V.“ (Jürgen W. Ackermann) und, IG Hasten (Gerhard Röttger). Ihr Thema: „Heimat und Engagement“.

So wurde das Sommerfest der Remscheider SPD auch zu einem Plädoyer für den Stadtteil Hasten, und Christine Krupp, die Vorsitzende der SPD-Unterbezirks Remscheid, ließ sich von Moderator Burkhard Mast-Weisz gerne den Ball zuspielen und brach eine Lanze für das derzeit weitgehenden entkernte Haus Cleff, dessen Restaurierung wegen fehlender Gelder immer noch in den Sternen steht. Zu Gunsten des alten Patrizierhauses verkaufte Beatrice Schlieper vom Förderverein „Haus Cleff“ für jeweils drei Euro 50 kleine Magnettafeln, zu Hause an den Kühlschrank zu heften, mit einem Abbild von Haus Cleff. Motto: Wer viel will, muss klein anfangen!

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Antonio Scarpino am :

Das war im wahrsten Sinne des Wortes ein schöner SONN-Tag auf dem Gelände des Historischen Zentrums an der Cleffstraße in Hasten. Bei bestem Wetter und noch besserem Programm kamen viele hundert Menschen zusammen, um beim dritten Familienfest der Remscheider SPD einige schöne Stunden zu verbringen. Die (halbe) Bühne war der Schauplatz des virtuosen Musikers Holger Brinkmann, der Stimmungskanonen "Die Lennys" und der talentierten Newcommer-Band "Crooked Poets". Zwischendurch brachten die Kinder der benachbarten Grundschule Hasten das "Bergische Heimatlied" dar. In zwei Diskussionsrunden wurden einmal "Verborgene Schätze" in der Umgebung gehoben. Hier stellten sich mehrere Kleinode der Bergischen Industriekultur vor wie der Steffenshammer am Hasten, der Manuelskotten in Cronenberg, dem Förderkreis des Werkzeugmuseums und der Förderverein "Haus Cleff". Die Vereinsvertreter Dieter Orth, Reinhard Grätz, Michael Schwetdtfeger und Beatrice Schlieper begaben sich unter der Diskussionsleitung von Thomas Holland-Letz vom Industriemuseim Ennepetal auf eine Reise in die Geschichte der Kotten und der Menschen, die dort arbeiteten. Sie zeichneten die wirtschaftliche Entwicklung der Bergischen Orte nach und stellten die Aktivitäten ihrer Vereine vor. Es läuft rund! In einer zweiten Diskussionsrunde, die von Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz moderiert wurde, zeigten Jürgen Ackermann vom Verein "Hasten für Hasten", Gerhard Röttger von der IG Hasten und Christine Krupp als örtlichen Ratsmitglied, wie Engagement für den heimischen Stadtteil aussehen kann: von der Sanierung örtlicher Spielplätze über das Anbringung historische Schautafeln bis hin zu Aktivitäten eines klassischen Werberings. Das nachfolgende Video von Lothar Kaiser vom Waterbölles lässt diesen rundum gelungenen Tag wieder aufleben - hierfür ein sehr, sehr großes Dankeschön! Wir freuen uns, dass wir auch mit halber Bühne ein volles Programm anbieten konnten. Fürs kommende Jahr hoffen wir auf eine vollständige Lieferung des Equipments - oder auf fachkundige Event-Techniker 😉!

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