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Am Bahnhofsvorplatz tut sich einiges

Im neuen Filmpalast am Hauptbahnhof („Cinestar") brummt es. Dafür sorgen die Mitarbeiter mehrerer Firmen, die sich um den Innenausbau und die Dämmung der Betonfassade kümmern. Die Zeit drängt, denn im Dezember soll das Multiplex-Kino mit seinen zwei größeren und vier kleineren Sälen mit insgesamt 1.300 Sitzplätzen eingeweiht werden. Davon ist Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz überzeugt und hat darauf um einen Kasten Bier gewettet.

Dass der Nordsteg, der vom Bahnhofsvorplatz zur oberen Bismarckstraße führt, seit September 2016 Else-Treichel-Steg heißt, ist dort seit kurzem auch mit einem Straßenschild dokumentiert. Dafür bedankte sich gestern Bezirksbürgermeister Otto Mähler bei den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) herzlich. Bereits am 29. Mai 2012 hatte die BV beschlossen, den Nordsteg am Willy-Brandt-Platz/Hauptbahnhof nach Else Treichel zu benennen, um an ihr Lebenswerk zu erinnern.  Else Treichel (geboren am 29. Juni 1912, verstorben am 31. Juli 1987)  entstammte einer Remscheider Arbeiterfamilie. Ihre Tochter Doris Elke wurde 1944 im Alter von acht Jahren Opfer eines Bombenangriffes. Die Umstände dieses schmerzhaften Verlustes bewogen sie nach Ende des Krieges, sich politisch zu engagieren, um daran mitzuwirken, dass sich eine rechte Diktatur nicht wiederholt. Ihr Engagement galt dem Wiederaufbau demokratischer Strukturen in ihrer Heimatstadt. Else Treichel gehörte 1945 zu den Gründungsmitgliedern der SPD in Remscheid. Dem Rat der Stadt Remscheid gehörte sie vom November 1952 bis zum Januar 1973 an. Als erste Frau wurde sie 1969 zur Vorsitzenden einer Ratsfraktion gewählt, nachdem sie bereits 1955 Mitglied des Fraktionsvorstandes der SPD geworden war. Schwer erkrankt, schied sie  1973 aus dem Rat der Stadt aus.

Dem neuen, zwölf Millionen Euro teuren Kino muss die Stadt bis Jahresende den heruntergekommenen Fußgängertunnel zwischen Rathausvorplatz und Bushaltestelle „Willy-Brandt-Platz“ erst noch anpassen. Den Tunnel "schmücken" zurzeit noch hässliche Graffiti. Sie sollen durch andere, künstlerische ersetzt werden. Den Mitgliedern der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid wird die Verwaltung dazu am 11. September im Rathaus in öffentlicher Sitzung ab 17 Uhr Entwürfe von zwei Remscheider Graffiti-Künstlern vorstellen zur Auswahl vorstellen.. Von Marko Leckzut stammen historische Motive aus dem 19.Jahrhundert, kombiniert mit einem modernen Hintergrund, von "Unikat" (Rene Schneider) Motive aus der Kinowelt (u.a. mit Marilyn Monroe).

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Welcher der beiden Entwürfe zur Verschönerung des Fußgängertunnels am Bahnhofsvorplatz gefällt Ihnen besser? Schreiben Sie einen Kommentar (Klick auf die Überschrift, dann weiter im Mitteilungsfeld). Vielleicht können die Kommunalpoltikler ja ntscheidungshilfe gebrauchen. ;-)

Stadt Remscheid am :

Für das Eschtival am 7. – 9. September im Freibad Eschbachtal endet der Vorverkauf am Donnerstag um 24 Uhr unter www.remscheid-live.de bzw. bei den Vorverkaufsstellen in Remscheid bei Gottlieb Schmidt, Lüttringhausen beim Merkur Reisebüro, Lennep beim Rotationstheater. An der Tageskasse sind Tickets zum Preis von 29 € (Freitag / Samstag) oder 10 € (Sonntag) ausreichend verfügbar.

Heinz Wäscher am :

Meiner bescheidenen Meinung nach sollte ein möglichst vandalismussicherer Umbau, der dabei trotzdem gleichzeitig eine hell ausgeleuchtete „Tunnelröhre” bietet, bevorzugt werden. Man könnte die beiden Längsseiten der Tunnelröhre auch engmaschig in einem Abstand von ca. 50 cm zur Wand einzäunen so dass Graffitisprayer/-innen keinen direkten Zugang zu den beiden Tunnelwänden bekommen. Und bitte abschließend nicht die deutliche Markierung der Vorderkante jeder einzelnen Treppenstufe für sehbehinderte Mitmenschen nicht vergessen.

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