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Was wird gewünscht und was davon ist finanzierbar?

Förderantrag muss Ende November fertig sein“, titelte der Waterbölles am 23. August. Der gilt dem neuen Quartiersplatz an der Honsberger Straße. Er soll unterhalb des Jugendzentrums „Kraftstation“ entstehen. Mit dem Abriss der ehemaligen städtischen Zulassungsstelle wurde inzwischen begonnen. Und auch die frühere Trafostation der Stadtwerke wird dem neuen Treffpunkt für Jung und Alt aus den Stadtteilen Honsberg und Stachelhausen noch weichen. Ein „begrünter Platz mit Erholungs- und Aufenthaltsqualität“ soll es werden, so die Stadtverwaltung und die Planer vom Fachbüro „Stadtkinder“ aus Dortmund.

Aber wir genau soll er aussehen? Was wird gewünscht und was davon ist finanzierbar? Das waren die Fragen, mit denen sich in der ersten „Planungswerkstatt“ in der Kraftstation am 5.September Vertreter von Trägern und Institutionen sowie „Stadtteilakteure/“ beschäftigten. Und zur zweiten konnten der Technische Beigeordnete Peter Heinze und Andreas Huth (Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften) gestern etwa 15 Anwohner begrüßen, zumeist Frauen. Sie nahmen den Nachmittag über im Wechsel an vier Arbeitsgruppen teil. Da wurde lebhaft diskutiert und farbige Karten für die Stellwände (Flipsharts) ausgefüllt – und abschließend mit Punkten bewertet. Ein Verfahren, das auch angewendet werden soll, wenn am 12. September Kinder- und Jugendliche nach ihren Vorschlägen zum neuen Quartiersplatz befragt werden.

Einige Anregungen werden sich dann sicherlich wiederholen: Fahrradständer, Wasserpumpe zum Spielen, Matsch-Spielplatz und Kiosk vielleicht. Den Erwachsenen fielen darüber hinaus gestern auch Windschutz, Bäume (Schatten), Sonnenwiese, Tische, Bänke, Veranstaltungsfläche, Garten der Sinne; Open Air Kino, Mülltonnen, getrennte Hundewiese, Urban Gardening, kontrollierter Grillplatz, Platzpaten, Sommerfeste und Kleinkunst und vieles mehr ein (Siehe das untere Fotos von den Flipsharts). Vor allem aber sollte der neue Platz naturnah, gemütlich, einsehbar, sicher, barrierefrei, attraktiv und hochwertig sein.
Sobald die Entwurfsplanung der Planergemeinschaft ARGE B.A.S Kopperschmidt + Moczala GmbH vorliegt, soll sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Gut besucht: Der gestrige "Tag der Vereine" auf der Alleestraße. Foto: Lothar Kaiser

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