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„RS United – wir leben das“ am 22.9. im Stadtpark

Das „RS United“-Festival kann auch in diesem Jahr wieder stattfinden, veranstaltet durch die Träger der „Arbeitsgemeinschaft offene Kinder- und Jugendarbeit“ (AGOT e.V.) im Rahmen des Remscheider Sommers. Die Festivalbesucher*innen erwartet am Samstag, 22. September, im Remscheider Stadtpark von 16 bis 22 Uhr zum vierten Mal ein buntes Bühnen- und Mitmachprogramm. Das Festival „RS United – wir leben das“ versteht sich als Veranstaltung von und mit Jugendlichen für Jugendliche. Dies bedeutet, dass in alle Planungsphasen Besucher*innen der Einrichtungen eingebunden werden. Auch der Jugendrat der Stadt Remscheid beteiligt sich als fester Partner der AGOT an Planung und Durchführung.

Dickes Gebäude. Foto: Matthias Hoing.Gestartet war das Gesamtprojekt „RS UNITED FESTIVAL„ 2014 mit dem Beschluss der AGOT, das Jahr 2015 mit Aktionen und Projekten in den Einrichtungen unter das Motto „Null Toleranz bei Gewalt, Rassismus und Extremismus! Null Toleranz bei Intoleranz!“ zu stellen. Zuvor hatte der Jugendrat eine ganze Amtszeit unter das Motto „Respekt – Kein Platz für Rassismus“ gestellt und alle Projektgruppen danach ausgerichtet. Anknüpfend an die Projektreihe aus 2015 und die Festivals im Stadtpark und in der Lenneper „Welle“ werden durch die Träger der AGOT auch in diesem Jahr in jugendkulturellen Projekten verschiedene Blickwinkel eines multikulturellen Zusammenlebens beleuchtet. Dabei sollen jugendkulturelle Vielfalt fundiert und authentisch vermittelt, das Bewusstsein für politische Themen geschärft, tolerante Haltungen unterstützt und ein Beitrag zur Gewalt- und Extremismusprävention geleistet werden.

Jugendpolitische Position der AGOT

Die in der AGOT zusammengeschlossenen Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit stehen gemeinsam mit vielen anderen demokratischen Kräften in unserer Stadt für

  • NULL TOLERANZ BEI GEWALT, RASSISMUS und EXTREMISMUS
  • NULL TOLERANZ GEGENÜBER INTOLERANZ!

Remscheid ist eine bunte und weltoffene Stadt, in der die Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam mit den Jugendverbänden gerne und hoch motiviert präventive und integrierende Arbeit leisten.

Demokratisches Verhalten, solidarisches Handeln und die Übernahme von Verantwortung in vielen Bereichen, gewaltfreie Konfliktlösung, Engagement für Vielfalt, Respekt und Menschenwürde sowie die Unterstützung der Entwicklung von jungen Menschen zu mündigen, kritikfähigen und gesellschaftsfähigen Persönlichkeiten durch Bildungs­angebote sind wesentliche Stichworte, die in der Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid zentrale Bedeutung haben. Diese Ziele und Werte der Erziehung junger Menschen sind gesetzlicher Auftrag der Jugendhilfe und damit der AGOT. (vgl. Sozialgesetzbuch; Achtes Buch [Kinder- und Jugendhilfe9. Kinder- und Jugendfördergesetz NRW.)

 Die Verlässlichkeit und Beständigkeit des kontinuierlichen Engagements von Kolleg*innen in dieser Arbeit stärken die nachhaltige Wirkung einer Haltung, die Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die notwendige Orientierung für ihre soziale Entwicklung bietet.

In unseren Einrichtungen und Angeboten achten wir darauf, dass niemand wegen seines Geschlechts, seiner Herkunft, seines Glaubens, seines Alters, seiner sexuellen Identität oder einer Behinderung benachteiligt oder gar Ziel von Gewalt wird.

Verbale Hetzparolen, aggressive Aufmärsche oder die Schändung von Mahnmalen und Gedenkstätten beeinträchtigen das Gefühl der Freiheit und Sicherheit und versetzen Menschen in Angst. Fremdenfeindliche Angriffe, Übergriffe auf Ausländer*innen, Asyl­suchende, Obdachlose oder Andersdenkende und -lebende sind durch nichts zu rechtfertigen und werden von uns entschieden abgelehnt.

Wir leben und arbeiten gerne in Remscheid und für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in dieser Stadt. Wir stehen für aktives und gewaltfreies Handeln, Solidarität, Akzeptanz, Gerechtigkeit und Freiheit.

In der Kinder- und Jugendarbeit erleben junge Menschen Mitbestimmung, Menschen­würde, Eigenverantwortung, couragierte Vorbilder und Ansprechpartner*innen. Wer so in seiner Entwicklung begleitet und unterstützt wird, kann sich auch selbst für Demokratie stark machen. Deshalb ist die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit eine Investition in die demokratische Zukunft unserer Stadt.

Das Festival will auch diesmal wieder das Thema „Toleranz und Vielfalt“ in die Öffentlichkeit tragen. Um eine Strahlkraft der Botschaft „RS United – wir leben das“ über den Tag des Festivals hinaus zu erreichen, werden an die Besucher*innen des Festivals Bändchen mit dem RS United-Logo verteilt. Nachhaltig tragen diese somit die Forderung in die Stadt: „Null Toleranz bei Gewalt, Rassismus und Extremismus! Null Toleranz gegenüber Intoleranz!“

Parallel zum Musikprogramm mit regionalen Künstler*innen werden am 22. September auch viele weitere Mitmachaktionen stattfinden. Beispielsweise wird der Jugendrat in diesem Jahr mit zwei Ständen vertreten sein. Angeregt durch eine regionale Schüler*innenkonferenz zum Thema „Nachhaltigkeit“ möchte er etwas gegen Kinderarbeit tun und verlost Fair-Trade-Produkte. Der Erlös soll an das Projekt der Nelson-Mandela-Schule gehen, die sich um eine Streuobstwiese am Hohenhagen kümmert, um lokale Produkte zu fördern, statt Obst vom anderen Ende der Welt zu konsumieren.

Zudem feiert die „hör Bar“ auf dem Festival Premiere! Das neue Beteiligungsprojekt des Jugendrates ist mobil einsetzbar und geht dahin, wo Jugendliche sind. Vor Ort können sie so ihre Meinung zu bestimmten Themen äußern und berichten, was sie bewegt, wo der Schuh drückt und worum sich der Jugendrat kümmern soll. Außerdem mit dabei sind „Kein Mensch ist illegal“, der Pop-Art-Plattenladen, die „Skatefabrik Wuppertal e.V.“ und die „AGOT“ selbst mit weiteren Ständen und Aktionen. Für ausreichend Bewegung sorgt das Sportamt der Stadt Remscheid: Ein „Water-Walk-Feld“ und ein Riesentrampolin können ausprobiert werden.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Das „Rack `n Roll“ ist mit einem Getränkewagen dabei, es gibt einen Würstchenstand, und wenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, einen Eiswagen von Creme-Eis aus Wuppertal. Künstlerisch können sich die Besucher*innen bei einer Graffiti-Aktion austoben, und für Nervenkitzel sorgen die „Waldritter e.V.“ mit einem mobilen Escape-Room bzw. Zelt auf dem Festivalgelände. Die gesamte Veranstaltung ist glasflaschenfrei.

Das Festival wird am Nachmittag musikalisch durch Adelina Dietrich und ihre Band „The Unknown“ eröffnet. Darauf folgt die ehemalige DSDS- Teilnehmerin Pia-Sophie Remmel unterstützt durch Rapper Peat Miles. Ebenfalls in der Konzertmuschel: der Solokünstler und Rapper Temi und „voidemolition“, etwas für Metalfans. Aus  Wuppertaler kommt Horst Wegener mit seiner achtköpfigen Band in den Stadtpark. Als regionaler Überflieger ist die Gruppe „Dickes Gebäude“, die für ihre mitreißende Bühnenschau bekannt ist. Und „Esperanska“ wird den Abend abrunden. Tanzendes Volk aller Altersklassen vor der Bühne ist dann garantiert.

Finanzielle Unterstützung erfährt das Festival durch die Stadt Remscheid, create music NRW, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen, den Verein für Bewährungshilfe und die Ulrike und Lothar Kaiser-Stiftung. Ohne dieses Engagement wäre das Festival nicht möglich. AGOT e.V. bedankt sich herzlich für die finanzielle Förderung und das damit entgegengebrachte Vertrauen in die Arbeit der Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid.

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