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RAA versteht Integration als wichtige Querschnittsaufgabe

Die RAA Remscheid, Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien, leistet seit ihrer Einrichtung im Jahre 1997 einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des interkulturellen Zusammenlebens in unserer Stadt und setzt sich für die Verbesserung der Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen ein. Um dieses anspruchvolle Ziel zu erreichen, richtet sich die RAA mit ihren Angeboten und Aktivitäten nicht nur an Zuwanderer, sondern auch an Einheimische. Denn die Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen an diesem Prozess ist eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Integration. Heute um 15 Uhr beginnt in der Aula des Schulzentrums Klausen (Lockfinker Str. 24) die Feier zum 10-jähriges Jubiläum unter dem Motto „Potenziale nutzen – Integration gestalten“.

Die RAA Remscheid wurde im September 1997 als 24. Regionale Arbeitsstelle in NRW eingerichtet mit dem Ziel der „Verbesserung der Chancengerechtigkeit für Kinder mit Migrationshintergrund und Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Migrationsarbeit in Remscheid“Aktuell gibt es in 27 Kommunen in NRW eine RAA. Die Aufbauphase 1997/1998 war geprägt von Kontaktaufnahmen zu Kindertageseinrichtungen, Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, Migranten-Selbstorganisationen, Behörden, Betrieben, Verbänden sowie zu den für die Migrationsarbeit wichtigen Arbeitsgemeinschaften und Gremien. Als eine Dienststelle der Stadt Remscheid gehört die RAA Remscheid dem Fachbereich Schule und Medienerziehung des Dezernats für Bildung, Sport und Kultur an.

 Die Aufgaben der RAA:

  • Entwicklung und Umsetzung interkultureller Konzepte • Initiierung bzw. Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen
  • Initiierung von schulbegleitenden Fördermaßnahmen
  • Bereitstellung und Erarbeitung von Unterrichts- und Informationsmaterialien
  • Erweiterung der Mediothek (Sammlung, Weiterentwicklung, Neuerstellung von Unterrichtsmaterialien zur interkulturellen Erziehung, zur Sprachförderung, zur Förderung von Spiel-, Lern- und Arbeitstechniken etc.)
  • Elterninformationen in der Muttersprache
  • Informationsveranstaltungen für Eltern sowie Unterstützung und Beratung
  • Unterstützung der Einrichtungen bei „Problemfällen“
  • Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in allen Bereichen
  • Auf- bzw. Ausbau eines Beratungs- und Betreuungsnetzwerkes

Dabei ist es dem Team unter der Leitung von Dr. Hakan Akgün wichtig, dem ganzheitlichen Ansatz entsprechend nicht nur die Kinder und ihre Eltern mit ihren Defiziten in den Blick zu nehmen, sondern auch ihre Ressourcen und Potenziale sichtbar zu machen und zu fördern. Integration wird dabei als eine Querschnittsaufgabe verstanden, die in allen Lebenslagen von allen Beteiligten aktiv gestaltet werden muss. Das schließt Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Schulen und Freizeiteinrichtungen ein, ebenso die Akteure in den Stadtteilkonferenzen.

Die Arbeitsfelder „interkulturelle Öffnung“,  „Frühförderung“ und „interkultureller Elternbildung“ bilden den besonderen Schwerpunkt der RAA-Arbeit. Als Beispiel zu nennen wäre die Initiierung bzw. Unterstützung der Stadtteilkonferenzen in Honsberg, Rosenhügel und Klausen, die sich teilweise zu Selbstläufern entwickelt haben. Ein weiteres Beispiel ist die Erstellung eines Sprachförderkonzeptes in Zusammenarbeit mit der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen und der AG-Kita. Dieses Konzept bildet seit vier Jahren die Grundlage für Sprachfördermaßnahmen im Elementarbereich. „Interkulturelle Öffnung“ gilt auch für die Migranten-Selbstorganisationen, die längst nicht mehr lediglich herkunftsorientierte Angebote für ihre Mitglieder bereitstellen. Mittlerweile sitzen in den Vorständen dieser Selbstorganisationen Vertreter der zweiten Generation, die zum größten Teil in Deutschland sozialisiert wurden bzw. auch deutsche Schulen besucht haben. Diese wissen aus eigener Erfahrung um die Schwierigkeiten ihrer Kinder im Kindergarten oder in der Schule und sind sehr bemüht, an einer gemeinsamen Lösung mitzuarbeiten. So ist es für die Arbeit der RAA wichtig, die Potenziale dieser Organisationen für die Integration zu nutzen.

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