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Auch alternative Parkkonzepte sollen geprüft werden

Neue P&R-Plätze in Lennep frühestens in zwei Jahren“, titelte der Waterbölles am15. September. Und gestern stand die Frage der CDU von Juni („Mehr P&R-Parkplätze in Lennep statt Gewerbeflächen?“) auch im Bauausschuss im Raum. Doch der setzte sich über die jüngsten Beschlüsse des Entwicklungsausschusses und der Bezirksvertretung Lennep hinweg und stoppte weder die Vermarktung des neuen Gewerbegebietes am Lenneper Bahnhof, noch den Verkauf eines der beiden dort noch freien Grundstücke. Letzterer wurde im nichtöffentlichen Teil der Sitzung vielmehr auch mit den Stimmen der CDU gebilligt.  Möglich gemacht hatte diesen Meinungswechsel die Verwaltung mit der Vorlage eines Beschlussvorschlages, der im öffentlichen Teil einstimmig angenommen wurde (bei einer Enthaltung). Demnach wird die Verwaltung beauftragt, im Umfeld des Haltepunktes Bf. Lennep weitere P+R-Parkflächen zu prüfen, deren Förderfähigkeit zu ermitteln, den erforderlichen Grunderwerb einzuleiten und die planungsrechtlichen Voraussetzungen hierfür zeitnah zu schaffen und die Planungskosten in den neuen Doppelhaushalt 2019/2020 aufzunehmen. (Der VRR hat Zuschüsse in Aussicht gestellt.)

Mit dem Besitzer der Privatstraße nahe der Schlachthofstraße, die von der Stadt zur Erschließung eines P&R-Geländes gekauft werden müsste, habe man inzwischen Kontakt aufgenommen, berichtete der Technische Beigeordnete Peter Heinze. Auf Nachfrage von Jill Gerber (W.i.R.) bestätigte die Verwaltung, dass dieses Gelände zusätzlich zu P&R auch zur Fortführung der Fahrradtrasse Richtung Blume/Lüttringhausen genutzt werden könnte.

Ferner wurde die Verwaltung beauftragt, alternative Parkkonzepte, wie z.B. Parkpalette, Parkhaus mit Bewirtschaftung oder privater Parkplatz zu prüfen, um die Zeit, die ein Bauleitplanverfahren mit anschließender Förderung benötigt, abzukürzen. Martin Klück (Linke) regte an, einmal mit dem Eigentümer der Parkpalette an der Robert-Schumacher-Straße über deren Aufstockung zu sprechen, deutlich näher am Bahnhof gelegen als das Gelände auf der anderen Seite der Gleise.

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Chronist am :

Aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung zur heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Lennep: "Ein Termin in Gelsenkirchen beim Fördergeber hat ergeben, dass der VRR eine Förderung für diese Maßnahme in Aussicht gestellt hat und sehr begrüßen würde. Voraussetzung für eine Förderung ist Grunderwerb und Baurecht. Die Verwaltung wird beauftragt mit den Grundstückseigentümern der Flurstücke 286 und 285 Verhandlungen aufzunehmen und die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine P+R-Anlage auf dem Flurstück 285 zu schaffen. Eine interne Verwaltungsabstimmung hat ergeben, dass für eine öffentlich geförderte P+R-Anlage Baurecht durch einen Bebauungsplan geschaffen werden muss und dass die Erschließung über eine öffentliche Verkehrsfläche zu erfolgen hat. Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt, alternative Parkkonzepte, wie z.B. Parkpalette, Parkhaus mit Bewirtschaftung oder privater Parkplatz zu prüfen, um die Zeit, die ein Bauleitplanverfahren mit anschließender Förderung benötigt, abzukürzen. Eine kurzfristige Nutzung des Flurstückes ist nicht möglich, da DB Netz die Erneuerung des Überbaus der Brücke Schlachthofstraße plant und hierfür das Flurstück 285 als Baustelleneinrichtungsfläche für die Maßnahme benötigt."

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