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Großes Kinderfest zum Weltkindertag

Foto: Lothar Kaiser Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter dem Motto „Kinder brauchen Freiräume“ lädt der städtische Fachdienst Jugend am Weltkindertag (Sonntag, 23. September, 13 bis 18 Uhr) gemeinsam mit vielen Remscheider Einrichtungen und Vereinen zu einem bunten Kinder- und Familienfest auf den Rathausplatz unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz ein. An 32 Ständen wird den kleinen und großen Besuchern ein vielfältiges Programm geboten zum  Spielen, Basteln und Bewegen. Spiele, Hüpfburg, Kinderschminken, Kreatives, Sportliches und vieles mehr versprechen Spaß und Abwechslung für die ganze Familie. Auf der Bühne präsentieren junge Remscheider Gruppen ihr musikalisches und tänzerisches Können. Auch für das leibliche Wohl ist mit vielen Leckereien und Getränken gesorgt. Der Weltkindertag geht auf eine Initiative der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1954 zurück und hat zum Ziel, jedes Jahr auf die Situation und die Bedürfnisse von Kindern weltweit aufmerksam zu machen. Die Veranstalter freuen sich auf viele kleine und große Besucher.

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Kommentare

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Brigitte Neff-Wetzel, sozialpol. Sprecherin der Linken im Rat der Stadt am :

Wie jedes Jahr findet am 20.September der Weltkindertag statt, der auch in Remscheid mit einem großen Kinderfest gebührend gefeiert wird. Wie schön, wenn Kinder unbeschwert und glücklich spielen und feiern können. Aber lassen wir uns nicht täuschen: die Lebensrealität vieler Remscheider Kinder ist weniger unbeschwert und ihre Alltagssituation sehr viel weniger glücklich. So lebt – nach der erst in diesem Sommer erschienenen KECK–Studie – jedes vierte Remscheider Kind in Armut. Diese erschreckende Zahl ist keinesfalls neu; seit Jahren weisen Sozialverbände und auch Politiker in Reden auf die zunehmende Armut bei Kindern hin – zuletzt Oberbürgermeister Mast-Weisz im Rat bei seiner Rede zum Haushalt. Allerdings geändert hat sich nichts- ganz im Gegenteil. Wir alle schauen dabei zu, dass Kinder unter Bedingungen aufwachsen, die die kindliche Entwicklung tiefgreifend stört und Zukunftschancen extrem einschränkt. Denn: Armut betrifft alle Lebensbereiche, wirkt negativ auf Gesundheit und Lebenserwartung, beeinflusst -wie kaum ein anderer Faktor- Bildung, Schulerfolg, Schulabschlüsse und Berufsaussichten. Armut verhindert zudem die Teilhabe an sportlichen und kulturellen Aktivitäten, schränkt die Möglichkeit, Freizeit zu gestalten, enorm ein. Dass die Bundesregierung in der Verpflichtung ist, endlich die Einkommenssituation der Familien nachhaltig zu verbessern, ist natürlich richtig, entbindet aber die Stadt Remscheid nicht, alles dafür zu tun, die Auswirkungen von Armut zu verhindern oder wenigstens abzumildern. Und da gibt es tatsächlich eine Menge Maßnahmen, wie zum Beispiel Gesundes und für Bedürftige kostenfreies Frühstück und Mittagessen in KiTas und Schulen Kostenloser Förder- oder Nachhilfeunterricht Einführung eines „Löwenpasses“ (Sozialpass) zum kostenfreien oder zumindest ermäßigten Besuch von Sportstätten (z.B. H2O), Kultur- und Bildungseinrichtungen (z. B. Kindertheater/ Jugendmusik-und Kunstschule). Einführung eines Sportgutscheins (= Kinder, die eingeschult werden, erhalten einen Gutschein, um ein Jahr kostenfrei in einem Sportverein ihrer Wahl zu trainieren). Alle Maßnahmen kosten Geld; und jeder weiß, die finanzielle Situation der Stadt Remscheid ist nicht rosig. Aber: Kinder sind unser wichtigstes Gut und unsere Zukunft, hier weiter zu sparen ist eindeutig der falsche Weg!

Gerda Spaan am :

Die Förderung mit einem "Löwenpass" wäre wirklich eine gute Sache und hilfreich. Zum Angebot desselben sollte auch die Nutzung der Öffentl.Bibliothek gegen ein Pfand gehören. Auch ein kostenloses Ticket für den ÖPNR in RS. Auch das läßt sich von HartzIV nicht finanzieren und ohne eines kommt kein solches Kind irgendwo hin und kann die Angebote gar nicht nutzen. Schwimmen gehen sollte als Möglichkeit einmal monatlich dabei sein, ebenfalls kostenlos. Ebenso ein Budget für den Schulbedarf. Mit 120 € ab 2019 ist der im Jahr nicht zu decken, einfach lächerlich und das weiß jede Familie mit Kindern. Leider werden der armen Kinder immer mehr. Mich würde mal genau interessieren, was so ein "Löwenpass" die Stadt und damit uns alle überhaupt kosten würde. Den Pass den armen Kindern zu geben, das wäre wirklich mal ein tolles Zeichen von unserer Bürgerschaft, daß wir es ernst meinen - mit der Integration unserer armen Kinder in unsere Gesellschaft. Mit mehr Chance auf Teilhabe am doch auch guten Leben, das ansonsten ja auch drei von vier Kindern haben.

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