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Wieder ein Jahr ohne Azubi-Ticket

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Zum Ausbildungsstart fordert der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf die Einführung eines landesweiten Azubi-Tickets. „Studierende in NRW haben bereits ein günstiges NRW-Ticket, mit dem sie durch das ganze Bundesland reisen können. Dies sollte auch für Azubis gelten", so Sven Wolf. "Die Landesregierung hat angekündigt, das Azubi-Ticket einzuführen, aber wieder ist zum Start der Ausbildung nichts passiert. Hier stellt sich die Frage, ob der Ministerpräsident zu seinem Wort steht."

Das Ticket würde für Azubis, die oft weniger als die Grundsicherung verdienen, eine deutliche Entlastung darstellen. "Mit welcher Begründung sollen Azubis mit ihrem Ticket ins Ruhrgebiet, aber nicht nach Köln fahren können, Studierende aber schon?", fragt Sven Wolf und ergänzt: "Gerecht ist das nicht."

„Wir fordern von den jungen Menschen mehr Flexibilität bei der Wahl eines Ausbildungsplatzes und, dass sie sich dabei nicht auf die Heimatstadt beschränken müssen. Zudem liegen die Berufsschulen oft in anderen Städten. Der VRR ist auf einem richtigen Weg mit dem YoungTicketPLUS, aber wir brauchen eine NRW-weite Lösung, die von der Landesregierung gefördert wird", so Sven Wolf. „Ich werde mich weiterhin für ein Azubi-Ticket einsetzen. Dafür muss der Druck auf die Landesregierung erhöht werden, denn sonst droht auch dieses Wahlversprechen unter die Räder zu kommen. Dabei danke ich den Jusos und der DGB-Jugend vor Ort und in ganz NRW für die große Unterstützung.“

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Kommentare

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SPD Remscheid am :

Endlich kommt das NRW-Azubiticket. Die Remscheider Jusos begrüßen das Vorhaben des Verkehrsministeriums, das vergünstigte Azubi-Ticket für 80€ in NRW anzubieten. „Das ist mal ein erster richtiger Schritt dieser Landesregierung. Doch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Semesterticket plus die Studiengebühren im Monat circa 50€ kostet“, so der Juso-Vorstand mit einem Augenzwinkern. Die Landesregierung hat zumindest erkannt, dass der ÖPNV für junge Menschen ein essentieller Bestandteil der Fortbewegung zur Arbeit ist. Das Besitzen eines eigenen Fahrzeuges verliert bei Jugend an Bedeutung. In den letzten Jahren wurde der ÖPNV nicht stärker ausgebaut. Auszubildende sollen Gewerbegebiete und ihre Arbeitsplätze gut erreichen können. Die Kommunen und Gemeinden müssen finanziell bessergestellt werden, damit diese optimale ÖPNV-Strukturen schaffen und das Azubiticket muss mindestens preislich an das Semesterticket angepasst werden. (Pressemitteilung)

Sven Wolf (MdL, SPD) am :

Zwei Jahre lang haben CDU und FDP die Einführung eines Azubi-Tickets vor sich hergeschoben. Und was sie jetzt vorlegen, ist eine Mogelpackung. Ein Ticket für 80 Euro pro Monat ist für die Auszubildenden kein attraktiver Preis, schon jetzt zahlen viele eher weniger. Damit steht der Erfolg des Azubi-Tickets in Frage. Wie halbherzig die Landesregierung an das Projekt heran geht, zeigt die Tatsache, dass nur 4,6 Millionen Euro für ganz NRW eingesetzt werden sollen. Wir hätten uns gewünscht, dass Azubis nicht schlechter als Studenten gestellt werden. Das Semesterticket kostet höchstens 50 Euro pro Monat. Sind die Azubis der schwarz-gelben Landesregierung weniger wert als die Studierenden? Von einer Beteiligung des Arbeitgebers auf freiwilliger Basis abhängig zu sein – das sind keine verlässlichen Rahmenbedingungen für Auszubildende. Jetzt endlich reagiert die Landesregierung zwar auf die Forderungen der DGB-Jugend und der Jusos, aber zu Konditionen, die weit weg von dem sind, was die Jugendorganisationen fordern. Daher haben die Remscheider Jusos recht: Hierauf kann man nur mit Ironie antworten.

Landesregierung NRW am :

„Mit dem Azubi-Ticket machen wir Auszubildende in ganz Nordrhein-Westfalen mobil – und zwar über Verbundgrenzen hinweg! Diese Mobilitäts-Flatrate ist gut für die Azubis und für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen, denn Ausbildung darf nicht an den Tarifgrenzen der Verkehrsverbünde scheitern,“ sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Dass das landesweite Azubi-Ticket so ein Erfolg ist, freut mich persönlich und bestätigt uns in unserem Ziel.“ Pünktlich zum Beginn des vergangenen Ausbildungsjahres – im August 2019 – hatten die Verkehrsverbünde AVV, VRR und VRS sowie die Westfalentarif GmbH das NRWupgradeAzubi-Ticket mit maßgeblicher Beteiligung und Förderung des Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen eingeführt. Es ist auch in der Freizeit und am Wochenende nutzbar und kann für 20 Euro als Zuschlag auf Azubi-Tickets erworben werden.. Der Präsident der Dachorganisation Handwerk.NRW, Andreas Ehlert: „Verkehrspolitik besteht eben nicht nur aus Beton, Asphalt, und Stahl. Der Erfolg des Azubi-Tickets macht noch etwas anderes klar: Verkehrspolitik hat eine eminent wirtschaftspolitische und sozialpolitische Funktion. Mobilität ist eine massive Standortfrage für unser Land. Mobilität ist auch eine entscheidende soziale Frage in unserer Zeit. Und darauf gibt das Azubi-Ticket eine überzeugende Antwort.“ (nach Pressemitteilung des Verkehrsministeriums NRW)

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