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Reaktionen auf verändertes Kundenverhalten

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Die Stadtsparkasse Remscheid als führendes Kreditinstitut in der Stadt positioniert sich für die Zukunft, indem sie ihre Standorte an das stark veränderte Kundenverhalten anpasst. „Das Kunden- und Verbraucherverhalten hat sich in den letzten Jahren enorm gewandelt. Das ist natürlich auch in Remscheid zu spüren und diesen Veränderungen stellen wir uns“, zeigt Frank Dehnke, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid, auf.  „Aus Verantwortung für unsere Sparkasse und damit auch für unsere Kunden und Mitarbeiter müssen wir dem veränderten Kundenverhalten und den sich verändernden Rahmenbedingungen Rechnung tragen.“.

Durchschnittlich besucht ein Sparkassenkunde einmal im Jahr seine Geschäftsstelle. Gefragt sind dabei zunehmend ausführliche und qualifizierte Beratungen zur Geldanlage und Vermögensaufbau, zu finanzieller Absicherung für den Ruhestand, zur Finanzierung größerer Anschaffungen sowie zu Versicherungen, die alle Lebensabschnitte und Risiken umfassen. Als Reaktion wurden bereits zu Beginn des Jahres die Öffnungszeiten angepasst und eine Erweiterung der Beratungszeiten vorgenommen. „Die klassische Geschäftsstelle bleibt weiterhin das Aushängeschild unserer Sparkasse, denn dieser persönliche Kontakt mit unseren Kundinnen und Kunden unterscheidet uns von anderen. Wir werden aber in Zukunft weniger Geschäftsstellen benötigen, weil viele Kunden für reine Serviceleistungen inzwischen andere Wege wie das Online- und Mobile-Banking nutzen“, betont Herbert Thelen, stellvertretendes Vorstandsmitglied. Neben dem Kundencenter Alleestraße bleiben die Geschäftsstellen Lennep, Lüttringhausen, Handweiser und Hasten unverändert erhalten. Gleiches gilt für die SB-Geschäftsstellen Vömix und Hackenberg.

Den Blick in die Zukunft bestimmt zweifelsohne die rasant fortschreitende Digitalisierung, die auch das Bankenwesen nachdrücklich betrifft. „Einmal im Jahr zur Geschäftsstelle, 350 Mal Kontakt übers Internet – so entscheiden sich die Kundinnen und Kunden heute“, erläutert Vorstandsmitglied Michael Wellershaus. Online-Banking und die Sparkassen-App für Tablet und Smartphone werden stark genutzt – nicht nur von der jungen Generation, sondern auch von den Kunden 50plus. Die meisten Serviceleistungen werden heute von zuhause oder von unterwegs aus erledigt. „Statt eines SB-Terminals an einem bestimmten Ort wünschen sich die Kunden heute ein sicheres und komfortables Online-Banking und eine ausgezeichnete Banking-App für das Smartphone – beides haben wir“, versichert Wellershaus. Der Einsatz von Sparkassen-Card, Kreditkarte und Mobile Payment wird sich in den nächsten Jahren weiter deutlich erhöhen, auch Kleinstbeträge werden mehr und mehr bargeldlos bezahlt, ist sich der Fachmann sicher. Mit fünf Geschäftsstellen und neun SB-Standorten bietet die Stadtsparkasse nach wie vor das dichteste Geschäftsstellennetz in Remscheid. Hinzu kommt das Kundenservicecenter mit seiner umfassenden Erreichbarkeit sogar am Samstag. Die Veränderungen im Einzelnen:

  • Die Geschäftsstelle Vieringhausen wird ab 1. April 2019 nicht weiterbetrieben. Der dortige Geldautomat wird in Richtung des Einzelhandelszentrums Vieringhausen verlegt. Die fünf Mitarbeitenden werden künftig in anderen Geschäftsstellen ihre Kunden betreuen.
  • Aus der SB-Geschäftsstelle Markt wird ab 31. Mai 2019 ein reiner Geldautomaten- Standort.
  • Die SB-Geschäftsstelle Bergisch Born wird durch einen Geldautomatenstandort ersetzt, der in die Nähe des Discounters verlegt wird.
  • Folgende SB-Geschäftsstellen werden geschlossen: Bliedinghausen, Honsberg und Kremenholl (31. Mai 2019), Hasenberg (30. September 2019) und Untergeschoss Allee- Center (30. September 2021).
  • Der Geldautomat am Lenneper Kreishaus wird am 29. März 2019 außer Betrieb genommen.

Den Veränderungen bei den Standorten liegt eine umfassende Analyse zugrunde. Dazu wurden sowohl die objektiv vorliegenden Zahlen als auch Gespräche mit Mitarbeitenden und Kunden berücksichtigt.

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Kommentare

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N.Landen am :

Warum sehen wir Bürger diese umfangreiche Analyse nicht. Wie sehen denn die Zahlen für Kunden z,B.ab 60 Jahren aus? Wieviel Prozent der Kunden betrifft denn die Aussage von H.Wellershaus?

Gerd Rothbrust am :

Das von allen „Geldinstitut-Bossen“ vorgeschobene, gewollte „stark veränderte Kundenverhalten…“ wurde von genau diesen „Bossen“ herbeigeführt. Aggressive Werbung in allen Medien, Kundenbeeinflussung in den Filialen und Telefonwerbung erzeugten die gewollte Wirkung. Allerdings in der Werbung für die „elektronische Bank“ wurden nie die Folgen beschrieben: Personalreduzierung! Es mag ja sein, dass der einzelne bei Homebanking, etc. ein paar Cent spart, aber: Entlassenes Personal zahlt nicht in die Sozialsysteme ein, es entnimmt aus den Sozialsystemen, entlassenes Personal schwächt die Kaufkraft. Zusammengenommen können die paar Cent Homebanking-Gewinn die entlassenes Personal-Verluste nicht ausgleichen: Entlassenes Personal ist ein riesiges Verlustgeschäft für alle (ausgenommen Bank-Aktionäre)! Somit sollten alle Bankkunden, so wie ich, mindestens einmal in der Woche, ihr Geldinstitut besuchen, damit auch dem stursten Bankaktionär klar wird: Das Personal wird gebraucht!

Dirk Schaefer am :

Prima Idee,Herr Rothbrust.Nur leider haben Sie vergessen zu schreiben, was ich,und andere, dann dort tun sollen? In Zeiten von Lastschrift, Dauerauftrag, Kartenzahlung und Geldautomaten gibt es für mich (und vielen anderen) einfach keinen Grund mehr, für einen Filialbesuch.Zu mal deren Öffnungszeiten nicht besonders konform mit meiner knappen Freizeit sind.Übrigens betreibe ich nicht seit mehr als zehn Jahren Online Banking, weil ich Geld sparen möchte!

Gerd Rothbrust am :

Ein “Lob“ von Ihnen Herr Schäfer, das schmeichelt mir :-). Ihre Ausreden dagegen sind dürftig. Gründe lassen sich finden – es müssen ja keine „triftigen“ sein – ich stelle Fragen. Irgend Etwas fällt mir immer ein: Z.B. zur Änderung der Geschäftsbedingungen, die oft mit den Auszügen gedruckt werden, etc.. Antworten und Tipps bekommt man nur von den Mitarbeitern – Automaten sind in solchen Fällen ein wenig einfältig!

Dirk Schaefer am :

Dürftig sind da eher ihre Gründe. ''Irgend Etwas fällt mir immer ein'' Tut mir leid,aber das klingt für mich eher wie ihr persönlicher Zeitvertreib. Nicht aber wie ein Grund,eine Filiale zu betreiben. Übrigens hab ich gerade extra noch mal in den Ausweis geschaut: Ich heiße wirklich SchAEfer,auch wenn sie das notorisch ignorieren. Wundert mich aber nicht. ;-)

Gerd Rothbrust am :

Sorry Herr Schäfer, DAS wird mir jetzt zu flach! Die Zusammenführung der Begriffe „elektronische Bank“/Personal/Aktionär ist Ihnen nicht möglich. Somit erübrigt sich jede weitere Diskussion! Allerdings dieses System braucht Menschen wie Sie!

Ralf Krüger am :

Ein Blick ins Gesetz und Ortssatzung zur Sparkasse Remscheid gibt mal einen anderen Blick auf die gesetzlichen Aufgaben: In § 2 Abs. 1 Sparkassengesetz NRW heißt es, dass die Versorgung mit Geld der Bevölkerung Hautaufgabe der Sparkasse ist. § 1Abs. 1 der Satzung für die Sparkasse Remscheid legt fest, dass die Erzielung von Gewinn nicht das Hauptziel der Sparkasse Remscheid ist. Ich habe den Eindruck, dass diese rechtlichen Grundlagen bei der Entscheidung nicht hinreichend beachtet wurden.. Die Entscheidung ist behinderten- und altenfeindlich. Senioren und in ihrer Mobiltät eingeschränkte Menschen werden diskriminiert. Ein solidarisches Miteinander und nicht das Leitbild des homo öconomicus müssen handlungsleitend sein. Wieso haben die Politiker im Verwaltungsrat dies nicht beachtet?

Heinz Wäscher am :

Zum Glück kann man im elektronischen Bundesanzeiger in der veröffentlichten Bilanz der Stadtsparkasse für das Jahr 2016 genau erfahren, wie hoch die Gesamtbezüge des Sparkassenvorstandes 2016 wahren: 763.600 € Davon entfielen 315.800 € auf den Vorsitzenden, Herrn Frank Dehnke. Herr Michael Wellershaus durfte sich über 283.400 € freuen und der am 1. April 2016 neu hinzugekommene Herbert Thelen bekam immerhin noch 164.400 € für seine Tätigkeit. Den allseits bekannten Mitgliedern des Verwaltungsrates bestehend aus Angehörigen der Lokalpolitik wurde ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Jahr 2016 mit insgesamt 76.400 € „vergütet” - der Oberbürgermeister z. B. enthielt von dieser Summe 8.600 €.

Gerda Spaan am :

Schon die damalige völlige Schließung der Zweigstelle Hasenberg hat aus meiner Sicht diesem Stadtteil,der sowieso ohne Infrastruktur ist, nicht gut getan. Jetzt also auch noch der Geldautomat. Nicht gut für die immer älter werdende und immer weniger mobile und auch behinderte Bevölkerung. Mehr als schade. Ich weiß nicht, ob es der Sparkasse nicht doch gut angestanden hätte, das Filiallokal zu behalten und das Geld für die Miete auszugeben. Man hätte wenigstens einen Tag vormittags und einen Tag nachmittags besetzen und öffnen können. Das wäre eine ehrliche Geste der Anerkennung an die Probleme der Menschen dort gewesen. Und der oben zitierten Satzung wäre Genüge getan. An den anderen Tagen hätte man die Räume einer anderen gemeinwesenorientierten Nutzung der Stadtteilbewohner doch auch zukommen lassen können? Das wäre auch hilfreich gewesen für die Bewohner des Hasenberg. Die Sparkassenleitung sollte vielleicht doch in Erwägung ziehen, diese aus wirtschaftlichen Gründen getroffenen Entscheidungen zu überdenken. Oder vielleicht per Hauswurfsendung eine Umfrage dazu im Stadtteil machen, wie weit die Bewohner die Einrichtung behalten wollen? Das wäre auch mal mutig. Der Trend geht sicherlich in Richtung online. Dem stimme ich zu. Doch das Verlustgefühl alter und behinderter Menschen sollte auch eine Rolle spielen. Zur schwierigen Mobilität sprich Verkehrsanbindung kommt dann auch immer mehr die Abhängigkeit von externen Dienstleistungen - sprich Geldbringedienst gegen Gebühr. Schade.

Chronist am :

Auch der Rat der Stadt befasst sich mit den aktuellen Plänen der Stadtsparkasse. „Heftige Kritik an Schließungsplänen der Sparkasse“ titelte nach der Sitzung die Bergische Morgenpost, und „Ratspolitiker kritisieren Sparkassenchef“ schrieb der RGA. Und weiter: „Ortspolitiker liefen am Donnerstag Sturm gegen die Schließung der Sparkassen-Filiale in Vieringhausen“.

Chronist am :

Wenig glücklich mit der vom Verwaltungsrat der Stadtsparkasse gebilligten Schließung der Sparkassenfiliale in Vieringhausen zeigten sich heute in der Sitzung der Bezirksvertretung Remscheid Bezirksbürgermeister Otto Mähler 8SPD) und Fritz Beinersdorf (Linke). Dieser empfahl der Sparkasse die Anschaffung einer „mobilen Filiale“, die nach festem Fahrplan mehrerer Stadtteile bedienen könne.

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