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Anderes Leben, gleicher Alltag, gemeinsame Zukunft?

Für gute Stadtteilarbeit und für vielfältige Angebote für Migranten stehen in Remscheid die „Schlawiner“, das Stadtteilbüro Rosenhügel, der Stadtteil e.V. in Honsberg und die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA). „Remscheider Frauen diskutieren…“ ist der Untertitel einer Reihe von Podiumsdiskussionen, mit der diese vier Institutionen vor zwei Jahren begannen. „Unterschiedliche Herkunft – anderes Leben“ war damals das Oberthema, und diskutiert wurde über die gesellschaftliche Stellung von einheimischen und Frauen mit Migrationshintergrund. Im vorigen Jahr wurde dieses Thema positiv abgewandelt mit der Frage nach dem „gleichen Alltag?“. Und in der nun bevorstehenden Podiumsdiskussion im Rahmen der Interkulturellen Woche 2007 werden Remscheider Frauen ihre beruflichen Chancen diskutieren. Wieder vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen Herkunft, und wieder verbunden mit einer Frage: „Gemeinsame Zukunft?“ Auf dem Podium erwarten die Besucher des Westdeutschen Tournee Theaters am Donnerstag, 25. Oktober, um 19 Uhr (im vorigen Jahr war das WTT voll besetzt) nicht nur Frauen, sondern auch ein Mann. Und auf einer Pressekonferenz machten in dieser Woche Barbara Schulz („Schlawiner), Ute Friedrich-Zielas (Stadtteil e.V.), Carmen Lepperhoff (Stadtteilbüro Rosenhügel) und Hamide Ural (RAA) klar: Sie wünschen sich nicht nur intensive Dialoge zwischen Frauen. sondern: „Männer dürfen nicht nur mit diskutieren, sie sollen es!“

Zu Gunsten möglichst vieler Fragen und Diskussionsbeiträge aus dem Plenum ist die Zeit für die Podiumsdiskussion mit „unter einer Stunde“ bewusst knapp gehalten. Teilnehmerinnen sind Zekija Cengic aus Bosnien (Lehrerin am Berufskolleg Technik), Erden Ankay-Nachtwein (Türkin, Muttersprachenlehrerin an der Gemeinschaftsgrundschule Mannesmann und Vorsitzende des Fördervereins für Interkulturelle Erziehung, IKE), Monika Johae (Ausbilderin und Mitarbeiterin der Gesellschaft für Berufliche Bildung, GBB), Markus Schmidt (Personalleiter der Firma Vaillant), Kathrin Birkenstock (Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit) und Miljauschka Siebert (Kauffrau mit russischem Migrationshintergrund). Letztere steht stellvertretend für viele Frauen aus anderen Ländern, die, obwohl beruflich höher qualifiziert, in Deutschland nur sehr selten eine adäquate Stelle finden.

Für das „Rahmenprogramm“ werden bei der Podiumsdiskussion „Unterschiedliche Herkunft – gemeinsame Zukunft? – Remscheider Frauen diskutieren über ihre beruflichen Chancen“ die Saz-Spielerin Asli Dila Kaya sorgen, Musikschülerin aus Wuppertal, sowie Jürgen Paschke, der an diesem Abend großformatige Acryl-Bilder zum Thema „Arbeit“ ausstellen wird. Das Catering übernimmt das WTT, die Moderation der Podiumsdiskussion Suzan Öcalk vom Ressort Zuwanderung und Integration der Wuppertaler Stadtverwaltung.

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