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Zu „Spielregeln“ zwischen Bauaufsicht und Architekt

Diskussion über die Aufgaben von Bauaufsicht und Architekt im Jugendhilfeausdschuss.

Die „Spielregeln“, an die sich die Mitarbeiter des städtischen Bauordnungsamtes ebenso halten müssen wie die Architekten, die dort ihre Bauanträge abgeben, sind nicht neu, aber seit der jüngsten Sitzung des sonst meist recht betulichen Jugendhilfeausschusses allen Beteiligten wieder klar vor Augen. Dafür hat die CDU-Fraktion gesorgt. In so ungewöhnlich rigoroser Form, dass sich Kita-Koordinator Werner Grimm bemüßigt sah, zu garantieren, dass sich die von ihm geleitete Runde im Rathaus mit allen demnächst eingehenden Bauanträgen für neue Kindertagesstätten noch genauer befassen werde, um Zeitverluste zu vermeiden.

Der CDU ging es um die Kita an der Fritz-Ruhrmann-Straße in Lüttringhausen, ein Projekt der Volksbank, in das die „Initiative Jugendhilfe“ (Caritas) als Betreiber einsteigen wird, sobald der Neubau steht. In der „Grimm-Runde“ mit Vertretern aller beteiligten Fachdienste war aus nicht mehr zu eruierenden Gründen zunächst nicht aufgefallen, dass der Architekt in seinem Bauantrag nicht auf die Entwässerung eingegangen war. Die aber ist in diesem Fall „speziell“, denn sie kann nicht über einen Anschluss an das Kanalnetz der TBR erfolgen, sondern das Regenwasser muss auf dem Grundstück versickern. Das aber bedeutet für den Investor Mehrkosten in fünfstelliger Höhe. Namens der CDU ergriffen in der Sitzung Thea Jüttner und Ottmar Gebhard Partei für den Investor: Der sei auf das Problem nicht schon bei der Abgabe des Bauantrags am 4. Mai, sondern erst Monate später aufmerksam gemacht worden.

Ein ärgerliches Versäumnis der Verwaltung? Das sah der Technische Beigeordnete Peter Heinze anders und stellte sich schützend vor die Bauaufsicht: Um die Entsorgungsfrage hätte sich der Architekt kümmern müssen. Das Bauordnungsamt sei keine agierende, sondern eine reagierende Behörde. Zufall, dass ausgerechnet diese Diskussion vom Waterbölles auf Video festgehalten wurde! Er hatte dies zu Beginn der Sitzung beantragt in Erwartung einer ganz anderen Anfrage aus dem Gremium (die dann aber unterblieb). So können Sie, liebe Leserinnen und Leser des Waterbölles, sich nun von Rede und Gegenrede im Jugendhilfeausschuss am 19. September selbst ein Bild machen (dass sich die Veröffentlichung bis heute verzögerte, bitte ich zu entschuldigen).

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Kommentare

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Norbert Landen am :

Vielen Dank für dieses Video. Die Verwaltung hat soviel mit der Umsetzung des DOC zu tun, da kann man nicht alles machen.

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