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Die Schönwetterperiode setzte sich fort

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Die lang andauernde Schönwetterperiode setzte sich im Wuppergebiet auch im September fort. Ähnlich wie im August fiel auch im September teils die Hälfte oder sogar weniger als die Hälfte der statistisch üblichen Regenmenge. Dies zeigen auch die Wetteraufzeichnungen des Wupperverbandes. So wurden an der Bever-Talsperre 42 Liter pro Quadratmeter gemessen, 100 Liter sind dort im September Durchschnitt. In Wuppertal (Kläranlage Buchenhofen) waren es 41 Liter, das Mittel liegt bei 81 Litern. Im Solingen-Burg wurden in der Kläranlage 45 Liter erfasst, 108 Liter fallen dort üblicherweise. Am niederschlagärmsten war es an der Eickener Mühle in Kierspe mit nur 34 Litern. In Schwelm regnete es mit knapp 55 Litern am meisten, der Durchschnitt sind 88 Liter.

Viele Tage hintereinander waren regenfrei, so fiel z. B. in der Zeit vom 14. bis 20. September fast kein Regen, ebenso vom 25. bis 30. September. Der nasseste Tag des Monats war der 23. September: In Buchenhofen, Burg und Lindscheid (Große Dhünn-Talsperre) fielen je 15 Liter. Dank des nassen Winterhalbjahres war die Trinkwassertalsperre Große Dhünn in diesem Jahr so gut gefüllt wie seit Jahren nicht. Auch jetzt liegt der Füllstand der Hauptsperre mit einem Fassungsvermögen von 72 Mio. Kubikmetern noch bei 66 Prozent. Das ist so hoch wie nur zweimal in den vergangenen Jahren zu dieser Zeit. Auch die Bever-Talsperre (Fassungsvermögen 23,7 Prozent) ist trotz der vorangegangenen trockenen Monate zurzeit zu 75 Prozent gefüllt. Sie bewegt sich nun in dem Füllbereich, der ab November ohnehin für den Hochwasserschutzraum freigehalten werden muss. Die Wupper-Talsperre mit einem Fassungsvermögen von 26,7 Mio. Kubikmetern hat in den Sommermonaten ihre Aufgabe, in Trockenzeiten Wasser an die Wupper abzugeben, bestens erfüllt. Sie ist die Hauptregeltalsperre in dem System von Brauchwassertalsperren am Oberlauf der Wupper. Daher liegt ihr Füllstand jetzt bei 34 Prozent, das sind noch acht Mio. Kubikmeter Wasser. Ihr Einzugsgebiet ist das größte der Talsperren, so dass sie sich nach Einsetzen der Niederschlagsperiode schnell wieder füllen wird.

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