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Von "offensiv" im Namen bis Offensive ist ein steiniger Weg

Waterbölles-Kommentar

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Die Lenneper Werbegemeinschaft befindet sich in der Auflösung. Und beim neuen, gerade mal sechs Wochen alte Verein „Lennep offensiv“, mit Hilfestellung von Andreas Meike vom Stadtmarketing nach intensiven Gesprächen mit Hausbesitzern und Einzelhändlern gegründet, ist noch nicht klar, welche Schuhgröße er sich zutraut. Zunächst soll erst einmal der Weihnachtsmarkt als Treff deutlich kleiner gefahren werden. Und von einem „Gesamtkonzept für Alt- und Neustadt“ (Meike) ist der Verein noch weit entfernt. Kein Wunder angesichts der „Geburtswehen“. In der heuten Sitzung der Bezirksvertretung Lennep sagte der „Geburtshelfer“ vom Stadtmarketing nur so viel: „Alle zogen an einem Seil. Aber jeder an einem anderen Ende!“ Seitdem hat der Vereinsvorstand schon mehrfach getagt, hat über einheitliche Öffnungszeiten der Geschäfte gesprochen, über Rabattsätze, touristische Potenziale. Von heute auf morgen lassen sich jedoch keine Berge versetzen. Das ist schon der Werbegemeinschaft nicht gelungen. Und zuletzt hat sie es gar nicht mehr versucht. Da ist zum Beispiel ein Wuppertaler, der wäre bereit, in der Lenneper Altstadt eine komplette Sammlung zum Thema „Historische Apotheke“ zu präsentieren. Auf Dauer. Leerstände gibt es dort genug. Aber bis heute hat sich kein Hausbesitzer gefunden, der sich mit diesem Projekt (Stichwort „touristische Potenziale“) anfreunden könnte. Oder liegt’s etwa am Mietpreis?

Ein anderes „brennendes“ Problem in Lennep: die Weihnachtsbeleuchtung. Ob die Lichterketten am Turm der evangelischen Kirche in Lennep Schaden angerichtet haben (in diesem Verdacht stehen sie beim Remscheider Rathaus), wird derzeit untersucht. Womöglich bleibt die Turmbeleuchtung in der Vorweihnachtszeit aus. Und wie steht es mit den Lichterketten in den Lenneper Straßenbäumen? Spenden für notwendige Reparaturen horten derzeit das Stadtmarketing und der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. Noch ist unklar, wer die Beleuchtung künftig übernehmen wird; die Stadt Remscheid jedenfalls will es nicht mehr. In der Sitzung der Bezirksvertretung kamen heute Klaus Kreutzer, der Vorsitzende des Verkehrsvereins, und Andreas Meike überein, eventuelle Haftungsprobleme mit einer Schadensversicherung baldmöglichst zu klären. Gelingt dies, stellt Kreuzer die Übernahme der „Baumlichter“ in Aussicht. Wenigstens etwas.

Dass „in Lennep die Lichter noch nicht ausgegangen sind“, hatte im Januar beim Neujahrsempfang der BV Bezirksvorsteher Dr. Heinz-Dieter Rohrweck festgestellt. Aber niemand sprach damals von einem glänzenden Kronleuchter (von einem Grablicht zum Glück ebenso wenig). Gleichwohl waren damals allen Akteuren die Probleme klar, die Lennep hat, genauer: der Lenneper Einzelhandel. Und eine Lösung ist bis heute nicht in Sicht. Dass ein großer Ruck durch die Altstadt ginge, konnte auch Hilmar Somborn (CDU) in der BV-Sitzung nicht erkennen. Meike widersprach. Der Verein „Lennep offensiv“ fange halt klein an: mit dem Streichen von Pollern, mit dem Herrichten von Grünanlagen, der Bepflanzung von Blumenkübeln. Für den Marketingrat sei der Verein künftig sicher eine echte Hilfe. Und was wird aus dem großen „Altstadtfest“ und dem beliebten „Weinfest“? Mit der Werbegemeinschaft erlöschen auch die Verträge, die diese geschlossen hat. Für das „Weinfest“ interessiere sich ein lokaler Verein, verriet Meike heute. Da wäre also (hoffentlich) schon ein neuer Veranstalter gefunden. Und das „Altstadtfest“ traut sich „Lennep offensiv“ selbst zu – allerdings mit der leisen Einschränkung: „in veränderter Form…“

Da freute es die Mitglieder der Bezirksvertretung umso mehr, heute einer Veranstaltung zustimmen zu können, die der Miteigentümer eines Bistro in der Lenneper Altstadt für den 27. Oktober auf dem Munsterplatz plant: Unter dem Titel „Lennep-Nacht“ will er dort zwischen 16.30 und 20.15 Uhr in Kooperation mit dem Jugendzentrum „Die Welle“ eine „Jugend-Disco im Freien“ veranstalten, eingebunden in die „Nacht der Kultur“. Mit Diskjockey (das heißt heutzutage nur noch DJ = Didjää), der entsprechenden Technik (auf einem Geländewagen), Stehtischen und einem Ausschankwagen. „Junge Leute in der Altstadt. Prima!“, befanden die BV-Mitglieder. Endlich mal eine Offensive!

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Kommentare

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Adam Franken am :

Tja, wie vermessen man sein kann, einen Verein nach acht Wochen schon beurteilen zu muessen. Ist da etwa Angst im Spiel? Aufgaben und Pflichten, die in den letzten zehn Jahren hier in Lennep werder von der Politik, geschweige von bestehenden Vereinen erfüllt wurden, sollen jetzt der Massstab sein? Aber jeder Lenneper erfreut sich an diesem Verein, der eben nicht nur auf das grosse Pressewirksame setzt, sondern auf Handarbeit. Vielleicht ist es dem Autor ja suspekt, dass sich Bürger und Händler treffen, um mit ihren eigenen Händen in ihrer Freizeit anfangen, die Altstadt zu verschönern. Im Artikel redet man von Tourismus, aber den Dreck, die Lacke, die abblättern, und das Unkraut sieht man nicht. Typisch, man redet von Grossem und hat noch nicht einmal einen Sinn für das Wichtigste, was Tourismus anzieht. Auch die Aussage, dass man bei Lennep offensiv an verschieden Enden zieht, zeigt, dass der Autor dieses Beitrages nicht richtig informiert ist. Bei "Lennep offensiv" kann sich jeder Bürger wiederfinden, der Lennep im Herzen hat. Also, lieber Autor, bleiben Sie sachlich und reden sie nicht alles "Neue" schlecht. Das hat Lennep schon so lange ertragen müssen und ist auch ein Grund dafür, dass Lennep so da steht.

Lothar Kaiser am :

Einen Kommentar zu einem Kommentar muss man nicht kommentieren. Deshalb zum Beitrag von Adam Franken nur der kleine Hinweis: Nicht von mir, sondern von Andreas Meike vom Stadtmarketing stammt der Satz „Alle zogen an einem Seil. Aber jeder an einem anderen Ende!“ Das geht aus dem Text deutlich hervor.

Harald Fetsch am :

Es ist manchmal erstaunlich, was ein Einzelner bewirken kann. Nachdem sich seit dem Frühjahr die allgemeine Einstellung zur Lenneper Innenstadt stark gewandelt hat, wie schon früher erwähnt, wird jetzt auch vom "offiziellen" Marketing von einem wünschenswerten Gesamtkonzept für die Lenneper Innenstadt gesprochen. An diesem Wochenende sind zwei Mal Lennep-Abende. Der erste heute mit Aktionen zu Harry Potter und gleichzeitiger Abendöffnung von Geschäften. Der zweite am Sonntag ähnlich der Remscheider "Buderus-Runde", betitelt als Lennep-Nacht. Schön, dass sich meine Vorschläge, mittlerweile innerhalb kurzer Zeit, in konkreten Umsetzungen wiederfinden. Mit den Lennep-Abenden wird der Marktplatz Lennep, zum Einkaufen, Ausgehen und Flanieren, in der REGION als besuchenswert bekannt gemacht.

Gunther Brockmann am :

Hallo Herr Fetsch, auf welcher Wolke schweben Sie denn? Glauben Sie ernsthaft, Ihre Vorschläge hätten dazu beigetragen, einen Stimmungswechsel zum Thema Lennep einzuläuten? Ich lade Sie recht herzlich ein, in einem unserer Lenneper Vereine tatkräftig mitzuwirken, anstatt sich Änderungen/Erfolge für Lennep auf die eigene Fahne zu schreiben. Und bitte Vorsicht! Der Absprung von einer Wolke kann manchmal sehr hart sein, wenn man auf den Boden der Realität fällt.

Harald Fetsch am :

Nachricht von Wolke sieben. Herr Brockmann, erst informieren, dann rumpöbeln. Solange werde ich bequem auf meiner Wolke bleiben. Von hier "oben" hat man Weitsicht und sieht die Zusammenhänge. Besser als der eingeschränkte Blick auf dem Boden. Vielen Dank für die Einladung zu Ihren Vereinen. Damit ist aber sicherlich nicht die W.i.R. gemeint. Das Sie mich mit Mobbing bedrohen, damit ich auf Ihren Bodenblick komme, finde ich schon ein starkes Stück. Und genau das ist meine Aussage und Kritik. Danke, das Sie das so eindrucksvoll demonstriert haben. Sie verstehen sicherlich, dass ich deshalb Ihr Angebot nicht annehme. Zu Ihrer Information, es ist eigentlich alles das eingetreten, was ich angesprochen habe, versucht habe anzuregen oder aufmerksam zu machen. Gegen die Widerstände und Ignoranz von "Brockmanns". Wie gesagt, es dauert halt nur seine Zeit.

Gunther Brockmann am :

Nachricht an Wolke sieben. Herr Fetsch, natürlich war mit meiner Einladung nicht die W.i.R. gemeint, das ergibt sich ja schon aus dem Namen (Wählergemeinschaft in Remscheid), sondern die Vereine in Lennep. Sie begeben sich mit ihrem Kommentar auf einen gefährlichen Weg. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass ich mir dies in dieser Form nicht gefallen lasse. Ich habe weder „rumgepöbelt“, noch Sie mit Mobbing bedroht. Ganz im Gegenteil. Ich habe Sie herzlich eingeladen, und dies meine ich ehrlich, Ihre tollen Theorien tatkräftig in der Praxis umzusetzen. Natürlich ist fast alles eingetreten, was Sie gesagt haben, nur leider ohne Ihr zutun. Wir brauchen Menschen, die sich einbringen wollen. Leute, die aus der Ferne gute Ratschläge geben, haben wir genügend, die helfen uns aber nicht weiter. Ich möchte Sie noch bitten, ein wenig zur Aufklärung beizutragen: Bei wem soll ich mich erst informieren? Bei Ihnen ? Bitte nennen Sie konkrete Beispiele wo Widerstand geleistet wurde oder Bestrebungen in Lennep mit Ignoranz belegt wurden. Wen meinen Sie mit „Brockmanns“? Sollten Sie mich damit persönlich meinen, nehme ich dies so hin. Sollten Sie dies aber auf meine Familie oder meine Tätigkeit in anderen Vereinen und deren Mitglieder beziehen, möchte ich Sie dringlichst bitten, dies zu unterlassen. Sprechen Sie bitte diese Personen, abgesehen von meiner Familie, persönlich an!

Hans Gerd Göbert am :

Wäre es nicht langsam besser, auch dieses Thema zu beenden? Es scheint, als ob hier nur noch persönliche Animositäten und keine Sachthemen mehr behandelt werden. Sich mit "Lemper" Angelegenheiten zu befassen, erweckt stets den Eindruck, als würde man in allen Wespennester dieser Stadt gleichzeitig herum stochern.

Chronist am :

Der im September vorigen Jahres gegründete Verein „Lennep offensiv“ wird im Januar in der Lenneper Altstadt ein eigenes Büro beziehen - im Hause Bwerliner Straße 5. Vergangenen Freitag wurde es den Vereinsmitgliedern vorgestellt. Auch eine Homepage hat der Verein inzwischen: www.lennep-offensiv.de

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