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Erste Skizzen zum neuen Quartiersplatz für Honsberg

Duplizität der Ereignisse: Während Andreas Huth vom Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften am Dienstag in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid den ersten Entwurf für den neuen „Quartiersplatz“ an der Honsberger Straße vorstellte, tat dies vor Ort, in der „Kraftstation“, die Landschaftsarchitektin Juliane Kopperschmidt vor interessierten Anwohnern, darunter Mitglieder des Quartiersrats Stachelhausen & Honsberg, sowie Vertreter von Institutionen, die in dem vorausgegangenen Beteiligungsverfahren ebenfalls Anregungen gegeben hatten. Und in beiden Prästationen war vom "Grünes Wohnzimmer Stachelhausen" die Rede. Dafür werden derzeit die alte Trafo-Station der Stadtwerke und die ehemalige Kfz-Zulassungsstelle der Stadt Remscheid abgerissen, die talwärts an die „Kraftstation“ angrenzen.

Ein erster Entwurf der Verwaltung zum neuen Quartiersplatz an der Honsberger Straße. Skizze: Stadt Remscheid.Weil der Förderantrag der Stadt an das Land Ende November abgegeben werden muss, damit etwa Anfang 2020, vielleicht sogar schon im Herbst 2019 mit dem Bau des neuen „begrünten Platzes mit Erholungs- und Aufenthaltsqualität“ für Jung und Alt aus den Stadtteilen Honsberg und Stachelhausen begonnen werden kann (Förderbescheid Mitte 2019, dann Beginn der Feinplanung), ist jetzt Eile geboten. Endes dieses Monats soll das Konzept fertig sein und der Politik zur Beratung und Abstimmung vorgelegt werden.

Was wird gewünscht und was davon ist finanzierbar? Das hatten sich am 10. September in der „Kraftstation“ erwachsene Anwohner am 12. September Kinder und Jugendliche gefragt. Und das kam auch am vergangenen Dienstag wieder zur Sprache, schien der erste Planentwurf noch nicht letzte zu sein. Denn auf der Wunschliste hatte auch ein Matsch-Spielplatz mit Wasserpumpe gestanden. Der war aber wegen zu hoher Wartungskosten gestrichen worden. „Gar nicht gut“ befand das am Dienstag die Diskussionsrunde in der Kraftstation, während zeitgleich im Rathaus die fehlende „durchgängige Barrierefreiheit“ in der künftigen Grünanlage kritisiert worden. Aber wie ließe sich die realisieren angesichts des abschüssigen Geländes mit einem Höhenunterschied von 14 Metern? Da wollte sich Andreas Huth verständlicherweise nicht festlegen lassen, verwies jedoch auf einem Weg, der s-förmig durch das Gelände verlaufen soll. Derweil Verena Speer vom Stadtumbaumanagement in der „Kraftstation“ beim Wasser-Spielplatz erneutes Nachdenken – und auch bei mehr Schatten gegen grelle Sonne und Regenschutz. Einen Kiosk wird es aber wohl nicht geben, dafür vielleicht eine „temporären Gastronomie“. Das Symbolfoto, das Andreas Huth dazu in der BV-Sitzung zeigte, erinnerte an das Kaffee-Dreirad von Salvatore Lerose)

Am unteren Ende des Gelände, in der Nähe der Trasse des Werkzeugs, sind Fitnessgeräte (auch für Ältere) und ein „Sonnendeck“ (die frühere Laderampe der Bahn) geplant, weiter oberhalb eine Grünfläche mit Bäumen, unter denen sich gut Picknick machen ließe, dann Spielgeräte für Kinder (Klettergerüst, Hangrutsche, ein Trampolin), weiter oberhalb höhere Treppenstufen, auf denen sich auch gut sitzen lässt (bei Freiluftveranstaltungen). Darüber folgt dann der eigentliche Quartiersplatz mit einem separaten „Senioren-Treffpunkt“ und der „Kraftstation“ nebenan. In deren Unterbeschoss ließen sich sicherlich einige Toiletten einbauen. Ob dafür noch Geld übrig bleibt? Man wird sehen....

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