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Neue Straße in Lennep erinnert an Robert Schumacher

Die neue Verbindungsstraße zwischen den Straßen Am Bahnhof" und Alte Kölner Straße" (kleine Westtangente) in Lennep, auf der vor wenigen Tagen das Oktoberfest des Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. ein großer Erfolg war, heißt künftig „Robert-Schumacher-Straße“. Das beschloss heute einstimmig die Bezirksvertretung (BV) Lennep. Damit wird - zwölf Jahre nach seinem Tod - ein Kommunalpolitiker und Landtagsabgeordneter gewürdigt, der über viele Jahre hinweg in Remscheid die SPD verkörperte.

Robert Schumacher wurde am 13. Januar 1936 in Remscheid geboren. Er machte eine Ausbildung zum Klempner und Installateur und führte als Meister mit seinem Bruder Walter Schumacher die Firma Walter Schumacher Baubeschläge und Metallgießerei". 1963 trat Robert Schumacher in die SPD ein und wurde 1965 zum ersten Mal in den Rat der Stadt gewählt. „Drei Jahrzehnte lang setzte sich Robert Schumacher in seinen Eigenschaften als Ratsmitglied, Bauausschussvorsitzender und Fraktionsvorsitzender für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ein“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung, der die BV-Mitglieder heute zustimmten. Aber Robert Schumacher hat sich nicht nur in der Kommunalpolitik engagiert, sondern war auch mehrmals Landtagsabgeordneter und stellvertretender Bauausschussvorsitzender im Landtag. Seinem großen Sachverstand und persönlichen Einsatz habe die Stadt Remscheid Landeszuschüssen für etliche Millionen-Projekte zu verdanken.

1977 wurde ihm die Bürgermedaille verliehen und 1990 wurde seine Arbeit im Rat durch Überreichen einer goldenen Uhr gewürdigt. Am 13. Januar 1982 wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Am 30. März 1988 wurde Robert Schumacher im Wege der Höherstufung das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Zitat aus der Beschlussdvorlage: „In seiner bescheidenen und zurückhaltenden Art war Robert Schumacher eine große Persönlichkeit, die mit Kraft, Beharrlichkeit und Überzeugungsfähigkeit die Geschicke Remscheids entscheidend mitgelenkt hat.“ Er starb am 14. Januar 1995 im Alter von 59 Jahren in Remscheid-Lennep, wo er die letzten 22 Jahre seines Lebens verbrachte. Bei der Beerdigung in Lennep würdigte der damalige NRW-Ministerpräsident Johannes Rau das Lebenswerk Schumachers.

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Chronist am :

Am 17. Oktober vergangenen Jahres hatte die Bezirksvertretung Lennep beschlossen, eine Straße nach Robert Schumacher zu benennen, um seine Person, sein Wirken und seine Verdienste für unsere Heimatstadt gebührend zu würdigen. Danach lange „Sendepause“. Aber eine Straße zu widmen, braucht halt seine (Verwaltungs-)Zeit. Heute nun teilte die Stadt Remscheid mit, dass am Samstag, 28. Juni, um 11 Uhr im Deutschen Röntgen-Museum eine Feierstunde stattfinden wird, in der Prof. Dr. Friedhelm Farthmann die Laudatio auf Robert Schumacher halten wird. Anschließend, gegen 12.30 Uhr, wird die Witwe von Robert Schumacher, Christiane Schumacher, am Bahnhof Lennep (kleine Westtangente, Verbindungsstraße zwischen den Straßen "Am Bahnhof" und "Alte Kölner Straße") das Straßenschild enthüllen.

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