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Oktober 2008: Der Waterbölles blättert zurück

Die Überreichung der Urkunde über die Ehrenbürgerschaft. Foto: Lothar Kaiser Neuer Ehrenbürger der Stadt wurde im Oktober 2008 Alt-Oberbürgermeister und Staatsminister a.D. Gerd Ludwig Lemmer im Rahmen der Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit. Auf Vorschlag von Oberbürgermeisterin Beate Wilding und auf Empfehlung des Ältestenrates der Stadt hatte der Rat das am 13. Dezember 2007 beschlossen. In ihrer Laudatio ging Oberbürgermeisterin Beate Wilding auf die wichtigsten Stationen im politischen Wirken des neuen Ehrenbürgers ein. Er denke gerne an die langen, ereignisreichen Jahre zurück, antwortete Gerd Lemmer. Er sei in seiner politischen Arbeit stets um das Wohl der Stadt Remscheid bemüht gewesen. Doch ohne die Unterstützung durch Ministerpräsident Franz Meyers hätte er das für Remscheid Geleistete nicht schaffen können, sagte Lemmer.

2008 gab es noch es viel zu tun in der alten 'Villa Böker' an der Schüttendelle. Fotos: Hans Georg Müller. Dass aus einer alten Villa bis 2010 ein Vier-Sterne-Hotel werden soll, wurde im Oktober 2008 bekannt: Die unter Denkmalschutz stehende „Villa Böker“ an der Schüttendelle, deren Stuckdecken, Parkett- und Marmorfußböden damals beim „Tag des offenen Denkmals“ hatten besichtigt werden können. Joachim Schreiber und Kai-Robert Paulus kündigen an, die Villa aus dem Jahre 1782 aufwendig restaurieren zu wollen. Damaliger (erster) Investitionsrahmen: 950.000 Euro. Bis Frühjahr 2010 werde aus der einstigen Unternehmer-Villa (sie wurde 1902 in den hinteren Teil des Grundstückes umgesetzt) ein Vier-Sterne-Hotel (sechs luxuriös eingerichtete Zimmer und eine Suite, jeweils mit großen Bädern und begehbaren Kleiderschränken) mit Gastronomie (nebst „Raucherzimmer“ und Biergarten) entstehen. Längst bestens bekannt als „Villa Paulus“.
Fotos: Lothar KaiserKurzweil beim Sonntagsspaziergang mit "Auf der Hut". Vor zehn Jahren wurde das Angebot der  Interessengemeinschaft Remscheider Stadtführer gut angenommen. Drei Stunden lang gab es zwischen der Destille Frantzen und dem ehemaligen Bahnhof Vieringhausen an verschiedenen „Stationen“ mit Geschichten und Musik allerlei Kurzweil. Melanie Clemens verriet, dass das „Fringsen“ mit dem Kohlenklau nach Kriegsende zu tun hat. Schade eigentlich, dass "auf der Hut" eingestellt wurde.

Das hat es seitdem nie mehr gegeben: Im Oktober 2008 benannte die türkische Gemeinde Küpeli eine Straße nach Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Küpeli liegt in der Region in Zentral-Anatolien, aus der die Mehrheit der türkischen Mitbürger von Remscheid stammt, wie die Verwaltung damals mitteilte. „Die sprichwörtliche Gastfreundschaft, die uns bei jeder Begegnung entgegen gebracht wurde, hat sofort jedes Gefühl von Fremdheit und Distanz vergessen lassen," beschrieb damals Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz sein Reiseerlebnis unmittelbar nach der Rückkehr von einem viertägigen Informationsbesuch in Zentralanatolien mit der Oberbürgermeisterin und Superintendent Hartmut Demski.
Mit dem Rektor der Ahi-Evran-Universität Kirsehir hatten sie die Möglichkeiten eines Bildungs- und Wissenstransfers erörtert, und mit Mehmet Lütfullah Bilgin, dem Gouverneur der Provinz, die Möglichkeiten der interkulturellen Begegnung von jungen Menschen. Dies hatte sich der Freundschaftsverein Remscheid-Kirsehir, der im April 2008 unter dem Vorsitz von Herrn Demski gebildet worden war, zur Aufgabe gemacht. Die Stadt Remscheid hatte Küpeli im September 2006 einen von der Berufsfeuerwehr ausgemusterten Krankenwagen geschenkt, der von Mitgliedern des Remscheider Solidaritätsvereins Küpeli in die Türkei überführt wurde.

Foto: Lothar KaiserPark auf Konsumgelände lässt noch länger auf sich warten“, titelte der Waterbölles am 25. Oktober 2008. Für August hatte die Stadt im Juli 2008 den Abriss des 77 Jahre alten ehemaligen Konsumgebäudes angekündigt. Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein nannte den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Süd damals den Grund: „Die Firma, die den Auftrag bekommen hatte, hat mit den Arbeiten nicht angefangen!“ Daraufhin wurde die Firma gewechselt.

Die künftige Funktion ist schon erkennbar. Foto: Lothar Kaiser Als beinahe filigrane Stahlkonstruktion entstand vor zehn Jahren das P&R-Parkhaus am Remscheider Hauptbahnhof, später denn häufiger als „Kloake“ in den Schlagzeilen. Im Bild das bereits fertige Treppenhaus und der Aufzugsschacht.

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