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Jobcenter soll Alleinerziehende qualifizieren

Pressemitteilung des DGB-Stadtverbandes Remscheid

45 Prozent der Alleinerziehenden in Nordrhein-Westfalen sind auf Hartz IV angewiesen. Das ist deutlich mehr als in jeder anderen Familienform. Alleinerziehende verfügen im Schnitt seltener über eine berufliche Ausbildung als andere Hartz-IV-Bezieher. In Remscheid haben Zirka 90 Alleinerziehende in Hartz IV im März 2018 keinen Schulabschluss (21%), ca. 300 keinen Berufsabschluss (79%). Der Remscheider DGB-Vorsitzende Peter Lange fordert deshalb einen verstärkten Einsatz für die Qualifizierung von Alleinerziehenden durch die Jobcenter: „Die fehlenden Abschlüsse können durch die Situation bedingt sein. Wenn das Kind oder die Kinder vor oder während einer Ausbildung geboren werden, dann ist der Abschluss nicht immer einfach. Ein Abschluss ist jedoch das A und O am Arbeitsmarkt. Arbeitslose Alleinerziehende brauchen mehr Unterstützung – egal, ob sie ihren Schulabschluss nachholen, eine Ausbildung machen oder sich beruflich weiterbilden wollen.

Vor allem müssen die finanziellen Rahmenbedingungen während der Weiterbildung verbessert werden. Wir brauchen einen Zuschlag auf Arbeitslosengeld oder Hartz IV, wenn eine Weiterbildung gemacht wird, damit sich der Abschluss der Weiterbildung mehr lohnt als ein kurzfristiger Job im Niedriglohnbereich. Das könnte politisch auch sehr schnell beschlossen werden, wenn der Zuschlag noch ins laufende Gesetzgebungsverfahren zum ‚Qualifizierungschancengesetz‘ aufgenommen wird. Die Praxis zeigt auch, dass Teilzeit-Ausbildungen am besten geeignet sind, um berufliche Fortschritte und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bekommen. Arbeitsagenturen und Jobcenter haben das erkannt, sollten dieses Instrument aber noch stärker fördern, Unternehmen sollten sich stärker öffnen.“

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Kommentare

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Bettina Stamm am :

Dazu gehört allerdings auch, dass ausreichend Betreuungsplätze in der Kindertagespflege für die Betreuung während dieser Zeit, und darüber hinaus zur Verfügung stehen. Dem ist leider nicht so. Einen Betreuungsplatz, trotz frühzeitiger Bemühungen zu „ergattern“ ist Glücksache.

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