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BV Lennep für "genehmigungsfähiges" Oktoberfest

Bei drei Gegenstimmen und einer Enthaltung von SPD und Grünen hat die Bezirksvertretung (BV) Lennep gestern mit der Mehrheit von CDU und W.I.R. beschlossen, dem Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V., die „Kleine Westumgehung“ (inzwischen Robert-Schumacher-Straße) auch im kommenden Jahr wieder für ein „genehmigungsfähiges“ Oktoberfest zur Verfügung zu stellen. Das kleine Adjektiv „genehmigungsfähig“ war in den Beschlussvorschlag von Hilmar Somborn (CDU) noch in letzter Minute aufgenommen worden. Der Verkehrsverein hatte seinen Antrag an die Verwaltung (Ordnungsamt) und nicht an die Politik gerichtet. Der übliche Dienstweg. „Diesmal machen wir es halt anders“, sagte Roland Kirchner von der W.I.R., als Sitzungsleiter Udo Hellmann (SPD) hartnäckig Bedenken der SPD wiederholte, die BV könne erst entscheiden, wenn die Verwaltung eine Stellungnahme abgegeben habe. Der Beschluss der BV „im Vorgriff“ sei als politisches Signal zu verstehen, betonte Kirchner. Und Hilmar Somborn ergänzte: „Wenn die Verwaltung Bedenken hat, wird sie uns das schon sagen. Aber der Verkehrsverein muss baldmöglichst wissen, woran er ist!“

Zuvor hatte Klaus Kreutzer, der Vorsitzende des Verkehrsvereins, betont, der Verein brauche die Planungssicherheit, um mit Künstlern und Kapellen frühzeitig Verträge abschließen zu können. Dagegen wandte Heiko Susic vom Ordnungsamt ein, nicht „Frühzeitigkeit“ sichere das Oktoberfest 2008, sondern „die Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten“. Meinte wohl „Einvernehmen“. Denn Susic fuhr fort: „Einsprüche von Anliegern gegen die Genehmigung der Stadt für das Oktoberfest wären auch noch einen Tag vor der Veranstaltung möglich!“ (siehe das "Theater" im Vorfeld des diesjährigen Oktoberfestes.)

Ähnlich hatten auch die „grüne“ Bibiana Martz und Hans-Ferdinand Enk (SPD) argumentiert. Auf vier Wochen käme es doch wohl nicht an; man solle besser die Entscheidung der Verwaltung abwarten und dann mit einer Stimme sprechen. Das sah die CDU jedoch anders. Alternative Standorte seien überprüft und verworfen worden. Da sei mit keinen neuen Erkenntnissen zu rechnen. Enk legte nach: „Ein Fest auf einer Straße, die für viel Geld ausgebaut worden ist zur Verkehrsentlastung !?“- Somborn: „Wermelskirchen sperrt für seine Kirmes sogar eine ehemalige Bundesstraße!“

Der Verkehrsverein plant das Oktoberfest 2008 vom 9. bis 12. Oktober und benötigt die Straßenfläche egen Auf- und Abbaus des 60 x 25 Meter großen Festzeltes vom 6. bis 14. Oktober. In seinem Antrag an das Ordnungsamt verweist der Verein auf Wünsche von Einzelhändlern, das Oktoberfest mit einem „verkaufsoffenen Sonntag“ zu verbinden. Klaus Kreutzer: “Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. bittet das Stadtmarketing um ine genaue Püfung, ob einer Realisierung machbar ist."

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Chronist am :

Mit Rücksicht auf das Oktoberfest, dessen Genehmigung durch das Ordnungsamt für 2008 "kurzfristig bevorsteht", wie es in der jüngsten BV-Sitzung hieß, verzichtet die Stadtverwaltung auf dem für das Festzelt vorgesehenen Abschnitt der Robert-Schumacher-Straße auf die Anpflanzung von Bäumen. Stattdessen sind auf den „straßenbegleitenden Grünflächen“ nur niedrige Pflanzen vorgesehen. Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. will Blumen beisteuern und sich an der Pflege beteiligen.

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