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Mit „frischfüttern.de“ Nerv der Tierfreunde getroffen

Melanie Scholz und Sven Wolf.Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Artgerecht, individuell, regional und einfach – unter dieser Prämisse stellt Melanie Scholz frisches, aber auch speziell an die Bedürfnisse der jeweiligen Vierbeiner angepasstes Tierfutter her. Mich hat interessiert, wie man ein solches Unternehmen als Existenzgründerin in Remscheid auf die Beine stellt, welche Möglichkeiten, aber auch Schwierigkeiten bestehen“, berichtet der Landtagsabgeordnete Sven Wolf. Am Dienstag besuchte er die Unternehmerin im Gewerbegebiet „Großhülsberg“ in Lüttringhausen. Dort hatte die studierte Biologin, Informatikerin und Geografin einen Sitz für ihren Betrieb gefunden. „Ich bin froh, dass Remscheid nicht nur ein traditionsreicher Industriestandort ist, sondern dass sich hier auch immer wieder junge Unternehmerinnen und Unternehmer mit spannenden Ideen hervortun“, meint Sven Wolf.

Mit „frischfüttern.de“ scheint Melanie Scholz einen Nerv der Tierfreunde getroffen zu haben:  „Es lässt sich in vielen Bereichen ein neues Verbrauchverhalten beobachten. Viele Menschen haben genug vom industriellen Einheitsbrei“, berichtete sie. Viele Tiere hätten Probleme mit der Industrienahrung, was zu Verunsicherung führe. In engem Kontakt mit den Tierhaltern erstellt die dann Unternehmerin einen individuell auf das Tier angepassten Ernährungsplan – stets aus frischen Zutaten, die sie von Kleinbauern aus dem rheinisch-bergischen Umland bezieht.

Doch bis hierhin war es ein langer Weg. „Wenn man nicht gerade reich geerbt hat oder anderweitig über das nötige Kleingeld verfügt, dann ist die Existenzgründung in Deutschland schon sehr schwierig“, erlebte Melanie Scholz. Oft würde bei der Förderung von Unternehmen zu einseitig auf innovative Start-Ups geachtet. Innovation sei sicherlich wichtig und notwendig, doch dürfe man nicht vergessen, dass in vielen Arbeitsprozessen Maschinen die gute alte, menschliche Handarbeit einfach nicht ersetzen könnten. Auf der anderen Seite werde gerade an den Schulen die Digitalisierung verschlafen, findet die Unternehmerin. Kritisch sehe sie auch, dass in den Schullehrplänen das Thema „Wirtschaft“ nur am Rande vorkomme und das Lebensmodell „Existenzgründer“ so praktisch nicht infrage komme.

„Ich denke, digitales Knowhow und Wirtschaftskenntnisse, aber auch das Wissen über unsere Pflichten und Rechte als Verbraucher und als Handelnde im Internet gehören heute in den Unterricht“, bekräftigt Sven Wolf. „Aber neben dem theoretischem Wissen sollte auch nicht zu kurz kommen, dass Schülerinnen und Schüler gerade im Rahmen von Praktika in Unternehmen viel von den Menschen im Unternehmensalltag lernen können und hier Vorbilder finden - für ihre Berufswahl, aber auch für den Alltag. Dazu gehören vor allem unsere tatkräftigen Remscheider Unternehmerinnen und Unternehmer.“

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