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Essen für städtische Kitas kommt von apetito

Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz NRW) regelt das Angebot einer Mittagsverpflegung in den Kindertageseinrichtungen. Wird dort ein Mittagessen angeboten, ist demzufolge jedem Kind mit einer wöchentlichen Betreuungszeit ab 35 Stunden die Teilnahme grundsätzlich zu ermöglichen. Der Träger der Kindertageseinrichtung entscheidet, ob das Mittagessen täglich in der Einrichtung zubereitet oder von einem Caterer angeliefert wird. Bei der Anlieferung kann zwischen Warmanlieferung oder Lieferung von Gefrierware unterschieden werden.

Der Träger der Kindertageseinrichtung entscheidet im Rahmen des Betreuungsvertrages über die Höhe des täglichen oder monatlichen Entgeltes, das die Eltern für das Mittagessen direkt an den Träger zahlen. Die Eltern werden vom Personal des Trägers darauf hingewiesen, dass evtl. eine finanzielle Unterstützung im Rahmen von Bildung und Teilhabe in Anspruch genommen werden kann. Antragsunterlagen werden in den Einrichtungen vorgehalten. In den 60 Remscheider Kindertageseinrichtungen sind – abhängig von der Entscheidung des Trägers – alle Zubereitungsformen in der Mittagsverpflegung vertreten. (...) Es ist grundsätzlich ... davon auszugehen, dass die konzeptionellen Überlegungen zum Mittagessen, wie Mitwirkung der Kinder bei der Speiseplangestaltung, Wirtschaftlichkeit, gesunde Ausgewogenheit des Angebotes bei allen Trägern gleichermaßen Berücksichtigung finden.

In den städtischen Kindertageseinrichtungen werden täglich ca. 1.350 Mittagessen für Kinder im Alter von einem Jahr bis zur Schulpflicht zubereitet. Das monatliche Entgelt der Eltern beträgt zurzeit 40 €. Im Rahmen der Partizipation entscheiden die Kinder über die Aufstellung des wöchentlichen Speiseplanes mit. Darüber hinaus orientieren sich die städtischen Kindertageseinrichtungen an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) und beziehen Muster-speisepläne, die nach den Qualitätsstandards der DGE zertifiziert wurden, in die Auswahl-möglichkeiten der Kinder mit ein. Das hauswirtschaftliche Personal sowie die mit der Speiseplanung beauftragten Fachkräfte erhalten Fortbildungsangebote zur Bereitstellung einer ausgewogenen Ernährung.

Die Gemeinschaftsverpflegung wird von der Firma apetito bezogen und durch Frischkomponenten (Beilagen, Salate, Obst) ergänzt. Die Menükomponenten sind kindgerecht in Bezug auf Würze, Menge und Konsistenz vorgegart. Sie werden schockgefrostet angeliefert und können in der Einrichtung portioniert zu Ende zubereitet werden. Die Wirtschaftlichkeit des kostendeckenden Mittagessens setzt enge Grenzen. Trotzdem ist ein gesundes, schmackhaftes sowie ausreichendes Essen zu gewährleisten. Für 2019 ist eine moderate Anpassung des monatlichen Entgeltes beabsichtigt. Hierzu sind jedoch noch einige Kalkulationen erforderlich.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) bietet Kindertagesstätten zwei Möglichkeiten, das Angebot einer vollwertigen Verpflegung auszeichnen zu lassen – einmal durch die FIT KID-Zertifizierung und zum anderen durch die FIT KID-PREMIUM-Zertifizierung. (...) Die Kosten einer Zertifizierung würden bei 20 städtischen Kindertageseinrichtungen ca. 22.000 € betragen. Im Folgejahr wären 4.000 € erforderlich. Die Rezertifizierung nach zwei Jahren würde erneut 22.000 € kosten. Von einem Zertifizierungsprozess wird aus wirtschaftlichen Gründen abgesehen.
(aus der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Ratsfraktion der Linken, die in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses beantwortet wurde)

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