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Bis 2021 fehlen noch weitere 82 Kita-Plätze

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres 2018/19 am 1. August blieben nach Angaben der Stadt Remscheid 628 Anfragen nach einem Kita-Platz unberücksichtigt. 343 Anfragen im Meldeportal LITTLE BIRD betrafen Kinder unter drei Jahren und 285 Anfragen Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Zusätzlich zu den 1.016 Plätzen, die in Remscheid in der Kindertagespflege und in Kindertageseinrichtungen zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren aktuell angeboten werden können, ergibt sich daraus ein aktueller Bedarf von knapp 45 Prozent.

Derzeit sind die Remscheider Kitas mit ca. 120 bis 125 Kindern über das normale Maß hinaus belegt, um dem akuten Bedarf zumindest punktuell entgegen zu wirken. Aber das soll sich ändern, so die Verwaltung in einer Vorlage zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses  am 7. November. Zitat: „Bei einem weiteren bedarfsgerechten Ausbau müssen die Einrichtungen wieder auf das reguläre Maß entlastet werden.“

Bei der Berechnung des Bedarfs an 702 neuen Kita-Plätzen in Remscheid ging die Verwaltung im Jahre 2016 von der aktualisierten Bevölkerungsvorausberechnung 2015 bis 2035 aus. Den Bedarf beeinflussen aber auch die aktuellen Geburtenzahlen, die Entwicklung des Zuzugs von Familien und die sich ändernde Nachfrage nach Betreuungsplätzen. Und da zeigten sich bei den Geburten in den vergangenen beiden Jahren und beim Familienzuzug nach Remscheid deutlich höhere Zahlen als in der zu Grunde gelegten Bevölkerungs. Auch suchen viele Familien bereits für ihre Kinder unter drei Jahren einen Betreuungsplatz. Im Kontext der Inklusion ergibt sich für Remscheid ein Bedarf von 144 Betreuungsplätzen für Kinder mit Behinderung. „Da bereits 118 entsprechende Plätze in sog. Integrativen Einrichtungen vorgehalten werden, sind für die weiteren 26 Plätze zur Einzelintegration zusätzliche Plätze einzuplanen“, so die Verwaltung. Um diese 26 Plätze müsse folglich die Zahl der Plätze in den Kindertageseinrichtungen reduziert werden.

Unter Berücksichtigung von zusätzlichen 26 Plätzen zur Einzelintegration von Kindern mit Behinderung.  der aktuellen Bevölkerungsdaten zum Stand 31.12.2017 sowie , einer erhöhten Bedarfsquote von 42 % zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren (Landesdurchschnitt NRW) hat die Stadt den Ausbaubedarf neu berechnet und ist zu folgendem Ergebnis gekommen: „Sollten sich  alle bisher bereits konkret in der Umsetzung befindlichen Maßnahmen (Arturstraße, Fritz-Ruhrmann-Straße, Sedanstraße, Waldgruppe Honsberg),  alle bereits in der Planung befindlichen Maßnahmen (Hackenberg, Oststraße) und die weiteren, bisher in der Standortprüfung befindlichen Maßnahmen in den vorgesehenen zeitnahen Schritten realisieren lassen, reicht nach dem aktuellen Stand der  Prüfung im Rahmen der Jugendhilfeplanung die Ausbauorientierung offensichtlich nicht aus, um dem perspektivischen Gesamtbedarf an Betreuungsplätzen gerecht zu werden. (...)Mit der Neuberechnung ergibt sich derzeit ein Gesamtdefizit von insgesamt mindestens 784 Plätzen bis 2020/2021. (...) Es ist davon auszugehen, dass mindestens eine weitere Einrichtung mit vier bis fünf Gruppen ... erforderlich sein wird. Die Geburten bis August 2018 in Remscheid lassen erneut höhere Zahlen erwarten, als dies in der Bevölkerungsvorausberechnung für 2018 prognostiziert ist.“ Mit anderen Worten: Über die in Remscheid geplanten 702 Plätze hinaus fehlen in Remscheid bis 2021 noch weitere 82.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Das Landesjugendamt erlaube bei Engpässen auch eine Not-Kita (geringere Maßstäbe), sofern eine reguläre Einrichtung folgen werde bzw. schon im Bau sei, erfuhren gestern die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses von der Verwaltung. Hier sei aber konkret noch nichts geplant. Jutta Velte (Grüne) hakte nach: Das sei doch immer noch besser, als Kinder ohne jegliche Kita-Erfahrung in die Grundschule zu schicken. Es gab aber auch noch eine gute Nachricht: Für neue Kita-Projekte stünden sowohl Investoren als auch Träger bereit, berichtete Kita-Koordinator Werner Grimm.

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