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Kleine Verkehrstaus sind hier an der Tagesordnng

Es gibt sicher schönere Wohnstraßen in Remscheid, breiter, ruhiger, nicht so steil und kurvig. Aber Remscheid liegt nun mal nicht in der rheinischen Tiefebene, sondern im Bergischen Land. Und das ist auch gut so. Und eine kleine Straße oberhalb des Morsbachtals wie „Volkeshaus“, die Verlängerung der Oberhölterfelder Straße talwärts, ist sicherlich allemal besser als die geräuschvolle Freiheitstraße, die noch ein paar Jahre auf ihren Flüsterasphalt wird warten müssen. Wenn „Volkeshaus“ (findet sich in meinem Navigator bundesweit nur ein einziges Mal) nur nicht so schmal wäre, dass an manchen Stellen zwei etwas breitere SUV oder Kleintransporter nicht aneinander vorbeikommen und ein Fahrer notgedrungen zurücksetzen muss.
Er kann dann nur hoffen, das nicht gerade in dem Moment zu tun, in dem ein dritter Wagen zum Überholen ansetzt, der in dem unübersichtlichen Straßenabschnitt nahe Haus Nr. 11 die Situation zu spät erkannt hat. Davon können die Anwohner so manche schräge Geschichte erzählen - und taten es gestern auch. Bei einem Ortstermin mit Bezirksbürgermeister Otto Mähler, an den auch als Mitglieder der Bezirksvertretung Alt Remscheid Beatrice Schlieper von den Grünen, Hans Lothar Schiffer (FDP) und Ilsedore Uibel (SPD) teilnahmen sowie Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann und seine Mitarbeiter Lars Schreckegast und Thorsten Bussmann.

Mähler und Beckmann waren sich einig: „Solche Straßen gibt es in Remscheid viele!“ Mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h und Durchfahrtserlaubnis für Lastwagen nur bis 3,5 Tonnen. Viele davon sind nur für Anlieger passierbar. „Volkeshaus“, wofür die beschriebenen Verkehrsbeschränkungen ansonsten ebenfalls galten, ist dagegen eine öffentliche Straße, d.h. sie ist für alle Verkehrsteilnehmer offen, nicht nur für die direkten Anlieger. Erkennbar war das gestern an den Nummernschildern der Fahrzeuge, die die Gruppe (meist schneller als 30 km/h) passierten: SG, LEV, W... Wer sein Navi im Auto nutzt oder sich auch ohne dieses gut auskennt, wisse „Volkeshaus“ als zulässigen (!) Schleichweg von uns nach Müngsten bzw. Wuppertal zu schätzen, berichtete den Kommunalpolitikern und Vertretern der Verwaltung Anwohner Friedhelm Schulze. Zusammen mit vier weiteren Bürgern hatte er sich schriftlich an den Bezirksbürgermeister gewandt und auf die Probleme hingewiesen.

Was aber dagegen tun? Ein Vorschlag war gestern, den engsten Teil der Straße durch Ampeln zu regeln. Oder noch weitere Verkehrsspiegel anzubringen. Am weitestgehenden (auch auf die längere Fahrtstrecke bezogen) war der Vorschlag, aus „Volkeshaus“ und Fürberger Straße im Verbund Einbahnstraßen zu machen, in welche Richtung auch immer. Doch dagegen erhob sich sogleich Protest: Das lasse motorisierten Anwohnern im Winter, wenn der Schneeräumdienst die kleine Straße noch nicht erreicht habe, keine Ausweichmöglichkeit mehr ("Dann sitzen wir womöglich fest!“).

Könnte noch die Möglichkeit bestehen, aus der Durchgangs- eine Anlieger-Straße zu machen. Da hatte Jürgen Beckmann zwar seine Zweifel, musste aber einräumen, den Grund dafür nicht zu kennen, warum die (vergleichbare) Fürberger Straße im unteren Bereich vor Jahren zur Anliegerstraße gemacht worden war. „Das werde ich überprüfen“, kündige er an. Beatrice Schlieper wünschte sich ein Ergebnis zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 11. Dezember. „Aber bitte nichts abbügeln, sondern sich um ein positives Ergebnis bemühen!“, gab sie den Männern vom Ordnungsamt mit auf den Weg.

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