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Es wird Zeit für bessere Vorschläge aus der Bürgerschaft

Waterbölles-Kommentar

Die CDU-Fraktion hat zur morgigen Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses den Antrag gestellt, die Verwaltung möge die im Entwurf des Haushaltsplans 2019/2020 eingestellte Summe für die Sanierung des Stadtparkteichs in Höhe von 350.000 Euro voll ausschöpfen, „auch wenn zusätzliche andere Fördergelder erschlossen werden könnten“. Mit anderen Worten: Auch wenn die Teichsanierung inclusive Landeszuschüssen 450.000 Euro kosten sollte, hält die CDU diese Steuergelder für gut eingesetzt. Und nach den bisherigen Meinungsäußerungen der SPD ist von dieser Seite mit keinem Widerspruch zu rechnen, zumal sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gegenüber Astrid Schmidt und Dagmar Wolf vom „Heimatpflege Stadtparkteich Remscheid e.V.“ im Wort sieht.

Der CDU war das Wasser auf die Mühlen. Zitat: „Die Diskussionen und Aktivitäten in der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Sanierung dieses Naherholungsgebietes den engagierten Ehrenamtlern, den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt, Politik und Verwaltung gleichermaßen am Herzen liegt und sie nach gemeinsamen Lösungen suchen“.

Stimmt das? Will eine Mehrheit der Remscheider Bürgerinnen und Bürger wirklich, dass ein Teich für viel Geld von dem Schlamm befreit wird, der zum einem (großen?) Teil auch aus den Überresten alten Brotes zur Entenfütterung besteht, nur damit er anschließend wieder zu einem modernden Tümpel werden kann, „in dem die Bürger ihr trockenes Brot entsorgen“, wie es Beatrice Schlieper (Grüne) ausdrückte? Ich meine: Damit hat sie recht!

Der Stadtparkteich erinnert mich an den geplanten Ausbau des Friedrich-Ebert-Platzes. In beiden Fällen haben die Kostenvoranschläge ein Ausmaß erreicht, als könne die Stadt Remscheid finanziell aus dem Vollen schöpfen. Dem ist aber leider nicht so! Daran kann auch die Wiederholung populistischer Wunschträume nichts ändern! Volksbeschwichtigungen mit „Brot und Spielen“ mögen im alten Rom ihre Wirkung gezeigt haben. Heute wirken sie nur noch lächerlich. Wenn von der Politik nichts Besseres kommt, wird es Zeit, dass die Bürgerschaft eigene Investitionsvorschläge macht, die die Stadt Remscheid voranbringen könnten.

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Kommentare

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Norbert Landen am :

Das mit Vorschlägen aus der Bürgerschaft ist eine gute Sache,wenn sie denn auch von der Politik angenommen würden. Dies ist ja wohl in Remscheid nicht der Fall. Aber ich kann es ja einmal versuchen: Stadtparkteich:das erneute Beleben dieser Anlage ist doch wohl der Mehrheit der Bürger nicht zu vermitteln. Wer so viel Steuergeld für so eine vollkommen unsinnige Sache ausgeben (verschleudern) will, gelinde gesagt schon sehr naiv sein.

Lothar Kaiser am :

Jetzt sollen es schon 480.000 Euro sein, die in den Doppelhaushalt 2019/2020 eingestellt werden für eine Sanierung des Stadtparkteiches. Am 22. November wird der Rat der Stadt darüber entscheiden.

Peter Maar am :

Wenn die Stadt Remscheid tatsächlich fast eine halbe Million Euro für die Sanierung eines Teiches ausgeben will, der noch nicht einmal einen natürlichen Zufluss hat, dann können die Bürger von Lüttringhausen erwarten, dass der Teich im Grüngürtel Klausen (total verlandet) und der Teich im Lüttringhauser Stadtwald (zur Hälfte verlandet) mit gleichem Aufwand saniert werden. Beide Teiche, jeweils in Naherholungsgebieten gelegen, haben übrigens einen natürlichen Zufluss und sind deshalb "echte" und keine künstlichen Teiche.

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