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Bildungsakteure sind vor Ort vernetzt

Regionales Bildungsnetzwerk soll Schulen unterstützen“, titelte der Waterbölles am 8. Juni 2009, nachdem Staatssekretär Günter Wienands vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz im Forum des Schulzentrums Klausen einen Kooperationsvertrag zur Gründung eines Regionalen Bildungsnetzwerk unterzeichnet hatten. Damals fiel zum ersten Mal der Name „Bildungsbüro“, das dem Fachdienst Schule und Bildung wurde. 2013 wurde das Bildungsbüro mit der neu eingerichteten kommunalen Koordinierungsstelle „Übergang Schule – Beruf“.  Woraus sich ab 2015 „neue Handlungsfelder und der Bedarf einer Neustrukturierung herauskristallisierten“. So steht es in dem aktuellen Sachstandsbericht zum „Bildungsbüro“, den die Verwaltung zur Sitzung des Schulausschusses am  14. November vorgelegt hat.

„Wichtige Neuerung ist eine Verschiebung der Aufgaben des Bildungsbüros von Dienstleistungen für Schulen hin zur Koordination aller Remscheider Bildungsakteure“, heißt es darin. Die Aufgabe: Aufbau und Pflege der Remscheider Bildungslandschaft. Zitat: „Im Bildungsbereich haben wir es mit einem sehr vielfältigen Arbeitsgebiet zu tun, das durch das Bild einer Bildungslandschaft symbolisiert wird. Es gibt Anbieter formaler Bildung mit gesetzlichem Auftrag in unterschiedlicher Trägerschaft wie z.B. Schulen als Pflicht-Institutionen des Landes oder Kitas als freiwillige Einrichtungen verschiedener Träger. Es gibt kommunal verankerte Akteure wie Jugendhilfeeinrichtungen mit pädagogischem Auftrag oder die Weiterbildung als Angebot des lebenslangen Lernens. Berufliche Bildung und Familienbildung, Kulturinstitutionen und freie Szene, Einrichtungen, die sich selber gar nicht als Bildungsakteure verstehen, wie z.B. städtische Fachdienste oder Unternehmen: sie alle sind Teil der Remscheider Bildungslandschaft. Dem Bildungsbüro obliegt die Aufgabe der planerischen und gartenbaulichen Unterstützung dieses Biotops.“

Dabei habe es sich bewährt, die Akteure mit unterschiedlicher Herkunft, Arbeitskultur und Aufgabenstellung nicht hierarchisch zu steuern, sondern zu koordinieren, sie miteinander ins Gespräch zu bringen. Auf diese Weise ließe sich eine höhere Transparenz der Strukturen erreichen und Defiziten oder Überversorgung aufdecken und korrigieren. Wobei effizientere Strukturen durch Absprachen der Akteure auch zu Einsparungen führen sollten. Aber: „Selbstverständlich sind die Akteure auch Konkurrenten mit Eigeninteresse, das dem gesamtkommunalen Ziel der Transparenz manchmal entgegensteht.“ Aber durch regelmäßigen Austausch mit den Vertretern von Schule, Jugendarbeit und Weiterbildung sei die Brückenbaufunktion zwischen den verschiedenen Bildungsakteuren gewährleistet.

Das Bildungsbüro der Stadt Remscheid vernetzt schulische und außerschulische Bildungsakteure vor Ort, um so die Bildungschancen der in Remscheid lebenden Menschen zu erhöhen. Derzeit kümmert sich das Bildungsbüro um Bildung für Neuzugewanderte, Bildung für nachhaltige Entwicklung und kulturelle Bildung. So wurde z.B. im Januar 2017 das „Netzwerk Bildung und Beratung in der Flüchtlingshilfe RS" gegründet, um eine koordinierte und bedarfsorientierte Weiterleitung der Kunden an die jeweils zuständigen Beratungsstellen zu unterstützen. Mit Unterstützung der Akademie für kulturellen Bildung erstellt die Stadt Remscheid ein Gesamtkonzept für die Kulturelle Bildung, dessen Hauptziel es ist, die kulturellen Angebote in ihrer Vielfalt bekannt zu machen; hierzu ist für April 2019 eine Bildungskonferenz in Vorbereitung. Und zu Bildung für nachhaltige Entwicklung gehört das Projekt "Zirkel des Lernens" im Bergischen Städtedreieck, das jetzt mit schulischen "Zirkel"-Projekten ins zweite Jahr geht.

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Kommentare

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Bildung statt Ausgrenzung e.V., Barbara Zirbes am :

`Vernetzung und Koordinierung der Bildungsakteure in RS mit unterschiedlicher Herkunft, Arbeitskultur und Aufgabenstellung, um eine höhere Transparenz der vorhandenen Strukturen` zu erreichen - hört sich gut an. Es wäre positiv, wenn handelnde Mitarbeiter des Bildungsbüros sich die Mühe machen würden, auch wirklich alle in RS außerschulisch tätigen Bildungsakteure zu erfassen und miteinander in Gespräche zu bringen, um den notwendigen "Austausch und die Brückenbaufunktion zwischen den Bildungsakteuren" zu gewährleisten. ;-)

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