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Die Mobilität bleibt auf der Strecke

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

 „Trotz hartnäckiger Nachfragen ändert sich für Bahnfahrende, die zur Arbeit nach Düsseldorf müssen, nichts zum Besseren“, kommentiert der Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Da gibt es immer wieder neue Ärgernisse. Unter solchen Voraussetzungen werden Autofahrer nicht aufs ökologischere Bahnfahren umsteigen. Auf die Bahn muss endlich wieder Verlass sein!“

Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der beiden Landtagsabgeordneten Sven Wolf aus Remscheid und Sarah Philipp aus Duisburg zeigt: der VRR hat dazu bereits mit der DB Gespräche geführt, aber es hat sich noch nichts wesentlich geändert.

 „Wir wollten von der Landesregierung wissen, warum ausgerechnet auf der vielgenutzten Pendlerstrecke S1 selbst zu Stoßzeiten Kurzzüge eingesetzt wurden. Nach Angaben des VRR fehlen der Deutschen Bahn zwei S-Bahn-Fahrzeuge, die durch Brände nicht zur Verfügung stehen. Andere Fahrzeuge werden umgestaltet oder repariert. Offensichtlich kann die Deutsche Bahn die Fahrzeuge nicht mehr laut Plan bereitstellen. Dazu kam noch Personalmangel in der Ferienzeit und damit kam es obendrein zu Zugausfällen“, berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. Auf Vorschläge des VRR zu einer Umschichtung von anderen S-Bahn-Linien sei die Deutsche Bahn nicht eingegangen, berichtet die Landesregierung. 

„Das kann aber nicht das Problem der Pendlerinnen und Pendler sein, die schließlich für die Benutzung des ÖPNV bezahlt haben. Wir haben uns auch darüber beschwert, dass Haltestellen übersprungen werden. Einerseits sagt die Landesregierung, das Vorbeifahren an Haltestellen darf nur der Ausnahmefall sein – aber der Ausnahmefall passiert so oft, dass das bereits ein strukturelles Problem ist. Das zeigt, dass hier etwas beim Management grundsätzlich im Argen ist.“

Bekommen die Bahnfahrenden in Zukunft wenigstens zeitnahe Infos über Verspätungen und Zugausfälle? Die Landesregierung verweist da auf die ÖPNV-Digitalisierungsoffensive mit 30 geplanten Maßnahmen.

„Runde Tische, Gespräche, geplante Maßnahmen, Handlungspakete - schön und gut“, meint Sven Wolf. „Entscheidend ist aber nachher nur eins: was an den Bahnsteigen einrollt oder eben nicht einrollt. Und da haben wir Pendlerinnen und Pendler so unsere eigenen Erfahrungen.“

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