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Wer war beim Debattencamp dabei?

„wow! Das war spannend und energiegeladen!“, schreibt die SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles. „Unser Debattencamp am Wochenende: Über 60 Sessions, 3.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Lebendige Diskussionen. Mutige Ideen. Und viel Lust auf morgen. Ich habe in vielen Sessions gesessen und spannende Ideen mitgenommen. Ich fühle mich bestärkt und bestätigt, dass unsere Debatten richtig sind und gelingen werden. Wie die Diskussionen, die wir zum Sozialstaat geführt haben. Wir werden Hartz IV hinter uns lassen. Wir brauchen eine große, umfassende, tiefgreifende Veränderung – und nicht nur viele kleine. Es gibt hier keine Denkverbote. Bei der Debatte zum Klimaschutz hat sich gezeigt, wie riesig das Interesse ist und wie leidenschaftlich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutiert haben, Arbeit und Umwelt zu verbinden. Ich freue mich auch über die große Einigkeit in der Debatte: Europa ist keine geographische Fläche, sondern eine Lebenshaltung. Das haben auch Alexis Tsipras und António Costa ebenso wie Katarina Barley und Udo Bullmann ganz deutlich gemacht. Mit der Kraft der Solidarität können und werden wir den rechten Populismus in die Knie zwingen. Europa ist die Antwort.“

Und was sagen Remscheider SPD-Mitglieder? Still ruht der See! Wer aus Remscheid hat denn am Debattencamp teilgenommen? Hat Überhaupt jemand aus Remscheid teilgenommen. Und wenn ja, was hat ihn beeindruckt (und was nicht)? Zu einem Neuanfang gehört auch (mehr) Meinungsfreude, meine ich.

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Kommentare

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Antonio Scarpino am :

Ob aus Remscheid jemand in Berlin dabei war, kann ich nicht sagen. Ich selber habe lange Zeit mit dem Gedanken gespielt, habe ich aber u.a. auch deswegen dagegen entschieden, weil ich in meinem Ehrenamt bei der Arbeiterwohlfahrt in Lennep Küchendienst hatte (und wo ich schon einmal daheim geblieben bin, habe ich am Freitagabend an der Solidaritätsaktion der Vereinigung Gertenbachstraße am Rande des Lüttringhauser Martinszuges teilgenommen, deren Erlös für das Dorf der Familie Belfi in den Dolomiten bestimmt ist). Wir - die SPD - braucht in der Tat mehr Diskussions- und Debattenfreude. Wir vor Ort versuchen diese (ehemalige Stärke) wieder zu beleben, im dem wir vor Ort verstärkt auf beteiligungsorientierte Formate setzen. So haben wir im Oktober 2017 ein sogenanntes Worldcafé durchgeführt, um uns auf der Suche nach den Gründen für die niederschmetternden Wahlergebnisse des vergangenen Jahres zu machen sowie Ideen zu entwickeln, wie wir in Zukunft wieder verstärkt Zulauf bekommen können. Dieses Format haben wir im September diesen Jahres fortgesetzt, um bei einem so delikaten wie vielschichten Thema wie "Integration" neue Antworten zu finden. Ich hoffe, das war jetzt nicht zu lang - aber ich hatte keine Zeit, etwas Kurzes zu schreiben. Es ist gut, dass Parteien (Plural) neue Formate ausprobieren, um bereits aktive Mitglieder zu beteiligen, und schön ist, wenn durch vermehrte Beteiligungsformate neue aktive Mitglieder gewonnen werden. Dieser Weg ist leider kein einfacher. Sämtliche (demokratische) Parteien leiden unter Glaubwürdigkeitsproblemen. Die SPD ist von diesem Phänomen etwas stärker betroffen als andere, denn die Mitgliedschaft der SPD ist von jeher auch ihrer eigenen Partei gegenüber am kritischsten, und (das gehört zur Wahrheit dazu) darüber hinaus hat die SPD in den vergangenen fast zwei Jahrzehnten regiert, hat es also nicht so einfach, sich als "Kraft von draußen" zu positionieren. Ich gebe zu, dass ich mir manchmal die Bonner Republik zurück wünsche, denn der Veranstaltungsort Berlin ist für viele nicht mal eben zu erreichen. Solche beteiligungsorientierten Formate gehören nicht ins schöne Berlin, sondern ins ebenso schöne Hannover, ins passable Frankfurt oder am liebsten ins noch schönere NRW und damit an einen Ort, der für viele SPD-Mitglieder weniger umständlich zu erreichen ist. Für einige Interessierte, die gerne teilgenommen hätten und sich dann doch dagegen entschieden haben, spielten sicherlich finanzielle Gründe (Anfahrt & Übernachtung) eine Rolle. Von besonderem Interesse ist für mich zu sehen, wie die Ergebnisse in den Parteialltag Widerhall finden. Dass Beteiligung motiviert, haben wir vor Ort in den vergangenen beiden Jahren als Remscheider SPD erleben können - und werden diesen Weg auch weiter fortsetzen.

Stefanie Bluth am :

Als Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Remscheid kann ich sagen, dass uns die inhaltliche Weiterentwicklung der Partei sehr wichtig ist und kontinuierlich vorangetrieben wird. Wir finden aber auch, dass diese vor Ort stattfinden und mit unseren Mitbürgern diskutiert werden muss. Deshalb veranstalten wir gerade in der kommenden Woche drei Events zu programmatischen Themen, wie am 16.11. eine Diskussion zur Bürgerversicherung (in der Alten Färberei in Wuppertal), am 20.11. zur Zukunft der Pflege (in der SPD-Geschäftsstelle in Remscheid) und am 22.11. ein Europaforum, in dem es über europäische Gesetzgebung zum Internet geht (im MK-Hotel in Remscheid). Darüber hinaus veranstalten unsere Jusos am 28.11. einen Diskussionsabend zum Thema Cannabis. All diese Veranstaltungen sind für jedermann zugänglich, werden aber auch von SPD-Mitgliedern besucht, die um Positionen zu diesen Themen ringen.

Norbert Landen am :

Da der Herr Scarpino wie immer bei den Menschen vor Ort im Einsatz war, konnte er nicht im Camp sein.Verständlich. Frage:Wo war die SPD-Spitze Remscheid? Ja,wenn man sich nicht bemüht um den verlorenen SPD-Wähler, dann braucht man sich nicht zu wundern über die Wahlergebnisse.

Stefanie Bluth am :

Also ich war in der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall bei der Gedenkveranstaltung anlässlich der Reichspogromnacht vor 80 Jahren. Und ich habe dort auch unseren OB, unseren Landtagsabgeordneten, unsere Integrationsratsvorsitzende, unsere Fraktionsgeschäftsführerin und unsere Stellvertretende Bürgermeisterin gesehen. Ganz ehrlich: Ich finde es richtig, dass diese Veranstaltung hier vor Ort an so einem sensiblen Tag in einer Stadt mit Menschen aus mehr als 120 Nationen eine breite Unterstützung durch unser für Remscheid gewähltes Spitzenpersonal gefunden hat und dass damit ein klares Zeichen gegen Rechtsradikalismus und für ein friedliches Miteinander gesetzt wurde.

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