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Zur Einführung des Wahlrechts für Frauen

Pressemitteilung der SPD Remscheid

Heute ist ein besonderer Tag, der es verdient, im Bewusstsein unseres Landes eine große Rolle zu spielen, denn heute vor 100 Jahren wurde in Deutschland die Einführung des Wahlrechtes für Frauen beschlossen. Diesen wichtigen Meilenstein auf dem langen Weg der Gleichstellung von Frau und Mann wurde möglich, weil am 09. November 1918 das Deutsche Kaiserreich aufgehört hatte zu existieren und mit der Ausrufung der Republik durch den Sozialdemokraten Philipp Scheidemann unser Land Kurs aufgenommen hatte auf dem Weg zur Republik.

Die Verkündung der Einführung des Wahlrechtes für Frauen am 12. November 1918 durch den Arbeiter- und Soldatenrat,  gehört zweifellos zu den großen Errungenschaft der in Gründung befindlichen Weimarer Republik. Erstmals wählen konnten Frauen am 19. Januar 1919 – genauer gesagt bei der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung. Von den 423 Mitgliedern der Weimarer Nationalversammlung waren 37 Frauen. Mehr als die Hälfte, nämlich 19, gehörten der SPD-Fraktion an.

Die Einführung des Frauenwahlrechtes fiel nicht vom Himmel.  Sie war das Ergebnis eines langen Kampfes. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind stolz drauf, dass wir bereits 1891 in unserem „Erfurter Parteiprogramm“ die Einführung des Frauenwahlrechtes gefordert haben. 

„Wir sind stolz darauf, nicht nur bei der Einführung des Wahlrechtes für Frauen unserer Zeit voraus gewesen zu sein!“, so die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp. Dass der Weg zur Gleichberechtigung noch nicht vollendet ist, darauf weist die Vorsitzende der Remscheider SPD-Frauen, Gerhilt Dietrich, hin: „Seit 1918 hat es viele Fortschritte gegeben – doch wir sind noch nicht am Ende des Weges angelangt. Die vordringlichste Aufgabe heute ist der Kampf gegen die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern und der Einsatz gegen die sogenannte „Gläserne Decke“, an der viele Karrierewege von Frauen nach wie vor scheitern.“ (Antonio Scarpino)

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