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In Schulen sind zu viele Stellen unbesetzt

Pressemitteilung der SPD

„Die Lage auf dem Lehrkräftearbeitsmarkt ist angespannt. Das wissen wir alle. Wie die Landesregierung einräumt, ist es nicht möglich, alle zur Verfügung stehenden Stellen zeitnah mit ausgebildeten Lehrkräften zu besetzen. Die aktuellen Zahlen für Remscheid habe ich mit der Antwort auf meine Kleine Anfrage erhalten“, berichtet der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD Sven Wolf. „Vor allem im Bereich der sonderpädagogischen Förderung wird es ganz eng. Hier zeigt sich, dass das Land bei der Stellenbesetzung nicht vorankommt“, meint Wolf. „Noch immer gibt es 63 unbesetzte Stellen. Hier müssen größere Anstrengungen unternommen werden, um zukünftig den Herausforderungen der Inklusion gerecht zu werden. Wir werden sehen, ob die Einrichtung von 250 zusätzlichen Studienplätzen im Bereich der sonderpädagogischen Förderung etwas bewirken kann. Bis diese Lehrkräfte eingestellt werden können, wird es aber noch dauern.“

Die Stellenstatistik ist auch nicht immer aussagekräftig. Erden Ankay-Nachtwein, schulpolitische Sprecherin der SPD: „Die Behauptung der Landesregierung, dass sich die Quote der besetzten Schulleitungsstellen gebessert habe, bestätigt sich für Remscheid nicht. In Remscheid sind aktuell neun Schulleiterstellen nicht besetzt! In Gesprächen mit Eltern wird mir oft eine andere Situation geschildert, als die statistische Personalausstattungsquote zeigt. Da werden viele Situationen gar nicht erfasst – so etwa Veränderungen durch Elternzeit oder Altersteilzeit, Beurlaubungen, Krankheitsausfälle oder Veränderungen im Beschäftigungsumfang. Ob die Vertretungsreserve dann in den Grundschulen greift, dass erfährt man oft nur vor Ort von Schülern und Eltern der betreffenden Schule. Stellen auf dem Blatt geben eben noch keinen Unterricht!“

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Kommentare

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Karsten Neldner am :

"Die Lage auf dem Lehrkräftearbeitsmarkt ist angespannt. Das wissen wir alle." Vielleicht sind "wir alle" auch zu lange zu ruhig gewesen und haben nicht lautstark protestiert gegen die schlechte Schulpolitik unseres Landes. Und damit ist nicht nur die Politik der jetzigen Landesregierung gemeint; die Vorgängerregierung mit SPD und Grüne hat sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. "Die aktuellen Zahlen für Remscheid habe ich mit der Antwort auf meine Kleine Anfrage erhalten.“ Würde Herr Wolf dem Beispiel seiner Parteikollegin Erden Ankay-Nachtwein folgen, hätte er sich die Kleine Anfrage ersparen können und die Antwort vor Ort von den betroffenen Eltern und Schülern bekommen. Gerade in den Grundschulen macht sich der Lehrermangel sehr deutlich bemerkbar.

Gerd Rothbrust am :

Nun, Herr Neldner, dafür haben wir jetzt "Inklusion"...

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