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Noch einmal ehrte Klaus Triesch verdiente RTV-ler

Einer guten Tradition folgend hatte der Vorstand des Remscheider Turnvereins von 1861 gestern neben Freunden und Förderern insbesondere jene Mitglieder aus den Vereins- und Abteilungsführung in die vereinseigene Gaststätte an der Theodor-Körner-Straße eingeladen, die sich im Laufe des Jahr in der einen oder anderen Weise um den RTV verdient gemacht haben. Für Klaus Triesch waren es die letzten Ehrungen, die er als Vorsitzender vornahm. Denn Nach zwölf Jahren in diesem Amt stehe für ihn „unumstößlich fest“, wie er schon in seiner Begrüßung verkündete, „dass ich mit jetzt 75 Jahren auf der kommenden Mitgliederversammlung nicht noch einmal kandidieren werde. Die Vereinsführung gehört in jüngere Hände!“ Leider sei die Frage der Nachfolge nach wie vor unbeantwortet, nachdem Dr. Rainer Maus fast genau vor einem Jahr aus beruflichen Gründen einen Rückzieher habe machen müssen. Obwohl der Verein auch ohne einen 1. Vorsitzenden voll rechtskräftig bleibe, so wäre es „für die Vorstandsarbeit sicherlich sehr schlecht, wenn niemand mehr da wäre, der die Koordination zwischen den verschiedenen Vorstandsämtern übernimmt. Für Vorschläge und Anregungen sind wir Vorstandsmitglieder immer empfänglich für zielführende Vorschläge!“ Weitere zwei Jahre könne und wolle er jedenfalls die Verantwortung nicht wieder übernehmen. Und das begründete er so: „Ich habe festgestellt, dass die Denk- und Handlungsweisen der jüngeren Mitarbeiter sich ganz erheblich von meinem Tun und Handeln unterscheiden. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass dies keine Wertigkeit beinhaltet, sondern es eine Tatsache ist, dass ich mich in meinem Alter nicht mehr anpassen will. Der entscheidende Grund für meine Entscheidung ist, dass ich merke, dass ich weniger belastbar, starrköpfiger und weniger kreativ geworden bin.“ (Heiterkeit im Saal)

Kurz ging Triesch auf die Entwicklung des Vereins ein. So erinnerte er daran, dass bei der vorigen Jubilarehrung mangels Gaststättenpächter Selbstbedienung angesagt gewesen sei. Inzwischen hat die RTV-Gaststätte nicht nur mit Max und Ina Süss neue Pächter, sondern auch einen neuen Namen - „Löf“. Triesch: „Die Mehreinnahmen durch die Verpachtung der Gaststätte haben verhindert, dass es in der Kasse ein deutliches Minus gibt. Bei den Mitgliedern sieht es nämlich gar nicht so rosig aus: zum 1. Oktober ein Minus von 80 Mitgliedern im Vergleich zum Vorjahr auf jetzt 1.633. Zudem hat sich die Zahlungsmoral erheblich verschlechtert, so dass bei der letzten Mahnung ausstehende Beträge von etwa 12.500 € Anfang Oktober angemahnt werden mussten. Hier muss der Vorstand - mit Hilfe der Abteilungen - entgegen steuern und Verbesserungen erreichen.“

Vor 50 Jahren, 1968, hatte der RTV kaum weniger Mitglieder als heute (zwischen 1500 und 1600). Abteilungsübergreifende Angebote wie die Loreley-Fahrten und die Himmelfahrtswanderung gehören längst der Vergangenheit an. Daran erinnerte Karl-Hermann Pleiß, Ehrenmitglied und RTV-Veteran wie Joachim Hartenstein. Pleiß unverblümt: „Ech kann schleit hüren. Zwischenrufe verstehe ich mit Sicherheit nicht!“) Stattdessen Schmunzeln im Saal und ein leichter Hauch von Nostalgie beim Satz von Triesch „Die Zeiten haben sich geändert!“ – In finanzieller Hinsicht aber anscheinend nicht. Denn als die Vereinsmitglieder ^968 die Frager „Breiten- oder Spitzensport“ diskutierten, entschieden sie sich für den Breitensport, weil das Geld für Spitzensport nicht reichte. Im gleichen Jahr wurde übrigens die IGR (Rollhockey) zum ersten Mal Deutscher Meister.

Und damit zu dem gestrigen Ehrungen, erstmals ohne Urkunden für 25-jährige Mitgliedschaft im RTV. Dafür zwei Ehrungen für 50-jährige Mitgliedschaft; sie galten Wilhelm Ellerbrake (Trimm Dich) und Dirk Schmidt (Tischtennis). Für besonderes Engagement im Verein wurden Wolfgang Görtz ( Mitglied seit 1994, Trimm Dich, Ü50, Wolfgang Görtz (im RTV seit 1994, zuerst Leichtathlet, dann Hobby-Volleyballer, dort seit 1999 Übungsleiter, auch Trimm-Dich Mixed dienstags und Ü50 Herren donnerstags Ehrung Zeichen, dafür jetzt Bronzenadel),

Dariusz Lepiorz (Trainer bei den jungen und den Hobby-Kickboxern, außerdem Organisator, Betreuer und Kampfrichter bis hin zu Deutschen Meisterschaften) und Josephine („Josi“) Rehorn (Übungsleiterin bei „Fit & Fun“, die das Fahrradfahren auch bei „Wind und Wetter“ nicht lässt) geehrt, und für besondere sportliche Erfolge das Judo-Team mit Teammanager Cedric Pick und Abteilungsleiter Philip Mähler und dem Trainer-Duo Benjamin Klöckner und Peter Degen (nach Aufstieg in die dritthöchste NRW-Liga wird jetzt vor mehr Publikum in der Sporthalle Neuenkamp gespielt), die Rollkunstlauf-Formation „Magic Team“ mit dem Trainer-Duo Annika Schmidt und Christine Heppner (5. Platz bei der EM 2017 in Barcelona und 2. Platz bei der DM 2018), die Tischtennis-Mannschaft mit Bastian Rosbach (Aufstieg die siebthöchste Landesliga, nicht abstiegsgefährdet) und Timo Heydasch (Bogensportler erst seit Mitte 2017 und schon Platz 5 bei der DM 2018).

Eine Ehrenurkunde und die Bronzenadel des Vereins für herausragende Mitarbeit erhielten Monika Berger (Trainerin für Bogensport und seit 2011 dabei), Sabrina Leyendecker (Übungsleiterin im langjährige Leiterin der Abt. Rollkunstlauf), Annika Schmidt (Rollkunstlauf) und Katrin Wichern (Volleyballspielern seit ihrem12. Lebensjahr und Trainerin seit 2003).

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