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SPD-Frauen diskutierten über die Pflege

Pressemitteilung der SPD

Was tun, wenn Angehörige plötzlich zu Pflegefällen werden oder sich eine Pflegebedürftigkeit anbahnt? Wie möchte man selbst eines Tages gepflegt werden? Und: wie sieht meine finanzielle Absicherung im Falle von Pflegebedürftigkeit aus? Diese und viele Fragen mehr standen gestern Abend im Mittelpunkt einer Diskussionsveranstaltung, zu der die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Remscheid eingeladen hatte. „Pflege ist ein Frauenthema, weil vor allem Frauen in Pflegeberufen tätig sind, mit der Pflege von Angehörigen befasst sind und auch die Mehrheit der Pflegebedürftigen ausmachen, so die Vorsitzende der Remscheider AsF, Gerhilt Dietrich, in ihrer Einleitung. Aus ihrer eigenen Erfahrung berichtete die stv. Vorsitzende Sabine Krause-Janotta: weil im Regelfall die Frau in der Familie mit der Pflege von Angehören befasst ist und dadurch häufig gezwungen ist, den eigenen Beruf aufzugeben, muss sie dadurch Nachteile bei der eigenen sozialen Absicherung hinnehmen“. Weil aber Pflege alle betrifft, waren untypischerweise für eine AsF-Versammlung auch Männer eingeladen – und kamen auch.

„Als ich heute Morgen eine Besuchergruppe nach dem Thema fragte, das ihnen am meisten auf den Nägeln brennt, wurde das Thema „Verkehrsstau“ genannt. Ich mache viele Veranstaltungen zum Thema Pflege und häufig kommen nur  gang wenige. Das Thema scheint nicht attraktiv zu sein, weil sich niemand hiermit beschäftigen möchte, wenn er nicht unmittelbar betroffen ist.“ so der Referent des Abends,  der Solinger Landtagsabgeordnete und Pflegepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Josef Neumann. In seinem Vortrag machte Neumann deutlich, dass sich die SPD den großen Herausforderungen stellen muss, die allesamt mit einem „D“ anfangen: „Demokratie“, „Digitalisierung“ & „Demografie“.  Er warb dafür, die Pflegeversicherung als vierte Säule der deutschen Sozialversicherung zu stärken. Land und Kommunen müssen sich auf die geburtenstarken Jahrgänge als pflegebedürftige Alte der Zukunft vorbereiten. Die Kommunen müssen vor Ort eine verbindliche Altenhilfeplanung betreiben, damit Pflegeheime nicht nur in den Stadtteilen entstehen, wo es sich finanziell lohne. Grundsätzlich sei die Privatisierung des Pflegebereiches kritisch zu sehen. So würden im Bereich der Pflege heute Gewinnmargen von 15% erzielt, was zu Lasten der Pflegequalität und der Pflegebedürftigen gehe.

Vor der Versammlung zum Thema „Pflege“ wählte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) ihren Vorstand neu. In ihrem Amt als Vorsitzende wurde die 59-jährige Historikerin Dr. Gerhilt Dietrich bestätigt. Ihr zur Seite stehen die 62-jährige Pflegedienstleiterin Regine Youssofi und die 54-jährige Sabine Krause-Janotta. (Antonio Scarpino)

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