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Multiplikatoren für den Rassismus gerüstet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit dem vierten und letzten Modul hat die Veranstaltungsreihe „Es ist auch unser Remscheid. Rassismus fängt im Kopf an.“ Am Mittwoch ihren Abschluss gefunden. Auf Einladung des Kommunalen Integrationszentrums informierten sich die Teilnehmenden in der Remscheider Friedenskirche über Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und Engagierte. Die Referentinnen Ilinda Bendler und Nadine Golly (Karfi e.V.) führten durch den Abend.

Im März 2018 hatte das Kommunale Integrationszentrum (KI) die Veranstaltungsreihe „Es ist auch unser Remscheid. Rassismus fängt im Kopf an.“ aufgelegt. Remscheider Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Flüchtlingshilfe und Migrationsorganisationen sollten für einen qualifizierten Umgang mit dem facettenreichen Thema Rassismuskritik Impulse erhalten und fit gemacht werden. Das KI akquirierte hierfür rund zwanzig Teilnehmende, die anschließend gemeinsam vier Module durchliefen.

Im ersten Modul – angeleitet von der Referentin Karima Benbrahim (IDA NRW) am 20. März – erfuhren die Teilnehmenden zunächst, was Rassismus eigentlich ist. Das zweite Modul am 26. Juni bot ihnen Informationen und Austausch über die geschichtliche Entwicklung des Rassismus und seine Wirkungsmechanismen (Referentinnen: Sandra Karangwa und Ilka Simon, AntiDiskriminierungsBüro). Im dritten Modul am 26. September, das Islamwissenschaftler Elhakam Sukhni anleitete, lernten die Teilnehmenden den Antimuslimischen Rassismus kennen. Das vierte Modul schließlich ergänzte um praktisches Wissen zu Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und Engagierte.
Nach Abschluss der Veranstaltungsreihe sind die Teilnehmenden nun gerüstet, um als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren andere Menschen in unserer Stadtgesellschaft dazu anzuregen, sich aktiv mit dem Thema Rassismus auseinander zu setzen und gegen Rassismus anzutreten.

 

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Stadt Remscheid am :

Das Kommunale Integrationszentrum möchte möglichst viele Menschen in unserer Stadtgesellschaft über Rassismus aufklären und dafür fit machen, qualifiziert gegen Rassismus vorzugehen. Das passiert in Workshops wie zum Beispiel der gerade abgeschlossenen Veranstaltungsreihe „Es ist auch unser Remscheid. Rassismus fängt im Kopf an.“ oder in einzelnen offenen Veranstaltungen. Eine solche Veranstaltung steht gleich zu Beginn des nächsten Jahres auf dem Programm, am Mittwoch, 20. Februar, von 18 bis 21.30 Uhr im Vaßbendersaal an der Stadtkirche – mit einem Comedian von Rebell Comedy (https://www.rebellcomedy.de/) im Vorprogramm und dem anschließenden Dokumentarfilm „Bleibeperspektive, eine machtvolle Praxis“ – ein Film über die berufliche Integration von (Neu-) Zugewanderten aus rassismuskritischer Perspektive sowie einer Podiumsdiskussion, unter anderem mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, dem Fachdezernenten Thomas Neuhaus und dem Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, Martin Klebe.

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