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Brand in einer Nervenklinik der Stiftung Tannenhof

In in der geschlossenen Abteilung einer Nervenklinik der Stiftung Tannenhof an der Remscheider Straße kam es am vergangenen Freitag gegen 21:45 Uhr zu einem Brand in einem Patientenzimmer. Der Brand wurde durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht. Bei dem Brand wurden vier Personen leicht und eine Person schwer verletzt (Rauchgasintoxikation). Alle Personen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Zur Brandursache und Schadenshöhe dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei noch an. (Bericht der Polizei)
Wie der WDR berichtete, ist das betroffene Klinikgebäude, in dem  sich bei Ausbruch des Feuers 62 Paienten befanden, vorerst unbewohnbar. Am Löscheinsatz waren 180 Feuerwehrleute beteiligt, darunter auch aus Solingen und Wuppertal.

Nachfolgend der Bericht der Feuerwehr von heute, 15.25 Uhr:

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren aus Lüttringhausen, Lennep und Nord, sowie die Sondereinsatzgruppe Einsatzleitung. Kurz vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte, noch außerhalb des Klinikgeländes, starker Brandrauch wahrgenommen werden. Das Erdgeschoß des Neubaus „Jochen Klepper Haus“ war komplett verraucht. Eine Person befand sich im Brandbereich und schrie um Hilfe. Zu Anfang der Einsatzlage war unklar, ob sich noch weitere Personen in dieser Brandetage befanden. Die Angestellten der Klinik waren jedoch so schnell und effektiv bei der Evakuierung, dass alle drei Etagen des Gebäudes, bei Eintreffen der Feuerwehr nahezu geräumt waren.

Mit drei Trupps unter Atemschutz ging die Feuerwehr mit drei C-Rohren zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Die Feuerwehr musste dabei mehrere Türen und ein Fenster zur Entrauchung gewaltsam öffnen. Dies erwies sich im geschlossenen Bereich der Klinik als sehr schwierig.

(...) Für den Rettungsdienst ...wurden ... mehrere Rettungswagen, Notarzt und Leitender Notarzt sowie auch gezielt Rettungskräfte aus Wuppertal, aus Solingen und dem Oberbergischen Kreis eingesetzt. Zwei Einsatzeinheiten vom DRK und Johanniter-Unfallhilfe wurden zusätzlich durch die Leitstelle der Stadt Remscheid alarmiert und ebenfalls im Rettungsdienst eingesetzt. Mehr als 60 Patienten wurden ... versorgt und untersucht. Eine Patientin kam mit schweren Rauchgasverletzungen und Brandverletzungen in die Überdruckkammer nach Düsseldorf, Drei Patienten kamen mit leichteren Rauchgasverletzungen in das Sana Klinikum nach Remscheid. Unter den Verletzten befanden sich auch Mitarbeiter der Klinik Tannenhof.

Alle anderen Patienten wurden in verschiedenen Gebäuden der Klinik untergebracht, da alle drei betroffenen Etagen des Neubau Jochen Klepper Haus nicht mehr bezogen werden konnten. Dieses war eine logistische Meisterleistung der Klinikmitarbeiter, die tatkräftig durch Einsatzkräfte vom DRK und JUH unterstützt wurden.

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Evangelische Stiftung Tannenhof am :

„Unser Dank gilt der Feuerwehr und dem Rettungsdienst, der die Patienten vor Ort notärztlich untersucht hat und vor allem unserem Fachpersonal, das unter Einsatz des eigenen Lebens besonnen gehandelt hat“, erklärt am heutigen Montag Dr. Jörg Hilger, Kommissarischer Ärztlicher Direktor der Evangelischen Stiftung Tannenhof. „Alle Stationen sind personell gut aufgestellt.“ „Der Einsatz im Echtbetriebt hat gezeigt, dass die regelmäßigen Brandschutzübungen und Schulungen wichtig sind und bleiben“, ergänzt Dietmar Volk, Kaufmännischer Direktor. Zwei Tage nach dem Brand konnte auf den Stationen wieder der Normalbetrieb aufgenommen werden, auch wenn die kriminaltechnische Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist. „Ein ganz besonderer Dank gilt den Mitarbeitern, – Pflegemitarbeitern sowie Ärzten und Mitarbeitern aus der Technik und vielen weiteren Bereichen –, die in dieser Situation freiwillig ihre Hilfe angeboten haben und einen zusätzlichen Dienst geleistet haben“, betont der Vorstand. Drei Patienten und zwei Mitarbeiter mussten ärztlich behandelt werden; darunter eine Patientin, die aufgrund einer Rauchvergiftung in einer Spezialklinik untersucht wurde. Sie ist bereits wieder in den Tannenhof zurückgekehrt. (Michaela Düngen)

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