Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft

Was sind Ideologien der Ungleichwertigkeit, und wie gehen wir damit gerade in Bildungseinrichtungen damit um?  Mit dieser Frage hat sich ein Fachtag beschäftigt, der an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen an Bildungseinrichtungen adressiert war. Veranstalter waren das Kommunale Integrationszentrum (KI), die Regionalkoordination des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“  (SoR-SmC) und der Integrationsrat der Stadt Remscheid. Christoph Sykulski, pädagogischer Mitarbeiter im KI und gleichzeitig der Regionalkoordinator von SoR-SmC, hat die Veranstaltung nach einer Abfrage der Themenschwerpunkte  geplant und organisiert.

Er selbst sagt dazu: „ Als Regionalkoordinator möchte ich die Schulen im Netzwerk unterstützen und ermuntern am Ball zu bleiben. Schüler*innen der Alexander-von Humboldt- Realschule und des Röntgengymnasiums konnten bereits vor den Sommerferien von der Filmvorstellung und Lesung mit Mo Asumang profitieren. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass auch die agierenden Lehrkräfte in den Schulen und die Pädagog*innen um die Schulen herum sich mit dem Thema Ausgrenzung und Diskriminierung auseinandersetzen und Handlungsstrategien entwickeln. Ich freue mich darüber, dass der Integrationsrat, diese Meinung mit mir teilt und den Fachtag finanziell unterstützt hat.“  
Nach der Einrahmung in eine postkoloniale und post-nationalsozialistische  Gesellschaft hat die Referentin, Deborah Krieg von der Bildungsstätte Anne Frank aus Frankfurt,  den ca. 35 Teilnehmenden das Grundprinzip der Ungleichwertigkeit erläutert. Dieses beruht darauf, dass Menschen aufgrund eines Merkmals (z.B. Herkunft,  Alter, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, Nationalität, sexuelle Orientierung, Aussehen,  usw.) und dem Merkmal zugeschriebenen negativen Eigenschaften abgewertet und diskriminiert werden.  Nach dem Vortrag teilte sich das Plenum in Gruppen auf, die sich auf die Bearbeitung  von drei Themen konzentriert haben:

  1. Umgang mit religiöser Vielfalt, gestaltet durch Daniel Janssen und Sinem Aslan vom Multikulturellen Forum e.V. aus Dortmund
  2. Ethnischer Nationalismus mit Deborah Krieg
  3. Rassismus in der Einwanderungsgesellschaft mit Anne Broden aus Köln

Die Räumlichkeiten in der alevitischen Gemeinde sowie das tolle Mittagsbuffet, bei dem sich die Teilnehmenden austauschen konnten, sorgten für eine angenehme Atmosphäre.  Sevinc Brilling, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, findet diese Veranstaltungen insbesondere zum Umgang mit Ideologien der Ungleichwertigkeit sehr wichtig und möchte diesen Kurs im nächsten Jahr weiter fortsetzen. Sie wollen mehr über das Kommunale Integrationszentrum wissen und erfahren, welche Veranstaltungen es anbietet? Schauen Sie online auf www.rescheid.de/KI

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!