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Bilder und Texte über Lennep von Wilhelm R. Schmidt

Pressemitteilung des Sutton Verlages

Der Sutton Verlag hat wieder einmal Bücher über Lennep produziert. Zum einen erscheint der Textband "Aus dem alten Lennep", und aufgrund vieler Nachfragen wurde der Bildband "Remscheid-Lennep" neu aufgelegt – eigentlich ein Textband mit Sagen und Erzählungen sowie geschichtlichen Informationen, doch er  enthält auch 85 historische Bilder von Lenneper Bildkünstlern.

„Aus dem alten Lennep, Sagen und Erzählungen, Geschichten und Geschichtliches, ein historischer Lesespaß mit Legenden, Anekdoten und Geschichten aus vergangenen Tagen“: Auch im Zeitalter von Radio, Fernsehen und Internet haben die jahrhundertealten Sagen und Legenden, die sich um die alte Bergische Haupt- und Kreisstadt Lennep ranken, nichts von ihrem Reiz und ihrer Spannung verloren. Dennoch ist die Kultur der mündlichen Überlieferung fast völlig zum Erliegen gekommen. In diesem Buch (ISBN 978-3- 86680-231-5, 16,90 €)  erzählt Wilhelm R. Schmidt zahlreiche dieser alten Geschichten aus zurückliegenden Jahrhunderten und präsentiert darüber hinaus bislang unveröffentlichte Erzählungen und Anekdoten aus dem Erinnerungsschatz Lenneper Familien. In einem weiteren Kapitel enthält das Buch Aspekte der Lenneper Historie, wie sie der Heimatforscher Paul Windgassen 1934 in seinen Mitteilungen über die 700jährige Stadtgeschichte Lenneps festgehalten hat. 83 brillante historische Fotografien illustrieren die spannenden Geschichten.

Die Sagen aus dem alten Lennep entführen den Leser etwa in das Jahr des großen Stadtbrands 1746, als ein alter Mann durch Beschwörungsformeln sein Haus und das städtische Minoriten-Kloster durch Beschwörungsformeln vor den Flammen gerettet haben soll. Alte Erinnerungen erzählen davon, wie 1848 die Revolution an Lennep vorbeizog – und die Bewohner der Stadt lieber bei „Frau un Kinner“ daheim blieben, statt mit der Bürgerwehr ins Feld zu ziehen. In informativen Texten zur Stadtgeschichte erfährt der Leser zudem, woher der Name „Lennep“ stammt, wo die ersten Häuser entstanden, wann der Ort wahrscheinlich zur Stadt erhoben wurde, und welches Schicksal Lennep in den über 700 Jahren seiner Geschichte nahm.  

„Remscheid-Lennep, ein historischer Bildband über die einstige Kreis- und Tuchmacherstadt“: Erstmalig erschien der Bildband zum 775-jährigen Stadtjubiläum des Remscheider Stadtteils Lennep im Jahre 2005 (ISBN 978-3-89702-769-5, 17,90€). 220 weitgehend unveröffentlichte historische Aufnahmen aus der Sammlung des Autors und aus öffentlichen Archiven zeigen das Stadtbild und das Leben auf den Straßen Lenneps in den Jahren zwischen 1860 und 1960. Der Leser erlebt das Flair längst vergangener Epochen, blickt hinter die Kulissen von Betrieben, Geschäften und Gaststätten und trifft Lenneper Originale von Anno dazumal. Auf den Bildern aus Schulen und Vereinen wird so mancher Lenneper sich selbst oder seine Eltern und Großeltern wieder erkennen.

Auf einem Rundgang durch die Stadt sieht der Leser das 1889 erbaute Kreishaus, den Alten Markt und das Amtsgericht im Jahr 1908 sowie das Markttreiben um 1950. Fotos zeigen die Botengasse und die Brandgasse in den 1930er Jahren und die winterliche Neugasse um 1925. Die Belegschaft des Reform- und Sanitätshauses Henkel posierte vor ihrem Geschäft für den Fotografen, und Schnappschüsse aus dem Café von Erich Noske 1940 und Café Otto Grah 1930 lassen dem Leser das Wasser im Munde zusammenlaufen. Zwischen Kirchgasse und Kraspütt tobten 1960 Schulkinder, und in der Schwelmer Straße 18 befand sich um 1908 noch das Tuchlager Hammacher.  Auch außerhalb der Wälle geht der Leser auf Entdeckungstour: Ein imposantes Haus im ‚neuen‘ Lennep ist das Hotel Kaiserhof in der heutigen Bahnhofstraße. In der Kölner Straße rollte 1908 eine Straßenbahn über das Pflaster. Die heute stattlichen Alleebäume in der Herrmannstraße waren 1923 noch zarte Pflänzchen und im Stadtgarten gab es 1902 eine Freilichtbühne.

Bilder vom Autobahnbau in der Diepmannsbach, der Ausflugsgaststätte Bergerhoff in Hackenberg um 1920 oder der alten katholischen Schule in der Mühlenstraße fehlen ebenso wenig wie Impressionen vom noch beschaulichen Verkehr auf dem Bismarckplatz um 1907 oder dem Trubel auf der Kirmes 1935. Die ehemalige Poststation an der Lüttringhauser Straße, die einst für 70 Pferde Stallungen hatte, wurde nach 1970 abgerissen. Unvergessen ist auch Heini Becker, der beim Karneval mit einer großen Trommel durch die Stadt zog und mit seiner Kapelle stadtbekannt war.  

Autor Wilhelm R. Schmidt, geboren 1947 in Lennep, studierte Philosophie, Germanistik und öffentliches Recht in Gießen und promovierte zum Dr. phil. Neben seiner Tätigkeit als Bibliotheksdirektor in Frankfurt/Main engagiert sich Schmidt im Bergischen Geschichtsverein, für das Lenneper Tuchmuseum und ist Mitglied der Altstadtfreunde Lennep.  

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Dr. Wilhelm R. Schmidt am :

Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper, im Jahre 1980, also vor 35 Jahren, wurde in Remscheid die 750-Jahrfeier des heutigen Stadtteils Lennep begangen. Dazu gab es seinerzeit eine Menge Beiträge und Feierlichkeiten. Schon damals wusste man durchaus, dass das genaue Datum der Stadtwerdung Lenneps nicht wirklich zu ermitteln ist, was der frühere Stadtarchivar Dr. Lorenz auch später immer wieder betonte. Deshalb fiel das Fest 25 Jahre später, 2005. auch wesentlich zurückhaltender aus. Der Wuppertaler Prof. Dr. Freise sagte damals in der Lenneper Klosterkirche, dass überhaupt kein Anlass bestehe, "ausgerechnet das Jahr 1230 als Beginn des städtischen Daseins Lenneps anzusetzen". Ähnlich hatte sich Jahrzehnte vorher schon Handelskapitän a.D. Paul Windgassen geäußert, der als zwischenzeitlicher Hilfsarchivar in Lennep zum Thema sogar mehrere Archivreisen unternommen hatte, u.a. bis nach München. Aber 1980 wurde das Jubiläum, wie gesagt, würdevoll und mit vielen Aktionen gefeiert. In einem Sonderblättchen, das seinerzeit kostenlos an alle Haushaltungen ging, heiß es unter der Überschrift "Viel Heimatgefühl": Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, welche Aktivitäten das Stadtjubiläum in Lennep ausgelöst hat. Nicht nur, dass die Röntgenstadt nun schon seit Wochen mit Lennep-Fahnen geschmückt ist. Auch viele Schaufenster sind im Zeichen des Stadtjubiläums dekoriert — mit Wappen, Fotos und sogar mit Bierdeckeln. Ein besonders schönes Beispiel solcher Reverenz an die Heimatstadt findet in der Ringstraße bei vielen Passanten Aufmerksamkeit und gebührende Anerkennung: ein Jubiläumsbaum mit elektrisch leuchtender Krone mit der Beschriftung "750 Jahre Lennep" in der Spitze, mit einem Jubiläumskranz an bunten Bändern und mit einer kleinen Stadtburg. Wieviel Arbeit steckt doch in diesem Baum. Hier und in vielen anderen Arbeiten beweist sich der Stolz auf die alte bergische Heimatstadt, hier findet Heimatgefühl seinen Ausdruck: Diese Stadt ist für viele Bürger eben mehr als nur Wohnort und Stätte des Broterwerbs; sie sind hier verwurzelt; Lennep gibt ihnen ihr Lebensgefühl. Es wäre gut, wenn Aktivitäten, die auch zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen, nicht nur im Jubiläumsjahr wirksam blieben, sondern dieses Ereignis überdauern würden. Damit das Wort "Lennep — Stadt mit Zukunft" zu einem von vielen Bürgern mitgetragenen Programm wird.“

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